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Social Media Monitoring: Anfangs, mittendrin, jederzeit. (Teil 4)

Wir haben uns für Sie eine weitere Social Media Monitoring Software angesehen. Ebenfalls aus der Schweiz liefert der Anbieter Netbreeze gleich 2 Dienste, die für Sie interessant sein könnten: ComMonitor, die umfangreiche All-in-one-Lösung sowie der Social Media Report, der sich besonders gut eignet, um ein rasches Stimmungsbild zu einem bestimmten Schlagwort zu ermitteln. In unserem Interview erzählt uns CEO und Gründer François Rüf, was sich hinter ComMonitor & Co. verbirgt und wie Sie dieses Tool beim Beobachten der Social Media Sphäre unterstützen kann.

 

Was verbirgt sich hinter dem Namen ComMonitor?

Unsere flexible und skalierbare Social Media Monitoring Plattform. Wir suchen und analysieren Posts und Artikel in allen  relevanten Social Media Kanälen wie Twitter, Facebook, Youtube, Foren und Blogs sowie Online News und das in mehr als 28 Sprachen. Die Stärke unserer Lösung liegt auf den umfangreichen automatisierten Analysen wie Influencer Rankings, Tonalitätsanalysen (positiv v. negativ), oder Buzz Rankings und der Möglichkeit sich sein eigenes Social Media Dashboard zusammenzubauen. Seit Anfang Jahr bieten wir unseren Kunden auch eine REST-API (Schnittstelle) an, so dass unsere Analysen direkt in Drittsysteme integriert werden können – z.B. in CRM Systeme.

Hier sehen wir die grössten Chancen für die Zukunft – Social Media Analysen direkt in die Unternehmensprozesse integriert, z.B. ein Opionion Leader Ranking in internen Kollaborationtools.   

Wie lautet Ihr Alleinstellungsmerkmal?

1. Genaue Tonalitätsanalyse in Deutsch und Englisch – weitere Sprachen in Q3 2012 geplant
2. Gute Drill-Down und Dashboard Funktionalitäten
3. Hohe Integrationsfähigkeit in Drittsysteme
4. Wir können einen Kunden begleiten von der kostenlosen Einstiegslösung bis zur umfassenden Enterpriselösung.
5. Über 10 Jahre Erfahrung in der Social Media Analyse

Social Media Monitoring ist ein äußerst preisempfindlicher Bereich in deutschen Unternehmen. Gibt es bei Ihnen auch sogenannte Starter-Pakete?

Der Wunsch nach einem preiswerten Einstieg ins Social Media Monitoring wird regelmässig auch an uns herangetragen. Daher haben wir vor kurzem ein neues Produkt lanciert – den Social Media Report. Basierend auf der Technologie des ComMonitor ermöglicht der Report einen schnellen und unkomplizierten Einstieg ins Social Media Monitoring. Themen können kostenlos beobachtet werden – sofern die Erkenntnisse mit der Öffentlichkeit geteilt werden. In der Pro-Version sind die Resultate nicht öffentlich sichtbar. Ein ideales Tool für schnelle Analysen zu einer Marke oder einem Thema.

In welcher Weise bekommt der Kunde Treffer ausgewertet?

Alle Analysen sind in einem Dashboard zusammengefasst und können vom Kunden auf seine Bedürfnisse angepasst werden (links).

Aus dem Social Media Report (rechts) lassen sich ebenfalls interaktive Charts erzeugen (unten) – das Feature wird in Kürze öffentlich verfügbar sein.

Social Media Monitoring wird in Deutschland noch recht stiefmütterlich behandelt. Welche Empfehlungen geben Sie Unternehmen, die ihre Reputation im Auge halten möchten? Ab welcher Größenordnung sollten Unternehmen beginnen Social Media Monitoring ernsthaft zu betreiben?

Sinnvoll ist Social Media Monitoring für Unternehmen jeglicher Grösse. Neben dem Monitoring eigener Brands und Produkte ist vor allem das Tracken von Businessthemen interessant. Social Media bedeutet in erster Linie Dialog – ein Monitoring System kann hier wertvolle Informationen liefern, mit wem man sich verknüpfen sollte und welche Themen diskutiert werden, um smarter am Markt zu agieren und Opportunities zu generieren.

Wie bewerten Sie das Thema insgesamt? Warum wird es in Zukunft wichtiger sein das Social Web hinsichtlich einer Marke zu beobachten?

Sich im Social Web zu bewegen heisst über den Tellerrand hinauszuschauen. Nicht nur was über die eigene Marke gesprochen wird ist wichtig. Wissen, was Kunden bewegt, in welchen Bereichen sich Mitbewerber platzieren und wie sich Trends in der Branche entwickeln, sollten nicht vernachlässigt werden. In welchem Zusammenhang im Web über eine Marke gesprochen wird kann Kaufentscheidungen von Kunden massgeblich beeinflussen. Hier sollten insbesondere Firmen proaktiv agieren um frühzeitig, auch ohne umfassende Social Media Aktivitäten, auf dem Laufenden bleiben. Social Media wird zum zentralen Marktplatz – hier darf man nicht fehlen.

Wir bedanken uns für das Interview bei François Rüf und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!

