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Gehören Sie zu der Fraktion, die sich abends vor dem TV noch einmal in Ruhe durch ihr Lieblingsmagazin auf dem iPad wischt? Nein? Müssen Sie auch nicht, es genügt, wenn Ihre Zielgruppe das tut. Die Vorteile liegen auf der Hand: lange Kontaktzeiten, hohe Motivation und Vernetzung mit den gängigen sozialen Netzwerken, machen das Surfen durch sogenannte “Social Reader” schon lange zum freizeitlichen Ritual für die digitale Gemeinde. Zu den bekanntesten ihrer Art gehören ohne Frage die Boliden Flipboard, Zite oder Feedly. Jetzt schickt Google seinen neuen Dienst “Currents” ins Rennen.
“Ströme” läuft plattformübergreifend und bietet ein Publisher-Dashboard, auf dem Sie Ihr persönliches Magazin zusammenschustern können. Sie können bspw. den RSS-Feed Ihres Blogs, Ihren Google+ Stream, YouTube-Videos, Fotos und einzelne Google-Doc-Seiten übersichtlich in Sektionen organisieren – wie Sie es von gängigen Tablet-Magazinen her kennen. Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit Ihre Ausgabe (Edition) Ihrem Corporate Design anzupassen und Ihr Logo mit einzubinden.
Sie benötigen Inspirationen für Ihre Corporate Edition? Seit letzter Woche ist auch der “Marketingberater 2.0” und die Personalvermittlung für Web 2.0 “Social Media Karriere” mit eigener Ausgabe bei Currents auf Sendung. Weitere deutschen Pioniere habe ich zusammen mit meinen Google+Followern zusammengetragen, die Sie gern mit uns erweitern dürfen. Zurzeit sind die meisten Ausgaben auf der Plattform in englischer Sprache, da der Dienst schon längere Zeit in den USA verfügbar ist. Dies ist jedoch kein Nachteil: Nutzen Sie diesen Wettbewerbsvorteil und starten Sie mit Ihrer deutschen Ausgabe durch! Bewerben Sie Ihr Magazin auf Facebook, Twitter und Google+ und weisen Sie in Ihrem Blog darauf hin, dass Sie Ihren Lesern jetzt eine Alternative bieten!
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Verlegen!
Marketingberater 2.0 ist der Wissensblog der Agentur synergie-effekt.net. Mehr von uns gibt´s auch in unserem synergie-letter mit den Social Media Highlights des Monats.
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Worauf kommt es bei Google+ an? Welche Faktoren sollten Unternehmen im Auge behalten um bei Googles Netzwerk Erfolg zu haben. Diesmal sprechen wir mit Charles Schmidt, Corporate Social Media Officer bei der Krones AG aus Neutraubling, die schon in vielen anderen Social Media Kanälen erfolgreich unterwegs ist, und bei Google+ zu den deutschen Pionieren gehört.
Was hat die Krones AG dazu bewogen von Anfang an auf Google+ dabei zu sein?
Ganz ehrlich? Auch wir waren uns anfangs nicht sicher, wohin die Reise bei Google+ gehen würde. Zunächst war der Hype um die neue Plattform ja unglaublich groß und man war als Unternehmen schon beinahe gezwungen, „da auch mitzumachen“. Und das, obwohl es auf Google+ anfänglich ja nicht einmal möglich war, eine offizielle Unternehmensseite einzurichten! Unser erstes Engagement auf Google+ war also auch sehr stark der Tatsache geschuldet, dass wir es vermeiden wollten, einen möglichen neuen Trend zu verschlafen. Mittlerweile ist Google+ allerdings eine höchst willkommene Abwechslung in unserem Social-Media-Mix und aus unserer Kommunikationsstrategie eigentlich nicht mehr wegzudenken. Auch die oft gestellte Frage nach den Vorteilen von Google+ gegenüber anderen Plattformen ist schnell beantwortet: Es ist Google! Dann natürlich behandelt der Suchmaschinenriese Posts aus dem hauseigenen Social Network privilegiert gegenüber anderen Meldungen, was man aus SEO-Sicht unbedingt in Betracht ziehen sollte.
Wer ist bei Ihnen an der Pflege der Google+ Seite beteiligt?
Unser Social Media Team besteht aus insgesamt drei Mitarbeitern, die sich um die Pflege der verschiedenen Auftritte kümmern – darunter natürlich auch unser Google+ Profil. Auf der inhaltlichen Seite werden wir von einer tollen Kommunikationsabteilung unterstützt, wodurch Engpässe nur sehr selten entstehen.
Was erwartet den User bei Ihnen? Bieten Sie hier einen anderen Themen-Mix als auf Facebook, Twitter & Co.?
Größtenteils werden die Inhalte unserer anderen Kanäle auch 1:1 auf Google+ abgebildet. Das hat folgenden Hintergrund: In unserer Kommunikationsstrategie haben wir uns bewusst dazu entschieden, dass wir es unseren Usern überlassen möchten, auf welchem Kanal sie mit uns in Kontakt treten wollen. Wenn nun ein User ausschließlich auf Google+ aktiv ist, jedoch nicht auf Kanälen wie Facebook oder Twitter, so möchten wir ihm trotzdem die Möglichkeit geben, sich auch auf dem neuen Netzwerk über alle relevanten Krones Themen informieren zu können. Das sind wir unseren Kunden, Interessenten und Stakeholdern schuldig.
Welche Erfolge konnten Sie bereits mit Ihrem Engagement verzeichnen und wie nahmen Ihre Follower Ihre bisherigen Aktivitäten auf?
Auf den ersten Blick sind unsere knapp 450 Follower auf Google+ vielleicht nicht besonders beeindruckend, zumindest im Vergleich mit unseren über 13.000 Facebook-Fans. Gegenüber manch anderen Unternehmensseiten auf Google+ stehen wir damit allerdings richtig gut da! Natürlich können wir uns – was die Anzahl der Follower angeht – nicht mit großen B2C-Marken messen, dies ist aber auch gar nicht unser Anspruch. Vielmehr möchten wir unseren Usern einfach interessante Inhalte bieten und mit ihnen auf Augenhöhe kommunizieren – ganz genauso wie auch auf allen anderen Plattformen. Dieser Ansatz wurde bislang sehr positiv aufgenommen.
Weht auf Google+ ein anderer Wind bzw. nehmen Sie hier eine andere Anhängerschaft wahr, als auf Facebook oder Twitter?
Es fällt schon auf, dass die Netz- bzw. Social Media Affinität bei Google+ Nutzern um einiges höher ist, als beim „gemeinen Facebook-Nutzer“. Viele unserer Kontakte auf Google+ kannten wir beispielsweise schon vorher aus Netzwerken wie Twitter, Foursquare etc..
Das ist aber auch nicht weiter verwunderlich, denn User mit einer besonders hohen Social Media Affinität sind natürlich eher bereit, sich auf eine neue Plattform „einzulassen“ und in dieser Hinsicht auch experimentierfreudiger. Dagegen wartet der „Standarduser“ doch eher ab, wie sich das ganze entwickelt und macht sein Engagement auf einer neuen Plattform eher davon abhängig, ob auch seine bisherigen Kontakte auf das neue Netzwerk umziehen. Mittlerweile hat sich Google+ aber schon ein Stück weit etabliert und es lässt sich ein gegenläufiger Trend beobachten: Google+ entwickelt sich immer mehr zu einem Mainstream-Netzwerk und weg von einer reinen Plattform für „Social Media Experten.“
Welche Tipps geben Sie anderen Unternehmen, um hier erfolgreich durchzustarten und eine stabile Fan-Gemeinde aufzubauen?
