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Wir wollen euch ab sofort regelmäßig und unterhaltsam mit Erklärungen zu typischen Social Media Begriffen versorgen. Unsere Reihe startet heute mit dem „Internet Meme“.
Theoretisch?
In der Biologie sind es die Gene, im Bereich der kulturellen Ideen sind es die “Meme”. Zumindest, wenn man der These des Biologen Richard Dawkins glauben möchte, der diesen Begriff das erste mal 1989 prägte. Dabei übersetzt Dawkins das Kunstwort „Meme“ als griechischen Terminus Mimeme – „etwas Nachgemachtes“. Heute versteht man darunter eher das Wort Internet-Phänomenen – Bilder, Videos, Websites, Phrasen, sogar Hashtags oder einzelne Worte, die sich viral über das Netz verbreiten und sich bei jeder weiteren Iteration verändern oder steigern. Dabei ist Humor in Form von Parodie oft der Kern der Viralität eines Meme.
Praktisch?
Als prominentes Beispiel lässt sich der Situation Rooms von Mitte 2011 anführen, indem die US-Regierung gebannt die Live-Übertragung von der Ergreifung Osama bin Ladens mitverfolgt.
Weitere bekannte Beispiele sind das „Rickrolling“, bei dem ein ahnungsloser Internetnutzer durch einen (Short-)Link auf das Musikvideo zu Rick Astleys „Never Gonna Give You Up“ geleitet wird. Aber auch Star Wars-Kid, Lol-Katzen und andere Katzen wie z. B. Nyan Cat sind immernoch sehr beliebt. (Anm. d. Red.: Ich habe mit der 10-Stunden-Version von Nyan Cat meine Freundin in den Wahnsinn getrieben
)
Wer mal ein schönes Best-of-Internet-Meme sehen möchte, dem empfehle ich die Parodie aus einer South-Park-Folge.
Jetzt seid ihr dran: Welches ist euer TOP Internet-Meme?