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Social Media Monitoring: Anfangs, mittendrin, jederzeit. (Teil 3)

Im dritten Teil unserer Reihe werfen wir einen genaueren Blick auf die Social Media Monitoring Software von News Aktuell. Wir haben mit der Projektleiterin Caren Siebold gesprochen, die uns Näheres über Funktionsweise, Konditionen und Umfang von “namedia sonar” verriet.

 

Was verbirgt sich hinter dem Namen na•media sonar?

na•media media ist das Social Media Monitoring Tool der dpa-Tochter news aktuell.  Es deckt die vier Kernbereiche „Zuhören – Analysieren – Berichten – Teilnehmen“ ab: Online News und Social Media (Twitter, Facebook, Blogs, Foren, Youtube etc.) werden mit Hilfe von Suchbegriffen nach relevanten Treffern durchsucht. Das System stellt Analysen zur Verfügung wie z.B. Trefferhäufigkeit, Tonalität, Top Themen, Quellentypen, Influencer etc. Außerdem können die Treffer exportiert sowie in PDF-Reports dargestellt werden und es kann auf Beiträge im Netz beispielsweise bei Twitter direkt reagiert werden. Außerdem ist es seit neuestem möglich einzelne Facebook-Seiten zu monitoren; alle aktuellen Beiträge werden in den na•media sonar übernommen und stehen zur Analyse zur Verfügung.

Wie lautet Ihr Alleinstellungsmerkmal?

Unsere Kunden attestieren dem na•media sonar eine besondere Nutzerfreundlichkeit und einfache Handhabung. Auf diese Weise bleiben also Zeit und Energie sich Gedanken zur Ziel- und Umsetzung eines für die Unternehmen relevanten Social Media Monitorings zu machen.

Die Quellenlage im Internet wird zunehmend unübersichtlicher und deshalb ist es wichtig bei der Quellenrecherche sehr strukturiert vorzugehen. Zur ständigen Erweiterung des Quellenindex von na•media sonar bedienen wir uns mehrerer Methoden: Wir crawlen mit eigener Technologie das Web, wir arbeiten mit Spezialanbietern zusammen und wir pflegen selbst Quellen nach, die das media sonar-Team zu bestimmten Themenbereichen recherchiert. Ebenso können unsere Kunden dem System Quellen hinzufügen.

Die vielen Möglichkeiten, Daten aus na•media sonar zu exportieren, und in eigene Workflows zu integrieren, zeichnen unsere Anwendung aus. Grafiken können als Bild exportiert oder in dynamische Dokumente eingebettet, Treffer als CSV-, XLS-, XLM-Dateien gezogen werden. Es können Standard-Reports angelegt und E-Mail-Alerts eingerichtet werden.

Die neue Facebook-Funktion zur Analyse von einzelnen Facebook-Seiten bietet außerdem einen besonderen Mehrwert.

Social Media Monitoring ist ein äußerst preisempfindlicher Bereich in deutschen Unternehmen. Gibt es bei Ihnen auch sogenannte Starter-Pakete?

Das Preismodell des na•media sonar orientiert sich an unterschiedlichen Modulen, die über die Anzahl der Suchprofile und Logins definiert sind. So kann man für 375 Euro einsteigen  – dafür bekommt man schon drei drei Suchprofile, die beliebig komplex sein können.

Wir vom na•media sonar Team sind jederzeit erreichbar, um gerade Neueinsteigern Unterstützung bei der Einrichtung von Suchprofilen zu bieten, damit sie schnell und einfach die bestmöglichen Ergebnisse erzielen.

In welcher Weise bekommt der Kunde Treffer ausgewertet?

Der Kunde erhält einen ersten Überblick über alle zur Verfügung stehenden Analysen auf seinem persönlichen Dashboard – jede Analyse lässt sich einzeln aufrufen und die Ergebnisse lassen sich immer weiter herunter brechen (Drill-Down).

Folgende Analysen stehen zur Verfügung: Trefferhäufigkeit (Buzz), Tonalität, Quellenrelevanz zur Ermittlung der Influencer, Top Treffer, Quellentyp, Länder, Sprachen, Geschlecht und Alter. Zusätzlich können die Treffer unterschiedlicher Suchprofile ihrer Trefferhäufigkeit, Tonalität und Quellenherkunft nach miteinander verglichen werden.

Social Media Monitoring wird in Deutschland noch recht stiefmütterlich behandelt. Welche Empfehlungen geben Sie Unternehmen, die ihre Reputation im Auge halten möchten? Ab welcher Größenordnung sollten Unternehmen beginnen Social Media Monitoring ernsthaft zu betreiben?

Der Einsatz von Social Media Monitoring macht sich meines Erachtens nicht fest an der Größe des Unternehmens, sondern an der bestehenden oder erwünschten Präsenz im Web.

Meiner Erfahrung nach ist es das Wichtigste, sich über die Ziele des Monitorings klar zu sein.  Ein Ziel ist es, die Reputation im Auge zu behalten, aber Social Media Monitoring bietet darüber hinaus viele andere Erkenntnisse, die in die Kommunikationsstrategien von Unternehmen einfließen sollten.

Wie bewerten Sie das Thema insgesamt? Warum wird es in Zukunft wichtiger sein das Social Web hinsichtlich einer Marke zu beobachten?