Auch für Google+ gilt: Auf die Inhalte kommt es an! Diese müssen spannend, vielseitig und zielgruppenorientiert sein und den Usern Mehrwert bieten. Wie auch bei allen anderen Social Media Plattformen ist es auch für ein erfolgreiches Engagement auf Google+ sehr wichtig, die eigenen Mitarbeiter rechtzeitig abzuholen, sie für mögliche Risiken zu sensibilisieren aber auch dazu zu ermutigen, sich in Social Media aktiv zu engagieren. Auch für Unternehmen die sich sehr stark im indischen Raum engagieren, ist Google+ sehr interessant, da das Netzwerk in dieser Region unglaublich viele Nutzer hat.
Wie bewerten Sie die Zukunft von Google+ – wird das Netzwerk in 2 Jahren noch existieren?
Meiner Meinung nach bietet Google+ Funktionen die man bereits von Twitter und Facebook kennt , allerdings in einer sinnvollen Kombination. Diese werden noch um neue Features wie z. B. die sog. „Circles“ erweitert, die sich nicht nur unglaublich einfach verwalten lassen, sondern es den Usern außerdem ermöglichen, gleichzeitig dem Leben ihrer Lieblingsstars, Lieblingssportler etc. zu folgen, Geschäftskontakte zu pflegen und trotzdem ihre privaten Kontakte getrennt davon zu verwalten. Die aus Facebook bekannte Lawine aus teilweise irrelevanten Informationen lässt sich so sehr gut vermeiden und man muss nicht mehr sein gesamtes Online-Leben an alle Kontakte preisgeben. Ein tolles zusätzliches Goodie ist sicherlich auch die Videochat-Funktion für bis zu 10 Teilnehmer. Google hat also seine Hausaufgaben gemacht und über 90 Millionen Nutzer sprechen auch eine deutliche Sprache. Trotz all dieser Vorteile bleibt aber erstmal abzuwarten, ob sich die Plattform langfristig durchsetzen kann, denn der Platzhirsch der Social Networks ist und bleibt erstmal Facebook. Und zwar aus einem einfachen Grund: Die schiere Anzahl der Nutzer! Menschen benutzen Social Media primär dazu, um mit ihren Freunden und Bekannten zu kommunizieren. Und die Mehrzahl dieser tummelt sich nun mal immer noch auf Facebook. So lange sich das nicht ändert, werden es andere Soziale Netzwerke die auf einem ähnlichen Prinzip beruhen äußerst schwer haben („Sparten-“ und „Special Interest-“ Netzwerke wie etwa Pinterest oder Foursquare bewusst ausgenommen).
Wir bedanken uns für das Interview bei Charles Schmidt und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!
Marketingberater 2.0 ist der Wissensblog der Agentur synergie-effekt.net. Mehr von uns gibt´s auch in unserem synergie-letter mit den Social Media Highlights des Monats.
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Wie managen Sie eigentlich Ihre Präsenzen auf Twitter, Facebook, Google+ & Co? Auf den jeweiligen Plattformen selbst? Das kann mühselig werden, wenn Sie Ihre Accounts in größeren Teams pflegen, kontinuierlich Erfolgskontrolle durchführen und Postings zeitversetzt abschicken möchten. Ja, es gibt sogenannte Social Media Dashboards wie Tweetdeck oder Bottlenose. Doch wenn Sie Twitter und Facebook z.B. für den Kundenservice möchten, sollten Sie auf professionelle Lösungen wie z.B. SocialEngage setzen.
Doch was steckt hinter diesem Social Media Dashboard: was kann es, was bietet es und welche Einsatzszenarios lassen sich mit SocialEngage abdecken? Um diesen Fragen für Sie auf den Grund zu gehen, sprachen wir mit Christoph Cuquemel, Senior Solutions Consultant bei ExactTarget.
Was ist “SocialEngage”?
SocialEngage ist eine umfassende Web-basierte Social-Media-Engagement, Management-und Reporting-Lösung, die Unternehmen hilft, auf Twitter und Facebook in einen direkten Dialog mit den Kunden zu treten und Gespräche über ihre Marke zu erfassen, tracken und analysieren.
Vor allem dem Kundenservice eines Unternehmens hilft Social Engage, indem es die Gespräche Real-time erfasst und in einem zentralen Dashboard darstellt. Zusätzlich kann das Tool helfen, Ihre Marketing-Kampagnen erfolgreich zu gestalten oder die PR – und Öffentlichkeitsarbeit transparenter und messbarer zu gestalten.
Was zeichnet diesen Dienst im Gegensatz zu anderen Social Media Dashboards wie bspw. “Hootsuite” oder “Tweetdeck” aus?
SocialEngage integriert direkt mit ExactTarget’s Interactive Marketing Hub. D.h. Unternehmen können dadurch das Silo Social Media aufbrechen und Tweets oder Facebook Posts direkt in kanalübergreifende Kampagnen einbinden. Das Tool erhält dadurch einen ausgeprägteren Social CRM und Analytics Charakter. Überdies ermöglicht SocialEngage es seinen User sogenannte Workgroups zu erstellen. Dies ist gerade für Unternehmen und Agenturen die mehrere Facebookfanpages und oder Twitterkanäle verwalten praktisch. Auch Rechte für unterschiedliche User lassen sich vergebenen. Das Reporting ist umfassend und granular und sowohl Marketing – als auch Engagement orientiert.
Für wen ist SocialEngage besonders geeignet?
Unternehmen bei denen mehrere Personen und mehrere Abteilungen in das Dialogmarketing im Social Media involviert sind und deren Organisationsstruktur ein professionelles Tool benötigt und Agenturen, die SocialEngage nutzen, um für Unternehmen entsprechende Dienstleistungen zu liefern.
Welche Anwendungsgebiete kommen für Unternehmen infrage?
Aufgrund der Integration in den Interactive Marketing Hub, sind die Anwendungsgebiete zahlreich. Angefangen mit Kundenservice bis hin zu PR Tätigkeiten und kanalübergreifenden Marketingkampagnen.
Das beste kommt zum Schluss: Mit welchen Kosten muss ein Unternehmen rechnen, dass sich für Ihre Lösung entscheidet?
SocialEngage wird in sogenannten Flex-Paketen angeboten. Flex 5 bedeutet, dass der Kunde z.B. 3 User für eine Facebookpage und einen Twitterkanal einrichten kann. Oder 4 User und eine Facebook Seite. Größere Unternehmen würden sich für einen Flex 15 oder Flex 30 Tarif entscheiden. Kunden zahlen monatlich Ihre Gebühr für die Nutzung des Systems.
Blick in die Kristallkugel: Inwieweit wird sich der Kundenservice durch Social Media Kommunikation in den nächsten Jahren verändern? Haben Sie hier schon ein bestimmtes Lieblingsszenario im Kopf?
Ich denke, dass immer mehr Unternehmen die Chance bzw. die Herausforderung Social Media in Hinsicht auf Ihren Kundenservice annehmen werden. Obwohl die notwenige Transparenz und Konsistenz anfänglich sicherlich schwer fällt – schließlich handelt sich zum ersten mal um ein Dialogmarketing auf Augenhöhe – sind vor allem die Kosteneinsparungen sicherlich verlockend. Ein Call Center zu betreiben kommt mit deutlich höheren Fixkosten und die Möglichkeit die Social Media Kanäle auch in Marketing – und PR-Tätigkeiten einzubinden, hilft gleichzeitig einen höheren ROI zu garantieren.
