Copyright © 2012 marketingberater20.de. All Rights Reserved. Snowblind by Themes by bavotasan.com. Powered by WordPress.
Allgemein
“Microblogging” und “Social Networking” – viele Unternehmen nutzen es bereits aktiv und erfolgreich wie z.B. die Deutsche Telekom und Deutsche Bahn auf Facebook und Twitter als verlängerten Arm ihres Kundenservice. Aber auch das Personalmarketing im Zuge des sich verstärkenden Fachkräfte-Mangels wird dabei unterstützt (Beispiele: Krones AG, In-Tech GmbH oder Bayer Karriere).
Heute möchten wir uns allerdings einer anderen Anwendungsmöglichkeit zuwenden. Mit dem Dienst “swabr“, der sich selbst als “Facebook für Unternehmen” sieht, haben Sie die Freiheit alle Vorzüge der vernetzten Kommunikation für Ihre Mitarbeiter zu nutzen. Dazu habe mich mit Lukas Pfeiffer, Marketing und HR Verantwortlicher bei swabr, über Nutzen, Anwendung-Szenarios und Trends unterhalten.
Was steckt hinter Eurem Dienst “swabr” und wie kamt Ihr auf die Idee diesen zu gründen?
swabr ist eine erfolgreiche Symbiose aus Facebook (Netzwerke) und Twitter (kurze Nachrichten). Einfach gesagt ist es ein „Facebook für Unternehmen“. swabr ist interne Echtzeit-Kommunikation und wir wollen damit Unternehmen und Organisationen dabei helfen, schneller und effektiver zusammenzuarbeiten. Jedes Unternehmen auf swabr hat ein eigenes, geschlossenes, privates Netzwerk für seine Mitarbeiter mit verifizierter Email-Adresse. Die Kommunikation in einem Echtzeit-Netzwerk ermöglicht einen schnelleren und effizienteren Informationsaustausch zwischen Kollegen eines Teams.
Die Idee hinter swabr hatte mein Partner Ayhan Kocak. Bei einem vergangenen Projekt hatte er versucht, mit mehreren Kollegen gleichzeitig in verschiedenen Ländern und Kontinenten in Echtzeit zu kommunizieren, ohne ständig E-Mail CC’s herum zu schicken. Die Frage war, wie man ohne diese Flut an Emails effizient zusammenarbeiten kann. Aus dieser Idee heraus entstand swabr und schnell waren erste Konzepte erstellt und die ersten Zeilen Programm geschrieben.
Welche Vorteile bietet Ihr gegenüber anderen Diensten, wie z.B. Twitter oder Yammer?
Wir haben uns den Markt für SaaS/Cloud-Dienste zur Kollaboration intensiv angeschaut. Die Anbieter sind bereits zahlreich vertreten, jedoch will nahezu jeder Anbieter alle nur denkbaren Funktionen in sein Angebot integrieren. Das führt bei Nutzern zu einer Unübersichtlichkeit. Wir gehen mit swabr einen anderen Weg und haben einen klaren Fokus auf das grundlegende Bedürfnis nach einfacher und intuitiver Kommunikation gelegt.
Twitter ist Wegbereiter und Klassenprimus im Bereich des Microblogging, bietet jedoch keine Funktionalitäten für Unternehmen und Organisationen. Wir setzen mit swabr das „Enterprise“ noch vor „Microblogging“ und orientieren uns an den Bedürfnissen von Firmen. Yammer hat als Microblogging-Netzwerk begonnen, sich nun aber in ein Enterprise Social Network gewandelt. Immer mehr neue Funktionen lassen Nutzer schnell den Überblick und die Lust an solchen Tools verlieren. swabr dagegen ist einfach und intuitiv zu bedienen.