Ich denke, es wird in Zukunft nicht nur wichtig sein die eigene Marke im Social Web zu beobachten, sondern das Social Web mit all seinen Möglichkeiten in die Kommunikationsstrategien der Unternehmen einzubauen. Und das heißt nicht nur dort präsent zu sein, sondern sich die Vielfalt der Meinungen und Informationen zu Nutze zu machen, um noch zielgenauer und noch interaktiver zu kommunizieren. Social Media Monitoring kommt hierbei eine große Bedeutung zu, ermöglicht es doch die vielschichtigen, oft unüberschaubaren Informationen zu filtern, zu sortieren und verarbeitbar zu machen.

Wir bedanken uns für das Interview bei Caren Siebold und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg!

 

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Was ist eigentlich “Social Intelligence”?

Ich hoffe Sie sind gut im Neuen Jahr gelandet! Den ersten Post starten wir mit einem Gastbeitrag von unserem Kollegen Marc Thomalla, er ist Chief Business Development Officer (CBDO)  bei ethority. Viel Gewinn bei der Lektüre!


Big Data,Monitoring,Social CRM,Social SEO, Social ROI.
Alles Begriffe, die immer wieder fallen wenn es um das Thema “Social Intelligence” geht. Das hatte mein Arbeitgeber auch zum Anlass genommen, auf der Sommerparty 2011 eine Video-Umfrage zu machen, wie die Gäste “Social Intelligence” definieren:

Schon in 2010 war Social Media Monitoring ein immer größer werdendes Thema. In den USA ohnehin längst Standard, schwappte der Hype auch nach Deutschland über. In 2011 kamen immer mehr so genannte “Monitoring Dienstleister” auf den Markt, die oftmals nur gewhitelabelte ™ Tools einsetzen und es als eigene Lösung verkaufen. Das führt aber dennoch dazu, dass die Masse an Daten immer mehr zunahm und weiterhin zunimmt. Social Intelligence bedeutet, die Masse an Daten zu bewältigen und gezielt auszuwerten, um mit den ganzen Informationen sein Geschäft voran zu treiben. Ob dies nun vielleicht eher in Richtung Produktentwicklung, Commerce oder schlicht Branding geht – die Daten müssen ausgewertet und gedeutet werden.

Bereits am 31.08.2011 schrieb ich über jenes Thema, was nun immer mehr Buzz in der Geschäftswelt bekommt.

So ziemlich jedes Blog mit mehr als 20 Lesern (sic!) wollte sich Gehör verschaffen. Die “Mega Trends 2012″ oder “Das erwartet uns in 2012 in Social Media” – das hatte genauso viel Unterhaltungswert wie ein Blu-ray Abend mit der kompletten Sissy-Staffel. Aber immer wieder tauchte der Begriff “Social Intelligence” auf – und das fand sich in fast keinem 2012er Hype-Post wieder. Zumindest angerissen hätte ich es, da es doch eben mehrere Faktoren enthält, die die “Intelligence” ausmachen.

Ich für meinen Teil behaupte, dass es in 2012 exis­ten­ti­ell wichtig sein wird für Unternehmen, Daten (wir sprechen wieder von “Big Data”) zu verstehen und nicht bloss zu sammeln. Der Rest ergibt sich von alleine – sofern man in der Lage ist, das vorhandene Wissen in Form von Daten in eine Strategie oder Unternehmens-Knowhow einfließen zu lassen.

 

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Social Media Monitoring: Anfangs, mittendrin, jederzeit. (Teil 2)

Heute möchten wir Ihnen die Social Media Monitoring Software Reputationtool vorstellen. Der Dienst hat sich vorwiegend Facebook und Twitter auf die Fahnen geschrieben, wobei er äußerst übersichtlich und leicht zu bedienen ist. Sein Vater, Simon Stöckli von der schweizerischen Dishy! AG stand mit Rede und Antwort.

 

 

 

Was verbirgt sich hinter dem Namen “Reputationtool”?

Das Reputationtool ist ein einfach zu bedienendes Social Media Monitoring Werkzeug für KMUs und Privatpersonen aus dem deutschsprachigen Raum. Es richtet sich an Menschen und Firmen die Ihren guten Ruf nicht dem Zufall überlassen möchten. Bis 10 Produkte, Marken oder Mitbewerber können kostenlos überwacht werden. Tägliche E-Mail-Alerts informieren über neue Treffer. Auch das Messen von Social Media Marketing Aktivitäten oder die Marktforschung sind beliebte Anwendungsfälle.

Wie lautet Ihr Alleinstellungsmerkmal? Wie unterscheidet sich RT grundsätzlich von anderen bekannten Diensten wie Radian6 oder Alterian SM2?

Unserer Meinung nach sind dies drei Hauptmerkmale:

1. Das Reputationtool ist auf das Wesentliche reduziert. Es ist so einfach in der Handhabung, dass keine Schulung notwendig ist.

2. Die Quellenbasis ist für den deutschsprachigen Raum optimiert und liefert so sehr relevante Ergebnisse.

3. Das Reputationtool ist kostenlos.

Social Media Monitoring ist ein äußerst preisempfindlicher Bereich in deutschen Unternehmen. Gibt es bei Ihnen auch sogenannte Starter-Pakete?