Nichtsdestotrotz wird der Telefonkanal bzw. die direkte persönliche Beratung nicht aussterben, gerade für technisch anspruchsvollere Produkte ist die Kommunikation über Social Media Kanäle vielleicht für die Kontaktaufnahme gut, für eine tiefergehende und detaillierte Konversation aber eher nicht.
Wir bedanken und für das Interview bei Christoph Cuquemel und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!
Marketingberater 2.0 ist der Wissensblog der Agentur synergie-effekt.net. Mehr von uns gibt´s auch in unserem synergie-letter mit den Social Media Highlights des Monats.
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Das Social Media Monitoring maßgeblich für den Erfolg von Social Media Aktivitäten verantwortlich ist, ist auch der Grund warum wir unsere Interviewreihe weiter fortsetzen. Denn wir möchten Ihnen einen möglichst großen Überblick über die aktuellen Softwarelösungen und deren Leistungspektren auf dem deutschsprachigen Markt geben. Deshalb freuen wir uns auch immer wieder über die Zuschriften von Monitoringdienstleistern, die sich an unserer Serie beteiligen möchten!
Diesmal sprachen wir mit Pascal Lauria, Geschäftsführer von Cogia Intelligence in Frankfurt a M., über die Funktionsweise seiner Monitoring-Software , das Alleinstellungsmerkmal und die Zukunft von Social Media Monitoring.
Was verbirgt sich hinter Ihrem Unternehmen?
Cogia intelligence bietet innovative Lösungen im Bereich Social Media und Web Monitoring. Auch wenn der Brand „Cogia intelligence“ erst seit 2010 auf dem Markt ist, reichen unsere Wurzeln bis ins Jahr 2000 zurück. Damals verschrieb sich das Unternehmen vor allem der Entwicklung der Such- und Analyse-Technologien und etablierte sich als ein führender Anbieter von semantischer Suchmaschinen-Technologie in Deutschland. Heute bieten wir unseren Kunden ein einzigartiges Produkt Web2.0 Observer, das den gesamten Internet-Content, darunter auch alle Social Media Inhalte durchdringt und strukturiert. Neben der Datenbeschaffung und Datenfilterung bieten wir auch Web Audits und Reports, in denen wir die Monitoring-Ergebnisse „mundgerecht“ unseren Kunden servieren.
Wie lautet Ihr Alleinstellungsmerkmal?
Hier ist unser patentiertes Klassifikationsverfahren an erster Stelle zu nennen. Wir arbeiten nicht mit den Queries, wie viele unserer Konkurrenten es tun, sondern mit Kategorien. Für jeden Kunden wird somit eine maßgeschneiderte Lösung gefunden, indem die relevanten Themen definiert, beobachtet und analysiert werden. Dabei leistet auch unser erfahrenes Redaktionsteam einen umfassenden Support (z. B. bei der Quellen- und Themenidentifikation). Außerdem ermöglicht es unser Drill-Down-Verfahren, die Suchtreffer soweit einzugrenzen, dass man sofort an die gewünschten und vor allem relevanten Daten gelangt. Alle Daten werden bei uns nachhaltig gespeichert.
Eine weitere Attraktivität unseres Tools stellt das individuell konfigurierbare Dashboard dar. Jeder User in einem Unternehmen kann sich super-einfach ein eigenes Dashboard einrichten und sich auf diese Weise schnellstens einen Überblick über die aktuellen Monitoring-Ergebnisse verschaffen.
Social Media Monitoring ist ein äußerst preisempfindlicher Bereich in deutschen Unternehmen. Gibt es bei Ihnen auch sogenannte Starter-Pakete?
Sicherlich hat Qualität immer ihren Preis. Bevor jedoch ein Projekt definiert wird, haben die Interessenten die Möglichkeiten, das Tool kostenlos bei einem unserer Webinare kennen zu lernen und auch am Beispiel eines Testcases zu prüfen. Unsere Preise sind abhängig von Laufzeit, allgemeiner Anforderung der Kunden sowie der Anzahl der zu monitorenden Themen. In unserem Pricing-Modell ist ein Startpreis ab 450 Euro pro Monat möglich.
In welcher Weise bekommt der Kunde Treffer ausgewertet?
Die Monitoring-Ergebnisse kann unser Kunde entweder direkt auf seinem Dashboard mit Hilfe unterschiedlicher Module sehen, die z. B. attraktive graphische Darstellungen enthalten, oder sich die Daten mit einem Klick aus dem System als csv, xls und XML-Dateien exportieren lassen. Es ist auch möglich die Daten in Form von Alerts per Mail, SMS, RSS Feeds oder Widgets zu bekommen.
Außerdem bieten wir entweder ein einmaliges Web Audit, eine Ist-Analyse oder regelmäßige Reports an, in denen anhand Statistiken und ausgewählter Kommunikations- und Diskussionsbeispielen eine vollständige Übersicht gegeben wird.
Social Media Monitoring wird in Deutschland noch recht stiefmütterlich behandelt. Welche Empfehlungen geben Sie Unternehmen, die ihre Reputation im Auge halten möchten? Ab welcher Größenordnung sollten Unternehmen beginnen Social Media Monitoring ernsthaft zu betreiben?
Social Media Monitoring ist für jedes Unternehmen unentbehrlich geworden. Davon sind wir überzeugt. Reputationsmanagement ist sicherlich eines der wichtigsten Einsatzbereiche, doch bei weitem nicht der Einzige. Monitoring hilft und gibt Impulse bei der Produktentwicklung, beim Aufdecken von Trends und Mustern, bei der Optimierung der Kundenzufriedenheit und so weiter und so fort. Wann es jedoch für ein Unternehmen sinnvoll ist, die kostenpflichtigen Tools heran zu ziehen, ist eine andere Frage. In Betracht muss hier vor allem der Aufmerksamkeitsgrad des Unternehmens im Web bzw. Buzzvolumen gezogen werden. Generell würde ich jedem Unternehmen ab 50 Mitarbeiter raten, eine kostenpflichtige Lösung in Betracht zu ziehen.
Wie bewerten Sie das Thema insgesamt? Warum wird es in Zukunft wichtiger sein das Social Web hinsichtlich einer Marke zu beobachten?
Social Media Monitoring ist ein ständiger Begleiter von Social Media. Unabhängig davon, ob man auf Social Media Kanälen selber unterwegs ist oder nicht, kann Social Media im heutigen Business nicht weiterhin ignoriert werden. Der Austausch über Produkte, Erfahrungen und Erlebnisse findet schon heute überwiegend im Social Web statt. In Zukunft wird sich, unserer Ansicht nach, die Unentbehrlichkeit des Monitorings noch verstärken. Mit dem sich im Web ansammelnden Content wächst auch die Anzahl der irrelevanten Daten. Da es immer schwieriger und zeitaufwändiger wird, diese manuell auszusortieren, benötigt man früher oder später eine automatisierte Lösung. Und hier sind wir die richtigen Ansprechpartner.
Wir bedanken und für das bei Interview Pascal Lauria und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!
