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Im dritten Teil unserer Reihe werfen wir einen genaueren Blick auf die Social Media Monitoring Software von News Aktuell. Wir haben mit der Projektleiterin Caren Siebold gesprochen, die uns Näheres über Funktionsweise, Konditionen und Umfang von “na•media sonar” verriet.
Was verbirgt sich hinter dem Namen na•media sonar?
na•media media ist das Social Media Monitoring Tool der dpa-Tochter news aktuell. Es deckt die vier Kernbereiche „Zuhören – Analysieren – Berichten – Teilnehmen“ ab: Online News und Social Media (Twitter, Facebook, Blogs, Foren, Youtube etc.) werden mit Hilfe von Suchbegriffen nach relevanten Treffern durchsucht. Das System stellt Analysen zur Verfügung wie z.B. Trefferhäufigkeit, Tonalität, Top Themen, Quellentypen, Influencer etc. Außerdem können die Treffer exportiert sowie in PDF-Reports dargestellt werden und es kann auf Beiträge im Netz beispielsweise bei Twitter direkt reagiert werden. Außerdem ist es seit neuestem möglich einzelne Facebook-Seiten zu monitoren; alle aktuellen Beiträge werden in den na•media sonar übernommen und stehen zur Analyse zur Verfügung.
Wie lautet Ihr Alleinstellungsmerkmal?
Unsere Kunden attestieren dem na•media sonar eine besondere Nutzerfreundlichkeit und einfache Handhabung. Auf diese Weise bleiben also Zeit und Energie sich Gedanken zur Ziel- und Umsetzung eines für die Unternehmen relevanten Social Media Monitorings zu machen.
Die Quellenlage im Internet wird zunehmend unübersichtlicher und deshalb ist es wichtig bei der Quellenrecherche sehr strukturiert vorzugehen. Zur ständigen Erweiterung des Quellenindex von na•media sonar bedienen wir uns mehrerer Methoden: Wir crawlen mit eigener Technologie das Web, wir arbeiten mit Spezialanbietern zusammen und wir pflegen selbst Quellen nach, die das media sonar-Team zu bestimmten Themenbereichen recherchiert. Ebenso können unsere Kunden dem System Quellen hinzufügen.
Die vielen Möglichkeiten, Daten aus na•media sonar zu exportieren, und in eigene Workflows zu integrieren, zeichnen unsere Anwendung aus. Grafiken können als Bild exportiert oder in dynamische Dokumente eingebettet, Treffer als CSV-, XLS-, XLM-Dateien gezogen werden. Es können Standard-Reports angelegt und E-Mail-Alerts eingerichtet werden.
Die neue Facebook-Funktion zur Analyse von einzelnen Facebook-Seiten bietet außerdem einen besonderen Mehrwert.
Social Media Monitoring ist ein äußerst preisempfindlicher Bereich in deutschen Unternehmen. Gibt es bei Ihnen auch sogenannte Starter-Pakete?
Das Preismodell des na•media sonar orientiert sich an unterschiedlichen Modulen, die über die Anzahl der Suchprofile und Logins definiert sind. So kann man für 375 Euro einsteigen – dafür bekommt man schon drei drei Suchprofile, die beliebig komplex sein können.
Wir vom na•media sonar Team sind jederzeit erreichbar, um gerade Neueinsteigern Unterstützung bei der Einrichtung von Suchprofilen zu bieten, damit sie schnell und einfach die bestmöglichen Ergebnisse erzielen.
In welcher Weise bekommt der Kunde Treffer ausgewertet?
Der Kunde erhält einen ersten Überblick über alle zur Verfügung stehenden Analysen auf seinem persönlichen Dashboard – jede Analyse lässt sich einzeln aufrufen und die Ergebnisse lassen sich immer weiter herunter brechen (Drill-Down).
Folgende Analysen stehen zur Verfügung: Trefferhäufigkeit (Buzz), Tonalität, Quellenrelevanz zur Ermittlung der Influencer, Top Treffer, Quellentyp, Länder, Sprachen, Geschlecht und Alter. Zusätzlich können die Treffer unterschiedlicher Suchprofile ihrer Trefferhäufigkeit, Tonalität und Quellenherkunft nach miteinander verglichen werden.
Social Media Monitoring wird in Deutschland noch recht stiefmütterlich behandelt. Welche Empfehlungen geben Sie Unternehmen, die ihre Reputation im Auge halten möchten? Ab welcher Größenordnung sollten Unternehmen beginnen Social Media Monitoring ernsthaft zu betreiben?
Der Einsatz von Social Media Monitoring macht sich meines Erachtens nicht fest an der Größe des Unternehmens, sondern an der bestehenden oder erwünschten Präsenz im Web.
Meiner Erfahrung nach ist es das Wichtigste, sich über die Ziele des Monitorings klar zu sein. Ein Ziel ist es, die Reputation im Auge zu behalten, aber Social Media Monitoring bietet darüber hinaus viele andere Erkenntnisse, die in die Kommunikationsstrategien von Unternehmen einfließen sollten.
Wie bewerten Sie das Thema insgesamt? Warum wird es in Zukunft wichtiger sein das Social Web hinsichtlich einer Marke zu beobachten?
Ich denke, es wird in Zukunft nicht nur wichtig sein die eigene Marke im Social Web zu beobachten, sondern das Social Web mit all seinen Möglichkeiten in die Kommunikationsstrategien der Unternehmen einzubauen. Und das heißt nicht nur dort präsent zu sein, sondern sich die Vielfalt der Meinungen und Informationen zu Nutze zu machen, um noch zielgenauer und noch interaktiver zu kommunizieren. Social Media Monitoring kommt hierbei eine große Bedeutung zu, ermöglicht es doch die vielschichtigen, oft unüberschaubaren Informationen zu filtern, zu sortieren und verarbeitbar zu machen.
Wir bedanken uns für das Interview bei Caren Siebold und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg!
Marketingberater 2.0 ist der Wissensblog der Agentur synergie-effekt.net. Mehr von uns gibt´s auch in unserem synergie-letter mit den Social Media Highlights des Monats.












19. Januar 2012 at 11:15
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19. Januar 2012 at 18:32
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