Bis auf weiteres ist das Reputationtool mitsamt dem ganzen Funktionsumfang kostenlos. Wir arbeiten derzeit an spannenden Erweiterungen. Die meisten davon werden ebenfalls in der kostenlosen Version verfügbar sein. Einige wenige Zusatz-Funktionen werden zu gegebener Zeit einen Premium-Account erfordern.

In welcher Weise bekommt der Nutzer seine Treffer von Ihnen ausgewertet?

Der User kann sich mit wenigen Klicks mit den verschiedenen Filtern beliebige, für ihn relevante, Reports erstellen. Diese werden als Charts und als Trefferliste dargestellt. Darin zu sehen sind z.B. die Anzahl Treffer, die Aufteilung nach Quellen oder die Stimmung in den gefundenen Beiträgen. Für Präsentation kann bequem ein PDF generiert werden, welches auch ohne Internetanschluss verwendet werden kann. Für tiefer gehende Analysen können alle Daten in einem Excel-kompatiblen Format exportiert werden.

Social Media Monitoring wird in Deutschland noch recht stiefmütterlich behandelt. Welche Empfehlungen geben Sie Unternehmen, die ihre Reputation im Auge halten möchten? Ab welcher Größenordnung sollten Unternehmen beginnen Social Media Monitoring ernsthaft zu betreiben?

In der heutigen Zeit ist ein professionelles Social Media Monitoring, wie es mit dem Reputationtool möglich ist, für jedes Unternehmen und für jede Privatperson unabdingbar. Mindestens der Firmenname, die Produktenamen oder die Namen von Führungspersonen sollten professionell überwacht werden. Nur wer schnell genug über rufschädigende oder verleumderische Einträge informiert ist, kann auch zeitnah reagieren und einen grösseren Reputationsschaden und die damit verbundenen Negativ-Folgen verhindern.

Wie bewerten Sie das Thema insgesamt? Warum wird es in Zukunft wichtiger sein das Social Web hinsichtlich einer Marke zu beobachten?

Das wird in jedem Fall noch wichtiger werden. Sowohl für Firmen als auch für die “Ich-Marke”. Auf der einen Seite gibt es immer mehr Internet-Nutzer, welche ihre persönlichen Erfahrungen mit Firmen und Produkten auf Plattformen wie Facebook, Twitter oder in Blogs ungefiltert kundtun. Auf der Anderen informieren sich immer mehr Menschen in Suchmaschinen über Produkte, Geschäftspartner oder Stellenbewerber. Ergeben die gefundenen Daten kein schlüssiges, positives Gesamtbild, wird schnell zu Gunsten eines Mitbewerbers entschieden. Für Firmen kann dies einen schmerzhaften Umsatzverlust bedeuten und für Privatpersonen ob sie die Stelle oder den Kredit erhalten.

Wir bedanken uns für das Interview bei Simon Stöckli und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!

 

 

Bildquelle: © Norbert Lorenz /pixelio.de

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bottlenose: Das smarte Social Media Dashboard

 

Es gibt mittlerweile eine Reihe von sogenannten Social Media Dashboards, mit denen man seine unterschiedlichen Accounts verwalten kann. HootsuiteTweetdeck oder Seesmic sind einige der bekanntesten. Der Funktionsauswahl reicht hierbei vom der Bespielender Facebook oder Twitter Kanäle im Team, über das Kommentieren vom jeweiligen Account aus bis hin zur Erfolgsauswertung anhand von detaillierten Klickstatistiken. Soweit so gut. Der Newcomer-Dienst “Bottlenose” verfolgt hier einen anderen Ansatz und hat sich das Thema “Relevanz-Filterung” auf die Fahnen geschrieben.

Hat man sich mit eigenem Twitter und Facebook-Account eingeloggt, werden diese erst einmal einer grundlegenden Analyse unterzogen. Eigene Tweets und Postings werden demnach bestimmten Themen zugeordnet, getaggt und nach ihrer Beliebtheit bzw. Relevanz aufgeführt. Der Vorteil liegt auf der Hand, es lassen sich besonders schnell Personen zu einem bestimmten Thema herausfiltern mit dem Hinblick auf ihren Einfluss in der Netzgemeinde ermitteln. Für Unternehmen bietet das Tool demnach eine hervorragende Möglichkeit den Kontakt zu Influencern aus ihrerer Branche herzustellen. Daher erinnert mich Bottlenose auf den ersten Blick eher an ein Monitoringtool (vgl. Radian6 Engagement Console) als ein Werkzeug zum reinen Social Media Management.

Trotzdem macht der kalifornische Dienst einen durchdachten und gut aufgeräumten Eindruck. Die Entwickler kündigen auch schon die Anbindung weitere Dienste an. Wird dürfen gespannt sein, wie sich Bottlenose weiterentwickelt und ob er sich zu einer ernsthaften Konkurrenz zu Hootsuite, CoTweet & Co. mausert. Wir drücken jedenfalls dem Developer Team die Daumen und raten Ihnen das Tool einmal selbst zu testen!

Welchen Dienst nutzen Sie, um Ihre Social Media Kanäle zu verwalten?