Marketingberater 2.0 ist der Wissensblog der Agentur synergie-effekt.net. Mehr von uns gibt´s auch in unserem synergie-letter mit den Social Media Highlights des Monats.
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“Microblogging” und “Social Networking” – viele Unternehmen nutzen es bereits aktiv und erfolgreich wie z.B. die Deutsche Telekom und Deutsche Bahn auf Facebook und Twitter als verlängerten Arm ihres Kundenservice. Aber auch das Personalmarketing im Zuge des sich verstärkenden Fachkräfte-Mangels wird dabei unterstützt (Beispiele: Krones AG, In-Tech GmbH oder Bayer Karriere).
Heute möchten wir uns allerdings einer anderen Anwendungsmöglichkeit zuwenden. Mit dem Dienst “swabr“, der sich selbst als “Facebook für Unternehmen” sieht, haben Sie die Freiheit alle Vorzüge der vernetzten Kommunikation für Ihre Mitarbeiter zu nutzen. Dazu habe mich mit Lukas Pfeiffer, Marketing und HR Verantwortlicher bei swabr, über Nutzen, Anwendung-Szenarios und Trends unterhalten.
Was steckt hinter Eurem Dienst “swabr” und wie kamt Ihr auf die Idee diesen zu gründen?
swabr ist eine erfolgreiche Symbiose aus Facebook (Netzwerke) und Twitter (kurze Nachrichten). Einfach gesagt ist es ein „Facebook für Unternehmen“. swabr ist interne Echtzeit-Kommunikation und wir wollen damit Unternehmen und Organisationen dabei helfen, schneller und effektiver zusammenzuarbeiten. Jedes Unternehmen auf swabr hat ein eigenes, geschlossenes, privates Netzwerk für seine Mitarbeiter mit verifizierter Email-Adresse. Die Kommunikation in einem Echtzeit-Netzwerk ermöglicht einen schnelleren und effizienteren Informationsaustausch zwischen Kollegen eines Teams.
Die Idee hinter swabr hatte mein Partner Ayhan Kocak. Bei einem vergangenen Projekt hatte er versucht, mit mehreren Kollegen gleichzeitig in verschiedenen Ländern und Kontinenten in Echtzeit zu kommunizieren, ohne ständig E-Mail CC’s herum zu schicken. Die Frage war, wie man ohne diese Flut an Emails effizient zusammenarbeiten kann. Aus dieser Idee heraus entstand swabr und schnell waren erste Konzepte erstellt und die ersten Zeilen Programm geschrieben.
Welche Vorteile bietet Ihr gegenüber anderen Diensten, wie z.B. Twitter oder Yammer?
Wir haben uns den Markt für SaaS/Cloud-Dienste zur Kollaboration intensiv angeschaut. Die Anbieter sind bereits zahlreich vertreten, jedoch will nahezu jeder Anbieter alle nur denkbaren Funktionen in sein Angebot integrieren. Das führt bei Nutzern zu einer Unübersichtlichkeit. Wir gehen mit swabr einen anderen Weg und haben einen klaren Fokus auf das grundlegende Bedürfnis nach einfacher und intuitiver Kommunikation gelegt.
Twitter ist Wegbereiter und Klassenprimus im Bereich des Microblogging, bietet jedoch keine Funktionalitäten für Unternehmen und Organisationen. Wir setzen mit swabr das „Enterprise“ noch vor „Microblogging“ und orientieren uns an den Bedürfnissen von Firmen. Yammer hat als Microblogging-Netzwerk begonnen, sich nun aber in ein Enterprise Social Network gewandelt. Immer mehr neue Funktionen lassen Nutzer schnell den Überblick und die Lust an solchen Tools verlieren. swabr dagegen ist einfach und intuitiv zu bedienen.
Welche Anwendungsszenarien schlägst du KMU vor, um Euren Dienst in ihrem Unternehmen effektiv zu nutzen?
swabr ist sehr vielseitig einsetzbar, es steigert die Produktivität des gesamten Unternehmens und reduziert anfallende Kosten. Wir nutzen swabr selbst bei einem anderen Projekt und seitdem erhalte ich keine einzige interne Email mehr. Alles was ich wissen muss erfahre ich auf swabr, das spart mir wertvolle Arbeitszeit. Dazu möchte ich einige Anwendungsbeispiele hier kurz erwähnen:
- Fach-/Unterabteilung innerhalb eines Unternehmens-Netzwerkes: Der Grundgedanke von swabr ist, dass sich alle Nutzer mit der gleichen Email-Domain in einem Netzwerk gemeinsam austauschen, indem sie Status-Updates und Neuigkeiten veröffentlichen. Natürlich gibt es darüber hinaus immer Themen oder Projekte, die Besprechungen und Wissensaustausch in kleinerem Kreise, also innerhalb der Abteilung, bedürfen. Hierfür gibt es auf swabr die Möglichkeit, entsprechende Unter- bzw. Abteilungsnetzwerke zu bilden.
- Organisation will mit freiberuflichen Mitarbeitern in Verbindung bleiben: Unternehmen wie Organisationen haben hin und wieder mit freiberuflichen Mitarbeitern zu tun. Was aber tun, wenn freie oder selbständige Mitarbeiter (die nur für die Dauer eines bestimmten Projektes im Unternehmen tätig sind) eine andere, eigene Email-Domain haben? Mit einem Sub-Netzwerk auf swabr kann man sich auch mit Personen außerhalb des eigenen Unternehmens (oder der eigenen Organisation) austauschen. Das geht übrigens auch mit Freemail-Adressen. Dabei ist sichergestellt, dass Ihre interne Kommunikation für externe mit anderer Email-Domain nicht zugänglich ist.
- Mit externen Partnern oder Zulieferern in Kontakt bleiben: Wenn Unternehmen mit externen Geschäftspartnern, wie etwa Zulieferern, Partnerfirmen oder Agenturen, online in Kontakt treten möchten, sind Netzwerke eine gute Möglichkeit. Diesen Fall haben wir selbst bei der Entwicklung von swabr mehrmals erlebt. So war es für unser Team bei einem vorherigen Projekt wichtig, mit einem externen Partner in regelmäßigem Kontakt zu bleiben. Anstatt unzählige Emails hin und her zu schicken, haben wir einfach ein Netzwerk auf swabr erstellt.
- Lehrer bzw. Dozent möchte Eltern bzw. Teilnehmer informieren: Ein weiteres Beispiel ist ein Lehrer einer Schulklasse oder Dozent einer Seminargruppe, der den Eltern der Schüler bzw. Seminarteilnehmern kurzfristig eine Planänderung mitteilen möchte. Diese nahezu alltägliche Situation zeigt eine von vielen denkbaren Anwendungsszenarien für unsere neuen Netzwerke.
Welchen Zukunftsaussichten prophezeit Ihr dem Microblogging generell, wo doch Facebook, Google+ & Co bereits ähnliche Funktionen anbieten?
Ich glaube fest an den langfristigen Erfolg von Echtzeit-Kommunikation. Facebook, Twitter, Google+ & Co. bieten zwar diese Möglichkeit, jedoch keine Funktionalität für Unternehmen. Nachdem Facebook und Twitter eine neue Form der Kommunikation für Privatanwender etabliert haben, bietet swabr die Vorteile der Echtzeit-Kommunikation nun Unternehmen an. Unsere Lösung ist ein „Facebook für Unternehmen“ mit einem geschlossenen Netzwerk, bei dem Informationen eben nicht in einer öffentlichen Timeline erscheinen.
