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Gastbeitrag von Tim Feldhoff

Das virale Marketing bietet auf den ersten Blick viele Vorteile gegenüber klassischer Werbung. Es ist kostengünstig und verbreitet sich förmlich von alleine. Doch eine solche Kampagne muss gut konzipiert sein und sollte ein paar Kriterien erfüllen, um erfolgreich zu sein. Diese Kriterien haben wir an einem Beispiel einmal aufgezeigt.

Unterhaltungsfaktor
Das Ziel einer viralen Marketingkampagne ist es, dass sie durch Ihre Nutzer an deren Freunde und Bekannte verbreitet wird. Diese wiederum leiten sie an deren Bekanntenkreis weiter. Somit entsteht ein virusähnlicher (viraler) Effekt. Doch die Kampagne muss einen gewissen Unterhaltungsfaktor bieten, sodass die Nutzer einen Anlass haben sie weiterzuverbreiten. Achten Sie also bei der Planung Ihrer Kampagne darauf, dass dem User ein sogenannter Mehrwert durch den Unterhaltungsfaktor geschaffen wird. Sehen Sie sich hierzu die Website der viralen Marketingkampagne BrennDing an. Auf den ersten Blick ist zu sehen, dass Unterhaltung geboten wird. Doch auch das Arbeiten mit der Applikation macht Spaß. Einfache Bedienbarkeit und neueste Möglichkeiten in der Farb- und Kontrastanpassung sorgen für optimales Gelingen eines BrennDing. Dies deutet bereits auf den zweiten Punkt hin.

Brennding  

Usability

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Bedienbarkeit. Weist die Applikation oder das Video, das die Kampagne darstellt, Fehlfunktionen oder andere Komplikationen auf, so ist der Nutzer schnell genervt und beendet die Aktion. Damit bleibt selbstverständlich auch die Verbreitung der Aktion aus.
Betrachtet man das BrennDing in diesem Zusammenhang, so stellt man fest, dass es auf einfache Bedienbarkeit und einen fehlerlosen Ablauf optimiert wurde. Somit entstehen für den Nutzer keine Komplikationen und er kann sich voll auf die Aktion konzentrieren.

Verbreitung
Um eine schnelle und virale Verbreitung zu begünstigen, sollte man es dem Nutzer so einfach wir möglich machen die Aktion zu verbreiten. Hierzu bieten sich besonders soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter an.

Nach Fertigstellung des eigenen BrennDing hat jeder Nutzer die Auswahl das entstandene Bild mit einem Klick per E-Mail zu versenden, via Facebook bzw. Twitter zu veröffentlichen oder den Link zum Bild zu kopieren. Außerdem kann man eine hochauflösende Form des Motivs als Datei auf dem Computer speichern. So sind die am meisten verbreiteten Übermittlungswege bestens genutzt.

Kostenfaktor
Natürlich sollte eine virale Aktion möglichst keine Kosten für den Nutzer verursachen, denn dadurch würde so gut wie jeder Nutzer sofort abgeschreckt. Auch das BrennDing ist selbstverständlich mit keinerlei Kosten verbunden. Folglich besteht keine Abschreckungsgefahr.

Seeding
Sind die ersten vier Punkte berücksichtigt und ein gutes Konzept erstellt, kann die Aktion online gestellt werden. Doch ganz von alleine wird die Kampagne sich nicht verbreiten. Als „Seeding“ bezeichnet man die erste Bekanntmachung der Aktion. Beispielsweise durch Forum- und Blogbeiträge sowie Pressemitteilungen kann eine erste Bekanntgabe der Aktion stattfinden.

Geben Sie als Beispiel das Suchwort BrennDing einmal bei Google ein und Sie werden sehen, dass die Redakteure ihre Hausaufgaben gemacht haben!

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  • Andreas Liebhart

    imho ein #fail. Wer es notwendig hat, halbnackten Frauen etwas in den Allerwertesten zu brennen, mag sich zwar bei der technischen Umsetzung Gedanken gemacht haben, sonst scheint aber nicht viel Hirnschmalz in die Kampagne geflossen zu sein.