 

 

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Social Media Monitoring: Anfangs, mittendrin, jederzeit. (Teil 1)

Viele Unternehmen (besonders hierzulande) sind immer noch der landläufigen Meinung: Social Media Monitoring sei zu teuer und wäre im Augenblick noch zu vernachlässigen.

Von Kundenseite heißt es meist: “Warum das Netz beobachten, wenn wir auf relevanten Plattformen wie Twitter, Facebook, YouTube bereits unterwegs sind – da bekommen wir doch eh alles mit?” Hier entgegnen wir gern mit: “Und was ist mit den Gesprächen, die nicht auf Ihren “Grundstücken” stattfinden – sind Sie hierüber auch im Bilde?”

Gerade in Deutschland treffen sich viele User in offenen Foren, Boards und auf Bewertungsportalen, auf denen über ihre Erfahrungen mit Produkten und Dienstleistungen diskutieren. Beliebt bei den digitalen Konsumenten sind u.a. Wer-weiss-was, Ciao, Dooyoo oder GuteFrage, um einige Beispiele zu nennen.

Doch nicht nur während des laufenden Social Media Programms ist ein gut aufgesetztes Social Media Monitoring unerlässlich. Auch bevor Sie mit dem Einstieg in Social Media beginnen, sollten Sie eine Ausgangsanalyse durchführen, um zu ermitteln wo sich Ihre anvisierte Zielgruppe überhaupt aufhält. Wird primär auf Facebook über Ihre Marke gesprochen, sollten Sie demnach erst einmal hier Ihren Schwerpunkt setzen, als das Sie gleich mit einem umfassenden Flächenbombardement auf allen Social Media Kanälen beginnen.

Sie sehen, Social Media Monitoring hat viele Facetten und sollten deshalb keinesfalls vernachlässigt werden, wenn Sie mithilfe Ihrer Social Media Aktivitäten Ihre Kommunikations-Ziele erreichen möchten.

Doch der Markt der Social Media Monitoring Software ist groß – die Auswahl erschlagend. Vor allem US-Anbieter buhlen zurzeit um die Gunst europäischer Unternehmen. Doch wie schaut es mit deutschsprachigen Dienstleistern aus?

Dies war für mich der Anlass zum Start einer Serie, die ich heute mit dem Medienbeobachtungsdienst blueReport beginnen möchte. Geschäftsführer, Christian Beilborn, stellte mir Rede und Antwort.

 

Was verbirgt sich hinter dem Namen blueReport?

blueReport ist die Echtzeit-Medienbeobachtung der cognita AG. Unter dem Motto „Sehen, wer was sagt“ zeigt blueReport unseren Kunden, wie sich ihr Unternehmen, ihr Produkt oder ihre Dienstleistung im Netz positionieren und mit welchen Themen sie in Verbindung gebracht werden.

Wie lautet Ihr Alleinstellungsmerkmal? Wie unterscheidet sich blueReport grundsätzlich von anderen bekannten Diensten wie Radian6 oder Alterian SM2?

blueReport bietet eine komplette Medienbeobachtung aus einer Hand. Unser Social Media Monitoring hat alle relevanten sozialen Netzwerke im Blick. Als erste Medienbeobachtung im DACH-Raum konnten wir auch die Beobachtung von Google+ anbieten. Darüber hinaus umfasst unsere tagesaktuelle Quellenbasis aber auch über 20 000 deutschsprachige Online-Medien, Blogs, Foren, Websites von Unternehmen, Parteien, Verbänden sowie Parlamenten plus die 1000 wichtigsten internationalen Leitmedien.  Alle Treffer stehen unmittelbar nach der Veröffentlichung zur Verfügung.

Mit der blueReport Print Option, die wir in Kooperation mit der PMG anbieten, liefern wir auf komfortablen Wege auch alle relevanten Beiträge aus der Tagespresse, Magazinen und Publikums und Fachzeitschriften.

Allgemein setzten wir mit unserer eigenen Entwicklungsabteilung auf eine eigenständige Technologie mit hocheffizienten Crawlern. So garantieren wir unseren Kunden eine exzellente Trefferqualität, was mit der Nutzung von herkömmlichen Suchmaschinen gar nicht möglich wäre.

Social Media Monitoring ist ein äußerst preisempfindlicher Bereich in deutschen Unternehmen. Gibt es bei Ihnen auch sogenannte Starter-Pakete?

Der Einstieg in die Medienbeobachtung und das Social Media Monitoring ist mit blueReport Basis bereits ab 129 Euro im Monat möglich. Diese Paket ist ideal für den Einstieg in das professionelle Medienmonitoring und liefert ein klares Bild von der eigenen Medienpräsenz.

In welcher Weise bekommt der Nutzer seine Treffer von Ihnen ausgewertet?

Alle Treffen stehen in einer nutzerfreundlichen Webapplikation zur Verfügung und werden in übersichtlichen Grafiken aufbereitet. Trends und die Entwicklung der Medienpräsenz lassen sich so mit einem Blick erkennen. Alle Ergebnisse können kommentiert, bewertet und mit Tags versehen werden. Mit nur wenigen Klicks lassen sich umfassende Reportings erstellen.