Microblogging steht am Beginn einer Erfolgsgeschichte. Nicht umsonst ist unser Claim „Enterprise Microblogging – Made in Germany“.
Wir bedanken und für das Interview bei Lukas Pfeiffer und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!
Marketingberater 2.0 ist der Wissensblog der Agentur synergie-effekt.net. Mehr von uns gibt´s auch in unserem synergie-letter mit den Social Media Highlights des Monats.
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Unsere Interviewreihe geht weiter. Heute unterhalten wir uns mit Marc Trömel, Geschäftsführer von VICO Research & Consulting GmbH, über seine Dienstleistung, die sich von der rein technischen Lösung bis hin zur operativen Umsetzung von Social Media Maßnahmen erstreckt.
Was verbirgt sich hinter Ihrem Unternehmen?
VICO hat sich in den letzten acht Jahren als ein international aktiver Social Media Spezialist etabliert. Einige unserer wichtigsten Kunden sind LG Electronics, Commerzbank, Ferrero, Electronic Arts, Fujitsu Technology Solutions, EnBW, Arvato und TNS Infratest u.v.m. Unser Leistungsspektrum beinhaltet sowohl Social Media Monitoring als auch Analysen, Reportings, strategisches Consulting und die operative Umsetzung von Social Media Maßnahmen. Aber um die Frage noch einmal aufzugreifen: Hinter unserem Unternehmen „verbergen“ wir genaugenommen nichts. Wir zeigen alles offen und transparent. Unsere Kunden wissen genau, was sie wie und wann bekommen und wer es umsetzt. Das Team ist jung (Durchschnittsalter: ca. 30 Jahre alt) und strotzt vor innovativen Ansätzen. Wir sind 30 Personen mit Hintergründen in IT, Softwaretechnik, Computer Linguistik, Marketing, Marktforschung und Unternehmensberatung
Wie lautet Ihr Alleinstellungsmerkmal?
Bester Service bei qualitativ hochwertigstem Produkt. Wir bieten nicht nur ein Instrument an. Wir zeigen den Kunden auch wie sie darauf spielen können und komponieren gemeinsam die Maßnahmen und Strategien. Allgemein kann man festhalten, dass unser System sehr gerne von Social Media Agenturen, Werbeagenturen, Marktforschungsinstituten und Medien Beobachtern eingesetzt wird. Wir haben viele Profi-Funktionen und Preismodelle, die auf unterschiedlichste Partner gut zugeschnitten sind. Daneben hat unser Monitoring natürlich einige Features, die von der Konkurrenz nicht in dieser Qualität oder auch gar nicht angeboten werden. So haben wir beispielsweise ein Modul, das direkt auf Marktforschungsinstitute zugeschnitten ist.
Social Media Monitoring ist ein äußerst preisempfindlicher
Bereich in deutschen Unternehmen. Gibt es bei Ihnen auch sogenannte Starter-Pakete?
Es gibt natürlich auch die Starter-Pakete. Unsere Lösungen für den kleinen Geldbeutel beginnen aktuell bei 399 € pro Monat. Allerdings wird es dabei nicht bleiben. Wir planen für dieses Jahr gleich mehrere neue Produkte im Niederpreissegment einzuführen. Details muss ich noch zurückhalten, um die Spannung nicht zu zerstören.
In welcher Weise bekommt der Kunde Treffer ausgewertet?
Die Frage impliziert zu einem gewissen Grade, dass der Kunde die Treffer nicht selbst auswerten muss und das System alles übernimmt. Dies trifft in der Regel so nicht zu. Natürlich kann der Kunde einen Newsletter, eine Management Summary, Alerting oder ein Reporting bestellen, bei dem wir die Auswertung für den Kunden übernehmen. Da die Anforderungen anforderungsspezifisch abweichen können, bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, aus verschiedenen Modulen auszuwählen.
Der Kunde erhält von dem System natürlich auch automatisch generierte Statistiken wie:
- Zeitverlauf
- Semantisches Netzwerk
- Tonalität
- Substantiv Cloud
- Adjektiv Cloud
- Top User
- Top Quellen
- Top Verlinkungen
- Gestiegene/Gefallene Begriffe
- Relationsvergleiche
- Quellenverteilung
- Reichweitenkennzahlen
- Und viele mehr
Allerdings stellen diese Statistiken nur die halbe Miete dar. Entscheidender ist, dass diese Charts in Workflows eingebunden sind und dem Kunden helfen die richtigen Treffer zu finden und anschließend die Daten richtig zu interpretieren. Diese Workflows sind je nach Einsatzszenarien unterschiedlich ausgerichtet. Beispielsweise beschäftigt sich ein Workflow mit dem Entdecken von neuen Themen.
Social Media Monitoring wird in Deutschland noch recht stiefmütterlich behandelt. Welche Empfehlungen geben Sie Unternehmen, die ihre Reputation im Auge halten möchten? Ab welcher Größenordnung sollten Unternehmen beginnen Social Media Monitoring ernsthaft zu betreiben?
Die Reputation ist nur eines von vielen Themengebiete für das Social Media Monitoring eingesetzt wird. Andere Themenbereiche sind:
- Qualitätsmanagement
- Marktforschung
- Risikomanagement
- Social Commerce
- Controlling
- Lobbying
- Marketing
- Public Relation
- Produktmanagement
- Human Resources
- Legal
- Innovationsmanagement
Es ist wichtig, dass sich im Unternehmen nicht nur Brandmanager oder PR Mitarbeiter mit dem Monitoring beschäftigen. Der Nutzen in anderen Bereichen ist oftmals deutlich höher. Teilweise geht es in speziellen Anwendungsfällen sogar um Einsparungen im Millionenbereich. In Großkonzernen ist das Thema Social Media Monitoring eigentlich kein Thema, das stiefmütterlich behandelt wird, sondern teilweise sogar eines der Fokusthemen. Aber je kleiner die Unternehmen sind, desto mehr stimme ich der Aussage zu. Darum richtet sich meine Empfehlung an die kleineren Unternehmen:
- Denken Sie darüber nach, was Reputation für Sie bedeutet. Bei welchen Personengruppen ist Ihnen die gute Reputation wichtig?
- Denken Sie darüber nach wie sich diese Reputation bildet. Welche Erfahrungen sind dafür ausschlaggebend?
- Konzentrieren Sie sich auf diese Erfahrungen!
- Ein Monitoring ist dann für Sie relevant, wenn über Sie oder Ihren Wettbewerb online gesprochen wird.
- Das Monitoring hilft Ihnen Risiken und Chancen zu erkennen.
- Das gelingt aber nur dann, wenn Sie Social Media in Ihr bestehendes Zielsystem integrieren und entsprechende KPIs oder Fokushemen definieren.Hierfür brauchen Sie kein ein überdimensioniertes System aufsetzen. Gehen Sie in kleinen Schritten vor. Beauftragen Sie eine Agentur, damit sie die Kommunikation für Sie beobachtet und Ihnen aufzeigt, welche Alternativen Sie haben. Eine Situationsanalyse oder ein Startworkshop eignen sich gut hierfür.
- Entscheiden Sie dann, in welcher Form Sie was beobachten müssen.
Und noch ein wichtiger Hinweis: Bei Social Media ist nicht die Größe des Unternehmens entscheidend, sondern wie das Unternehmen mit seinen Kunden lernen und interagieren möchte.
Wie bewerten Sie das Thema insgesamt? Warum wird es in Zukunft wichtiger sein das Social Web hinsichtlich einer Marke zu beobachten?
Neben der Beobachtung der eigenen Marke wird auch die Beobachtung von allgemeinen Themen immer wichtiger. Um ein Beispiel zu nennen:
BROT:
Die Beobachtung einer Bäckerei ist sicherlich gut zu begründen, wenn man sich den Skandal und die Insolvenz der letzten Wochen in Erinnerung ruft. Bäckerei Müller hatte massive Qualitäts- und Hygiene-Probleme, die in der Öffentlichkeit bekannt wurden, so dass sie Insolvenz anmelden musste. Allerdings geht es gar nicht nur um den Schutz vor solchen Skandalen. Davor bewahrt Sie auch kein Social Media Monitoring. Jedoch bekommen sich solche neagtive Stimmungen schnell mit und ein System hilft Ihnen die Meinung der Massen zu verstehen und entsprechend besser zu reagieren. Vielmehr bietet das Social Web Chancen.
Von Relevanz sind nicht nur Marken und deren Produkten, sondern auch die Beobachtung von damit in Zusammenhang stehenden Themen, wie in unserem Beispiel Backen und Brot. Hieraus lassen sich Trends, neue Produkte oder neue Vermarktungsformen ableiten.
Man muss wissen wer, wo, warum, was kommuniziert. Dies führt zwangsläufig zu Innovationen.
Zur Gesamtbewertung:
Es existieren unterschiedliche Social Media Monitoring-Typen.
Diese werden von VICO Research & Consulting alle abgedeckt. Wir haben dabei die Erfahrung gemacht, dass die unterschiedlichen Monitoring-Typen unterschiedliche Fähigkeiten und Expertisen voraussetzen, um erfolgreich zu sein.
Prinzipiell sind alle diese Typen im Aufwind. Allerdings wird beispielsweise das Engagement von einer breiten Masse adaptiert werden, da es relativ einfach ist. Ein innovationsorientiertes Monitoring oder ein Controlling Ansatz ist nicht ohne eine gewisse Fachexpertise umsetzbar.
Dies führt dazu, dass immer mehr Reports, Analysen und Consultingleistungen eingekauft werden. Man sieht auch immer mehr Spezialisten, die sich auf genau diese Bereiche konzentrieren.
Kurz zusammengefasst:
Es wird spannend. Die Nutzerzahlen steigen. Manche Elemente werden intern umgesetzt, bei anderen ist es besser, wenn sie extern von Profis umgesetzt werden. Wir unterstützen Sie dabei gerne!
Wir bedanken und für das Interview bei Marc Trömel und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!
Marketingberater 2.0 ist der Wissensblog der Agentur synergie-effekt.net. Mehr von uns gibt´s auch in unserem synergie-letter mit den Social Media Highlights des Monats.
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Ist Google+ lediglich eine Kurzschlussreaktion, die bei trendbewussten Unternehmen ausgelöst wird, um den Anschluss an das nächst große Social Media Ding nicht zu verpassen? Oder erreichen wir tatsächlich die nächste Evolutionsstufe der Verbraucherkommunikation durch eine “sozial denkende” Suche – die durch ihr angeschlossenes Netzwerk zum Leben erweckt wird? In den nächsten Wochen möchten wir uns mit Unternehmen unterhalten, die früh auf den Google+ Zug aufgesprungen sind, um dort den Dialog mit ihren Followern zu suchen und ihren Social Media Arm zu verlängern. Im ersten Interview unterhalten wir uns mit Kritsanarat Khunkham, der sich bei seinem Arbeitgeber Welt Online für die Social Media Aktivitäten verantwortlich zeichnet.
Was hat Welt Online dazu bewogen von Anfang an auf Google+ dabei zu sein?
Aus zwei Gründen: 1. Um darüber zu berichten, muss man es nutzen. 2. Und um es richtig nutzen zu können, muss man früh mit dem Üben anfangen.
Wer ist bei Ihnen an der Pflege der Google+ Seite beteiligt?
Die Redaktionsleitung von “Welt Online”. Hauptsächlich kümmern sich Oliver Michalsky und ich. Es kann nur jemand posten, der auch das Nachrichtengeschehen kennt und gerade mitten drin steckt.
Was erwartet den User bei Ihnen? Bieten Sie hier einen
anderen Themen-Mix als auf Facebook, Twitter & Co.?
Vor allem sind es natürlich die wichtigsten Nachrichten des Tages, da geht es dann nicht um die Frage des Themenmix sondern um die für die Plattform optimale Verkaufe. Google+ bietet allein vom Layout ganz andere Möglichkeiten, ein Posting zu komponieren. So arbeiten wir bei dort auch viel mit Infografiken und mit Fotos. Bei den nicht zwingenden Themen sind wir auf Google+ eher härter und weniger bunt als auf Facebook.
Welche Erfolge konnten Sie bereits mit Ihrem Engagement
verzeichnen und wie nahmen Ihre Follower Ihre bisherigen Aktivitäten auf?
Google+ bietet Möglichkeiten, Nachrichten anders an den Mann zu bringen, so waren wir im Hangout mit HSV-Profi Marcell Jansen dabei, und während des Euro-Sondergipfels in Brüssel hat unser Korrespondent Florian Eder im Hangout den Usern erklärt, wie der Stand der Verhandlungen war und worauf es in den nächsten Stunden ankäme. Als Bonus gab es einen Rundgang durch die Räume dort. Das kam sehr gut an. Auch als Beweis, dass wir wirklich vor Ort sind. Viele unserer Autoren haben einen Account bei Google+, es treten dort mehr von uns als Journalisten auf als bei Facebook. Sie posten ihre Artikel, wir teilen sie als Welt Online und die Autoren sind auf diese Weise ansprechbar. Das zeigt, so finde ich, wie ernst wir die Plattform nehmen. Wir sind auch ganz erstaunt über das positive Feedback. Nach den Kollegen von Zeit Online waren wir die Zweiten, die die 10.000er Marke überschritten. Engagement wird offenbar honoriert.
Weht auf Google+ ein anderer Wind bzw. nehmen Sie hier eine
andere Anhängerschaft war als auf Facebook oder Twitter?
Es wird viel argumentativer diskutiert – oft sogar über mehrere Tage. So erinnere ich mich an ein Posting zu Auftriebskraftwerken, das 5 Tage lang besprochen wurde, immer wieder mit neuen Fakten beliefert wurde und auf Hunderte Kommentare kam. Pöbelt jemand dazwischen, wird untereinander gut selbst reguliert. Es stimmt wohl irgendwie, dass bei Facebook eher Party ist, auf Google+ ist Sachkenntnis in. Sieht man auch daran, dass selbst auf Ellen lange Kommentare geantwortet wird.
Welche Tipps geben Sie anderen Unternehmen, um hier erfolgreich durchzustarten und eine stabile Fan-Gemeinde aufzubauen?
Sich selbst treu sein. Die Leute durchschauen es, wenn man völlig unnötig einen auf gute Laune macht. Finde deine Aufgabe im Netzwerk: Wir sind Informationsdienstleister und so treten wir auf. Und fragt jemand nach, recherchieren wir eine Antwort. Unsere Redaktion ist ja voll mit Experten, oder Leuten, die Experten kennen.