Darüber hinaus erarbeiten wir für verschiedene Kunden redaktionelle Zusammenfassungen oder Social Media Initialscans. Mit dieser Standortbestimmung im Netz erleichtern wir den Einstieg in ein wirklich effektives und zielgerichtetes Monitoring.

Social Media Monitoring wird in Deutschland noch recht stiefmütterlich behandelt. Welche Empfehlungen geben Sie Unternehmen, die ihre Reputation im Auge halten möchten? Ab welcher Größenordnung sollten Unternehmen beginnen Social Media Monitoring ernsthaft zu betreiben?

Die Medienpräsenz eines Unternehmens ist nach unseren Erfahrungen zunehmend unabhängig von festen Größen wie Mitarbeiteranzahl oder Umsatz. Besonders Blogs, Foren und das Social Web bedienen auch Nischenthemen. Wenn sich nur 20 Blogs, Online-Medien sowie einige Facebook-Mitglieder und Twitter-User mit einem bestimmten Themen beschäftigen, kann der Reputationsschaden durch einzelne negative Beiträge und Posts vergleichsweise groß sein. Ein Social Media Monitoring ist daher für jedes Unternehmen sinnvoll, das mit seinen Themen und Markennamen im Internet und der damit der Öffentlichkeit präsent ist.

Die Masse an Beiträgen, die man manuell erfassen und aufbereiten kann ist, begrenzt.

Ich empfehle Unternehmen genau zu prüfen, wie viel Arbeitszeit tatsächlich für die manuelle Erfassung der Medienpräsenz aufgebracht wird. Eine professionelle Medienbeobachtung wie blueReport rechnet sich hier sehr schnell.

Wie bewerten Sie das Thema insgesamt? Warum wird es in Zukunft wichtiger sein das Social Web hinsichtlich einer Marke zu beobachten?

Unternehmen haben in den letzten Jahren gemeinsam mit den Journalisten die Alleinherrschaft über die Informationsverbreitung verloren. Kunden sind im Netz zu einem Akteur auf Augenhöhe geworden. Es gibt ausreichend und genug bemühte Beispiele dafür, wie sich Nachrichten und Meinungen rasend und nicht immer zum Vorteil der Marken via Facebook, Twitter & Co. verbreitet haben.

Immer mehr Unternehmen und Organisationen werden aber erkennen, welches enorme Marketing- und Kommunikationspotential dies offenbart: Aus zufriedenen Kunden macht man schnell Botschafter der eigenen Marke. Ebenso lassen sich aufkommende Krisen frühzeitig erkennen und durch einen offenen Dialog abwenden. Social Media sind das ungefilterte Sprachrohr für Kundenwünsche, Meinungen und Verbesserungsvorschläge. Kaum ein Unternehmen wird es sich leisten können, hier nicht zuzuhören.

Wir bedanken uns für das Interview bei Christian Beilborn und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!

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Neu im Marketingberater 2.0: Marcel Gabor

Das Autorenteam um den “Marketingberater 2.0″ wächst weiter und wir möchten in diesem Sinne ganz herzlich unseren Neuzugang Marcel Gabor begrüßen. Der  Social Media Verantwortliche bei der  NORDSEE Holding GmbH, wird uns in Zukunft seine Sicht der Dinge aus “Unternehmensperspektive” vermitteln und im Schwerpunkt das spannende Thema ROI (Return-to-invest) aufgreifen. Weitere Anhaltspunkte verrät er uns im folgenden Interview.
Wir freuen uns auf seine inspirierenden Beiträge und vor allem auf den spannenden Austausch mit Ihnen, liebe Leser!

 
Was reizt dich besonders am Thema “Social Media”?
Während früher im Marketing vorwiegend in eine Richtung kommuniziert wurde, findet im Social Web die Kommunikation bi-direktional statt. Diese direkte, unmittelbare Verknüpfung von Markenbotschaft und Reaktion der Menschen finde ich spannend. Aber noch viel interessanter wird es, wenn aus diesem kreativen Prozess neue Innovationen, Produkte und Dinge entstehen, die erst durch dieses “Chaos” möglich geworden sind. Ums etwas konkreter zu machen: erst durch die tatsächliche Nutzung von Usern resultiert das tatsächliche Anwendungsgebiet und der Erfolg einer Idee. Und das kann gänzlich anders sein als ursprünglich geplant. Bestes Beispiel ist Twitter, das ich heute nicht mehr missen möchte.

Was sind für dich die wesentlichen (Unternehmens)Vorteile von sozialen Medien?

Wie eben schon erwähnt findet die Kommunikation im Web bi-direktional statt. Daraus resultiert etwas, dass früher ein Widerspruch gewesen wäre: mehr Kundennähe bei gleichzeitig größerer Reichweite. Ergebnis dieser Erkenntnis kann sein, dass Unternehmen sehr günstige Marktforschung und Produktentwicklung gemeinsam mit ihren Kunden durchführen können. Dadurch ist der Kunde nicht länger nur ein abstrakter Konsument, sondern er wird wieder stärker in den Mittelpunkt des Unternehmeninteresses gerückt.

Wie nutzt du diese für deine Eigenvermarktung?