Wie bewerten Sie die Zukunft von Google+ – wird es das Netzwerk in 2 Jahren noch existieren?
Wenn Google so weitermacht wie bisher und sich bewahrheitet, was sich andeutet, ist Google+ unumgänglich. Das Google-Universum wickelt sich um Google+, auch die Suche. So werden langfristig auch SEO und SMO/SSO eine wichtige Rolle spielen.
Wir bedanken und für das Interview bei Kritsanarat Khunkham und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!
Marketingberater 2.0 ist der Wissensblog der Agentur synergie-effekt.net. Mehr von uns gibt´s auch in unserem synergie-letter mit den Social Media Highlights des Monats.
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Heute führt uns unsere Interviewreihe in die Hauptstadt. Von hier aus operiert das Social Media Monitoring Team von Webbosaurus, das seinen Kunden vor allem eine möglichst bequeme Monitoring Lösung bieten möchte. Wir sprachen mit Geschäftsführer Philip Rodewald über die Vorzüge seines Webboboards und warum jedes Unternehmen das Social Web nicht aus den Augen lassen sollte.
Was verbirgt sich hinter Webbosaurus?
Webbosaurus ist eine Agentur für Social Media Monitoring mit Sitz in Berlin. Wir betreiben Social Media Monitoring seit 2009 und gehören damit zu einem der ersten Anbieter auf diesem Feld. Wir beobachten und analysieren für unsere Kunden Beiträge auf Blogs, Foren, Verbraucherportalen, Frage-und Antwortportalen, sozialen Netzwerken (wie zum Beispiel Facebook, XING, Twitter) und Newsportalen.
Seit 2010 bieten wir unseren Kunden zudem unser Online Auswertungstool Webboboard an, mit dem sie die Ergebnisse des Social Media Monitorings selbständig auswerten und analysieren können.
Wie lautet Ihr Alleinstellungsmerkmal?
Von Beginn an setzen wir auf eine eigene Crawlertechnologie die wir ständig optimieren und verbessern. Dadurch erzielen wir eine sehr hohe Quellenabdeckung in Deutschland.
Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten ist unser System auf halbautomatische Analyse ausgelegt. So wird die Relevanz und Klassifizierung eines Beitrages (Thema, Tonalität, Keywords) durch Analysen geprüft und gegeben falls korrigiert. Dadurch erhalten unsere Kunden nur Beiträge die für das jeweilige Keyword oder die Marke relevant sind und eine sehr hohe Qualität in der Analyse. Durch die zusätzliche Verifizierung von Schlagworten wird auch die Tagcloud aussagekräftiger.
Bei unserem Webboboard haben wir zudem darauf geachtet, dass es intuitiv und einfach zu handhaben ist. Eine Einarbeitung in unser Tool ist nicht nötig.
Des Weiteren übernehmen wir für unseren Kunden die Keywordrecherche,-pflege und –eingabe. Dadurch können sich unsere Kunden auf ihr Tagesgeschäft konzentrieren und müssen keine Zeit für das Aufsetzen von Suchphrasen oder Dashboards beschäftigen.
Social Media Monitoring ist ein äußerst preisempfindlicher Bereich in deutschen Unternehmen. Gibt es bei Ihnen auch sogenannte Starter-Pakete?
Gerade bei Kunden, die noch keinerlei Erfahrung mit Social Media Monitoring haben, ist der Preis oft ein Thema. Wir bieten für einen Einblick unseren Kunden ein kostenloses Probemonitoring an. Für Einsteiger bieten wir ein Paket für 199,00 pro Monat an, welches eine Limitierung im Treffervolumen beinhaltet. Die Qualität und Exportmöglichkeiten sind jedoch identisch mit anderen Paketen.
In welcher Weise bekommt der Kunde Treffer ausgewertet?
Kunden bei Webbosaurus haben zwei Möglichkeiten ihre Treffer ausgewertet zu bekommen. In unserem Webboboard werden die Ergebnisse in einem Online-Tool zusammengefasst und verschiedene Analysemöglichkeiten erlauben es den Kunden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit direkt Social Media Analysen durch Webbosaurus erstellen zu lassen. In diesem Fall wird die Auswertung von unseren Analysten erstellt und der Kunde erhält in seinem gewünschten Turnus ein Reporting zugeschickt. Dieses Reporting ist individuell auf den Kunden zugeschnitten und kann auch qualitative Bewertungen von Ereignissen und Handlungsempfehlungen beinhalten. Das Reporting kann natürlich auch in der jeweiligen Corporate Identity geliefert werden, sodass es direkt für Management Runden und interne Reportings verwendet werden kann.
Social Media Monitoring wird in Deutschland noch recht stiefmütterlich behandelt. Welche Empfehlungen geben Sie Unternehmen, die ihre Reputation im Auge halten möchten? Ab welcher Größenordnung sollten Unternehmen beginnen Social Media Monitoring ernsthaft zu betreiben?
Aus unserer Sicht macht es für fast jedes Unternehmen Sinn Social Media Monitoring zu betreiben. Vor allem für Unternehmen aus der Lifestyle-, Mode- und Kosmetikbranche lohnt sich ein Social Media Monitoring besonders. Gerade bei diesen Produkten und Marken, die ein Erlebnis beim Kunden auslösen, schreiben Kunden besonders gerne. Das Feedback aus diesen Berichten ist für die Produktentwicklung besonders wichtig.
Sowohl die eigene Marke und Konkurrenten, aber auch das Beobachten von Themen ist ein wichtiger Aspekt. Aber auch zur Evoluation von Kampagnen, Online-Auftritten oder Blogmarketing ist das Social Media Monitoring hilfreich.
Wie bewerten Sie das Thema insgesamt? Warum wird es in Zukunft wichtiger sein das Social Web hinsichtlich einer Marke zu beobachten?
Die große Aufgabe vor der alle Monitoring Anbieter stehen ist das Filtern von nicht relevanten Beiträgen. Gerade die Wichtigkeit von Social Signs für die Suchmaschinenoptimierung führt dazu, dass auf Twitter und Co eine Menge Tweets publiziert werden, die reine Linkschleudern sind und keinerlei UGC bieten. Aber auch bei Blogs und Foren merken wir dies immer mehr, dass viele Beiträge nicht von „echten“ Menschen geschrieben werden.
Wir bedanken uns für das Interview bei Philip Rodewald und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!
Marketingberater 2.0 ist der Wissensblog der Agentur synergie-effekt.net. Mehr von uns gibt´s auch in unserem synergie-letter mit den Social Media Highlights des Monats.
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Wie wäre es, wenn potentielle Mitarbeiter die Chance bekämen, schon vorab eine Ausbildung bei Ihnen “digital” zu absolvieren? Sie würden nicht nur Ihre Geschäftsfelder kennen lernen, sondern auch Ihre unverwechselbare Unternehmenskultur hautnah miterleben. “Social Gaming” im allgemeinen und “Fliplife” im speziellen schafft einen spielerischen Zugang in Unternehmenswelten. Wir sprachen mit dem Fliplife-Gründer Ibrahim Evsan über Hintergrund, Anwendungsformen und Zukunftsperspektiven.
Was versteht man unter dem Begriff “Social Gaming” und was ist für Dich besonders reizvoll daran?
Social Gaming lebt natürlich von der Interaktion der Nutzer. Das erzeugt ein viel höheres Involvement, als bei klassischen Games. Reizvoll ist für mich aber in erster Linie die Möglichkeit, komplexe Geschichten erzählen zu können.
Was steckt hinter deiner Plattform “Fliplife” und welches Gameplay erwartet den Nutzer?
Die Storytelling Plattform Fliplife ermöglicht es seinen Kunden, komplexe Inhalte, Prozesse und Botschaften spielerisch zu vermitteln. Fliplife wird bereits von zahlreichen Unternehmen sowohl für Employer Branding und Corporate Education als auch für Marktforschung und Marketing genutzt. Mit Bayer und Daimler sind bereits zwei Dax Unternehmen an Bord, weitere Firmen folgen schon bald.
Wie könnten Unternehmen dieses Instrument im Sinne ihrer Kommunikations-Politik nutzen und gibt es hier Fallbeispiele von Unternehmen, die dich besonders fasziniert haben?
Die Unternehmen erzählen im Verlauf der Karriereleiter und in Form der zu absolvierenden Projekte ihre eigene Unternehmenskultur- und Geschichte. Fliplife User lernen auf diese Weise spielerisch, welche Geschäftsfelder beispielsweise Bayer abseits von Aspirin noch bedient. Bei einer Bayer-Umfrage unter unseren Spielern haben wir nicht nur unglaublich schnelles Feedback bekommen – die User haben nach dem Durchlaufen der Bayer-Karriere auch nachweislich eine viel positivere Einstellung gegenüber dem Unternehmen und ein viel breiteres Wissen über die einzelnen Geschäftsbereiche.
Welche Stellenwert räumst du diesem Thema in Zukunft ein?
In Zukunft wird dieses Thema immer bedeutender, denn Menschen sehnen sich nach einem virtuellen zu Hause. Und natürlich nach Unterhaltung. Sie wollen eine Geschichte durchleben. Das können klassische Social Media Plattformen nicht bieten. Social Gaming mit Storytelling Elementen ist so gesehen die nächste Evolutionsstufe.
Bitte beende diesen Satz: Unternehmen können mithilfe von Social Gaming…
…einen völlig neuen Zugang zu ihren Kunden schaffen, ihre Geschichte erzählen und erlebbar machen.
Wir bedanken uns bei Ibrahim Evsan für das Interview und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!
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Wir haben uns für Sie eine weitere Social Media Monitoring Software angesehen. Ebenfalls aus der Schweiz liefert der Anbieter Netbreeze gleich 2 Dienste, die für Sie interessant sein könnten: ComMonitor, die umfangreiche All-in-one-Lösung sowie der Social Media Report, der sich besonders gut eignet, um ein rasches Stimmungsbild zu einem bestimmten Schlagwort zu ermitteln. In unserem Interview erzählt uns CEO und Gründer François Rüf, was sich hinter ComMonitor & Co. verbirgt und wie Sie dieses Tool beim Beobachten der Social Media Sphäre unterstützen kann.
Was verbirgt sich hinter dem Namen ComMonitor?
Unsere flexible und skalierbare Social Media Monitoring Plattform. Wir suchen und analysieren Posts und Artikel in allen relevanten Social Media Kanälen wie Twitter, Facebook, Youtube, Foren und Blogs sowie Online News und das in mehr als 28 Sprachen. Die Stärke unserer Lösung liegt auf den umfangreichen automatisierten Analysen wie Influencer Rankings, Tonalitätsanalysen (positiv v. negativ), oder Buzz Rankings und der Möglichkeit sich sein eigenes Social Media Dashboard zusammenzubauen. Seit Anfang Jahr bieten wir unseren Kunden auch eine REST-API (Schnittstelle) an, so dass unsere Analysen direkt in Drittsysteme integriert werden können – z.B. in CRM Systeme.
Hier sehen wir die grössten Chancen für die Zukunft – Social Media Analysen direkt in die Unternehmensprozesse integriert, z.B. ein Opionion Leader Ranking in internen Kollaborationtools.
Wie lautet Ihr Alleinstellungsmerkmal?
1. Genaue Tonalitätsanalyse in Deutsch und Englisch – weitere Sprachen in Q3 2012 geplant
2. Gute Drill-Down und Dashboard Funktionalitäten
3. Hohe Integrationsfähigkeit in Drittsysteme
4. Wir können einen Kunden begleiten von der kostenlosen Einstiegslösung bis zur umfassenden Enterpriselösung.
5. Über 10 Jahre Erfahrung in der Social Media Analyse
Social Media Monitoring ist ein äußerst preisempfindlicher Bereich in deutschen Unternehmen. Gibt es bei Ihnen auch sogenannte Starter-Pakete?
Der Wunsch nach einem preiswerten Einstieg ins Social Media Monitoring wird regelmässig auch an uns herangetragen. Daher haben wir vor kurzem ein neues Produkt lanciert – den Social Media Report. Basierend auf der Technologie des ComMonitor ermöglicht der Report einen schnellen und unkomplizierten Einstieg ins Social Media Monitoring. Themen können kostenlos beobachtet werden – sofern die Erkenntnisse mit der Öffentlichkeit geteilt werden. In der Pro-Version sind die Resultate nicht öffentlich sichtbar. Ein ideales Tool für schnelle Analysen zu einer Marke oder einem Thema.
In welcher Weise bekommt der Kunde Treffer ausgewertet?
Alle Analysen sind in einem Dashboard zusammengefasst und können vom Kunden auf seine Bedürfnisse angepasst werden (links).
Aus dem Social Media Report (rechts) lassen sich ebenfalls interaktive Charts erzeugen (unten) – das Feature wird in Kürze öffentlich verfügbar sein.
Social Media Monitoring wird in Deutschland noch recht stiefmütterlich behandelt. Welche Empfehlungen geben Sie Unternehmen, die ihre Reputation im Auge halten möchten? Ab welcher Größenordnung sollten Unternehmen beginnen Social Media Monitoring ernsthaft zu betreiben?
Sinnvoll ist Social Media Monitoring für Unternehmen jeglicher Grösse. Neben dem Monitoring eigener Brands und Produkte ist vor allem das Tracken von Businessthemen interessant. Social Media bedeutet in erster Linie Dialog – ein Monitoring System kann hier wertvolle Informationen liefern, mit wem man sich verknüpfen sollte und welche Themen diskutiert werden, um smarter am Markt zu agieren und Opportunities zu generieren.
Wie bewerten Sie das Thema insgesamt? Warum wird es in Zukunft wichtiger sein das Social Web hinsichtlich einer Marke zu beobachten?
Sich im Social Web zu bewegen heisst über den Tellerrand hinauszuschauen. Nicht nur was über die eigene Marke gesprochen wird ist wichtig. Wissen, was Kunden bewegt, in welchen Bereichen sich Mitbewerber platzieren und wie sich Trends in der Branche entwickeln, sollten nicht vernachlässigt werden. In welchem Zusammenhang im Web über eine Marke gesprochen wird kann Kaufentscheidungen von Kunden massgeblich beeinflussen. Hier sollten insbesondere Firmen proaktiv agieren um frühzeitig, auch ohne umfassende Social Media Aktivitäten, auf dem Laufenden bleiben. Social Media wird zum zentralen Marktplatz – hier darf man nicht fehlen.
Wir bedanken uns für das Interview bei François Rüf und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!
Marketingberater 2.0 ist der Wissensblog der Agentur synergie-effekt.net. Mehr von uns gibt´s auch in unserem synergie-letter mit den Social Media Highlights des Monats.
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