In erster Linie ist es für mich wichtig, themenübergreifend stets auf dem neusten Stand zu sein und dieses Wissen auch weiterzugeben. Da ich die Menge an täglichen News für mich strukturieren und aufbereiten wollte, ist daraus die Idee meines Blogs zum Thema Social Media entstanden. Dabei ist Twitter für mich der wichtigste Kanal für Konsum und Verbreitung von lesenswerten News. Aber natürlich findet man mich auch bei Xing, wo ich in entsprechenden Gruppen etwas beisteuere.

Auf welche Teilbereiche hast du dich spezialisiert?

Da ich sowohl die Agentur- als auch Unternehmenswelt kenne, kann ich beide Seiten und deren Ziele gut verstehen. Agenturen wie auch das Marketing in Unternehmen müssen den Sinn von Social Media zunehmend vor den CFOs dieser Welt  rechtfertigen. Vor diesem Hintergrund und auch meinem BWL-Studium drängt sich gerade zu das Thema RoI (Return on Invest) auf. Um es vorweg zu nehmen: ich persönlich glaube nicht, dass sich der RoI von Social Media in einer vergleichbaren und aussagefähigen Kennzahl über alle Branchen hinweg messen lässt. Wenn überhaupt, dann eher durch eine sehr differenzierte und unternehmensspezifische Anpassung an strategischen KPIs.
Das ist der eine Bereich, der mich sehr interessiert, der Andere besteht aus innovativen und kreativen Ideen im Online-Marketing. Dabei darf man nicht mit Scheuklappen nur “Social Media” betrachten, sondern sollte es als ein Zahnrad neben Mobile-Marketing, SEO und weiteren Disziplinen im Gesamtbild betrachten.

Ich bin fest davon überzeugt, dass es in Zukunft noch viel mehr Mischformen und Kreuzungen von bereits existierenden Services geben wird. Ich könnte mir gut vorstellen, dass diese noch recht starre Trennung von Corporate Website und Social Media sich zunehmend auflöst. Auch wird man in wenigen Jahren nicht mehr von Social Media als “neue Erfindung” sprechen, sondern es als selbstverständlichen, aber wichtigen Teil der Online-Kommunikation und des Internets wahrnehmen.

Auf was freust du dich ganz besonders in Bezug auf deine Mitarbeit im Redaktionsteam vom Marketingberater 2.0?

Ich bin ein absoluter Freund von Wissens-Verbreitung und unterschiedlichen Sichtweisen. Daher freue ich mich sehr auf den Austausch mit unseren Lesern und bin gespannt wie sich das Thema weiterentwickelt.

Social Media ist vergleichbar mit einem noch ein relativ jungen Fußballspieler einer Top-Mannschaft. Er wird dabei sicherlich ganz unterschiedlich eingesetzt. Die Einen werden unseren Social-Media-Young-Profi  eher als Abwehrspieler einsetzen, die Anderen als Stürmer und für wieder andere ist es besser ihn so lange auf der Bank sitzen zu lassen, bis ein fähiger Trainer ihn auf das nötige Level heben konnte, um die nötige Reife für den Platz zu haben.

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Achtung Verzettelungsgefahr! So gestalten Sie Ihr Social Media Management effizient

Wie Sie alle bestimmt aus eigener Erfahrung kennen, ist eine durchgängiges Zeitmanagement bei den meisten Tätigkeiten unerlässlich für beruflichen als auch privaten Erfolg. Wie groß ist der Reiz der Ablenkung, die im Handumdrehen zum Abdriften auf Nebenkriegsschauplätze führt. Besonders im Social Media Management ist es wichtig einem gewissen “Storybook” zu folgen und sich einen grundlegenden Handlungsrahmen zu stecken, damit die durchgeführten Social Media Aktivitäten nicht im Sande verlaufen. Denn das Netz ist groß, dynamisch und geteilte Inhalten unterliegen dem Gesetz der kurzen Halbwertszeit. In einem kompakten Whitepaper habe ich die Planungschritte, Werkzeuge und persönliche Empfehlungen aus unserem Agenturgeschäft für Sie niedergeschrieben, die Ihnen als roter Faden durch Ihr tägliches Social Media Management dienen soll.
Wir freuen uns, Ihre Fragen und Erfahrungen mit Ihnen in den Kommentaren zu teilen und wünschen einen erfolgreichen Wochenstart!
Whitepaper: Social Media Zeitmanagement//

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Neu im Marketingberater 2.0: Hans Steup

Crowdsourcing ist das Business-Modell der Zukunft. Deshalb haben wir auch beim Marketingberater 2.0 beschlossen, unser Redaktionsteam durch erfahrene Branchenpragmatiker aufzustocken.

Hans Steup, der seit rund 25 Jahren Versicherungsmakler in punkto Marketing und Vertrieb unterstützt, wird in Zukunft sein Wissen und seine Erfahrungen hier mit uns teilen. Um Ihnen ein besseres Bild des Berliner Versicherungsmarketers  zu geben, beantwortete er uns ein paar Fragen in einem kurzen Interview.

 

Was reizt dich besonders am Thema “Social Media”?

Seit 25 Jahren unterstütze ich Versicherungsmakler beim Marketing und Vertrieb. Versicherungsagenten bitten ihre Kunden entweder zu sich ins (teure) Büro oder fahren (teuer) zum Kunden ins Wohnzimmer. 1988 kostete der Liter Benzin umgerechnet 50ct. Heute bezahlt man dreimal so viel. Daher fahren die Vertreter seit Jahren nicht mehr zum Kunden und die Kunden nicht mehr ins Versicherungsbüro. Viele Kunden sehen ihren Vermittler nie und fühlen sich schlecht betreut. Zurecht. Heute hält ein Computer-Programm zum Preis einer Tankfüllung den Kontakt zum Kunden. Jeder Berater im Außendienst spart Zeit und Geld im Marketing, Vertrieb und Kundendienst. Und der Kontakt zum Kunden ist so persönlich wie nie zuvor. Auch der kleine Fahrrad-Laden von nebenan kann heute im Internet Kunden finden und überleben.

Was sind für dich die wesentlichen (Unternehmens)Vorteile von sozialen Medien?

Social Media sind der preiswerteste, schnellste und direkteste Weg, Kunden zu finden und zu pflegen. Im Internet erreichen wir Kunden, die wir sonst nie erreicht hätten. Eine einfache Online-Strategie ersetzt ganze Vertriebsabteilungen. Man kann ein Unternehmen mit dem iPad vom Sofa aus führen. Jeder kann sich nebenbei selbständig machen, ohne seinen festen Job zu kündigen. Ganz leicht und so erschwinglich wie nie zuvor.

Wie nutzt du diese für deine Eigenvermarktung?

Meine Kunden sind überwiegend Versicherungsmakler, Maklerbetreuer und Maklerpools. Glücklicherweise treffe ich sie alle auf XING :) Dort schreibe ich täglich aktuelle Nachrichten und Vertriebs-Impulse und ein oder zwei Beiträge pro Woche in Gruppen für Finanzdienstleister. Außerdem betreibe ich den MaklerTweet – die schnellste Online-Zeitung für Versicherungsmakler (auf Twitter). Wenn demnächst mehr Makler auf Facebook sind, erhöhe ich dort die Schlagkraft :)  Noch interessanter finde ich Youtube.

Auf welche Teilbereiche hast du dich spezialisiert?

Meine Stärke liegt im Schreiben. Worte steuern das Internet und damit Social Media. Wer im Internet gefunden werden will, muss nach der Schule ein zweites Mal schreiben lernen. Wie funktionieren Texte, wenn man nur 80 Zeichen Platz hat? Wie überzeugen Worte, wenn der Leser sie nur überfliegt und mit einem Klick verschwinden kann? Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist heute eine Sache des Schreibstils. Jeder kann das lernen. Rhetorik hilft guten Ideen, sich im Geschrei bei Google durchzusetzen.

Auf was freust du dich ganz besonders in Bezug auf deine Mitarbeit im Redaktionsteam vom Marketingberater 2.0?

Vergleichen wir das Internet mit dem Automobil, stehen wir noch vor der Einführung des Fließbandes. Das berühmte Fort-T-Modell kommt erst noch. Als Autor vom Marketingberater 2.0  ganz nah dabei zu sein, wie der digitale Ford-T entsteht, ist äußerst spannend.

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Effizienz-Tool: “Buffer” dir einen!

Es gibt mittlweile diverse Tool am Markt, mit denen man seine Effizienz beim persönlichen Social Media Management erhöhen kann. Zum Beispiel If This Then That, welches ganze Prozesse automatisiert, wie: “Wenn ich einen Tweet favorisiere, dann lege den Link bitte bei meinen Delicious Lesezeichen ab” oder “sende mir eine SMS, falls ich einen Facebookpages-Eintrag” bekomme. Ich für meinen Teil nutze gern die Hootsuite, mit der ich bequem unsere Facebook und Twitterkanäle orchestrieren kann. Das wissen auch unsere Kunden zu schätzen, denen wir es primär empfehlen. Ein Pluspunkt genoß bei mir stets das Feature “zeitversetztes Senden”, so dass ich Einträge über den Tag verteilt disponieren konnte. Jedoch war es bisher (trotz diverser Beiträge) immer schwierig den richtigen Zeitpunkt für Postings zu bestimmen, bei dem unser Zielgruppe auf den jeweiligen Kanälen am gegenwärtigsten ist.

 
           Abb: Das Buffer-Dashboard
Genau hier möchte der neugestartete Dienst “Buffer” ansetzen. Er berechnet anhand seines Algorithmus den besten Zeitpunkt für die geplanten Tweets. Vorher musste ich beim zeitversetzten Posten jedesmal nachschauen, ob der Aussendetermin bereits vergeben war. Jetzt schiebe ich einfach alle relevanten und teilenswerte Inhalte in den Buffer.

Die erste Zwischenbilanz nach einer Woche intensiver Nutzung im Pro-Modus mit 3 Kanälen kann sich sehen lassen: wir erhielten spürbar mehr Retweets und Follower. Deshalb werden wir das Tool weiterhin anwenden und schauen, ob sich der Dienst bewährt. Was mich besonders freut: Buffer lädt bereits zur Beta-Phase für Facebookseiten an. Wir sind gespannt!

Haben Sie schon Erfahrungen mit “Buffer” gemacht? Wenn ja, welche?

 

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