Welche Anwendungsszenarien schlägst du KMU vor, um Euren Dienst in ihrem Unternehmen effektiv zu nutzen?
swabr ist sehr vielseitig einsetzbar, es steigert die Produktivität des gesamten Unternehmens und reduziert anfallende Kosten. Wir nutzen swabr selbst bei einem anderen Projekt und seitdem erhalte ich keine einzige interne Email mehr. Alles was ich wissen muss erfahre ich auf swabr, das spart mir wertvolle Arbeitszeit. Dazu möchte ich einige Anwendungsbeispiele hier kurz erwähnen:
- Fach-/Unterabteilung innerhalb eines Unternehmens-Netzwerkes: Der Grundgedanke von swabr ist, dass sich alle Nutzer mit der gleichen Email-Domain in einem Netzwerk gemeinsam austauschen, indem sie Status-Updates und Neuigkeiten veröffentlichen. Natürlich gibt es darüber hinaus immer Themen oder Projekte, die Besprechungen und Wissensaustausch in kleinerem Kreise, also innerhalb der Abteilung, bedürfen. Hierfür gibt es auf swabr die Möglichkeit, entsprechende Unter- bzw. Abteilungsnetzwerke zu bilden.
- Organisation will mit freiberuflichen Mitarbeitern in Verbindung bleiben: Unternehmen wie Organisationen haben hin und wieder mit freiberuflichen Mitarbeitern zu tun. Was aber tun, wenn freie oder selbständige Mitarbeiter (die nur für die Dauer eines bestimmten Projektes im Unternehmen tätig sind) eine andere, eigene Email-Domain haben? Mit einem Sub-Netzwerk auf swabr kann man sich auch mit Personen außerhalb des eigenen Unternehmens (oder der eigenen Organisation) austauschen. Das geht übrigens auch mit Freemail-Adressen. Dabei ist sichergestellt, dass Ihre interne Kommunikation für externe mit anderer Email-Domain nicht zugänglich ist.
- Mit externen Partnern oder Zulieferern in Kontakt bleiben: Wenn Unternehmen mit externen Geschäftspartnern, wie etwa Zulieferern, Partnerfirmen oder Agenturen, online in Kontakt treten möchten, sind Netzwerke eine gute Möglichkeit. Diesen Fall haben wir selbst bei der Entwicklung von swabr mehrmals erlebt. So war es für unser Team bei einem vorherigen Projekt wichtig, mit einem externen Partner in regelmäßigem Kontakt zu bleiben. Anstatt unzählige Emails hin und her zu schicken, haben wir einfach ein Netzwerk auf swabr erstellt.
- Lehrer bzw. Dozent möchte Eltern bzw. Teilnehmer informieren: Ein weiteres Beispiel ist ein Lehrer einer Schulklasse oder Dozent einer Seminargruppe, der den Eltern der Schüler bzw. Seminarteilnehmern kurzfristig eine Planänderung mitteilen möchte. Diese nahezu alltägliche Situation zeigt eine von vielen denkbaren Anwendungsszenarien für unsere neuen Netzwerke.
Welchen Zukunftsaussichten prophezeit Ihr dem Microblogging generell, wo doch Facebook, Google+ & Co bereits ähnliche Funktionen anbieten?
Ich glaube fest an den langfristigen Erfolg von Echtzeit-Kommunikation. Facebook, Twitter, Google+ & Co. bieten zwar diese Möglichkeit, jedoch keine Funktionalität für Unternehmen. Nachdem Facebook und Twitter eine neue Form der Kommunikation für Privatanwender etabliert haben, bietet swabr die Vorteile der Echtzeit-Kommunikation nun Unternehmen an. Unsere Lösung ist ein „Facebook für Unternehmen“ mit einem geschlossenen Netzwerk, bei dem Informationen eben nicht in einer öffentlichen Timeline erscheinen.
Microblogging steht am Beginn einer Erfolgsgeschichte. Nicht umsonst ist unser Claim „Enterprise Microblogging – Made in Germany“.
Wir bedanken und für das Interview bei Lukas Pfeiffer und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!
Continue Reading »
Leben heißt Veränderung und duldet keinen Stillstand. Gerade die Online-Welt ist einem steten Wandel unterzogen. Und das Neue Jahr heißt für mich persönliche Weiterentwicklung auch in Sachen Bloggen.
Am 01.09.2007 packte mich die Begeisterung fürs Online-Tagebuch-Schreiben. Noch relativ unsicher und orientierungslos entschied ich mich für ein gehostetes Blogging-System und begann nach Lust und Laune meinen Blog mit allerhand bunten Widgets zu schmücken. Heute, in Zeiten der Dauerbeschallung im Echtzeitweb, freuen sich viele User vor lauter Bäumen den Wald überhaupt noch zu sehen. Die anfängliche Social Media Euphorie weicht langsam aber Sicher dem Sinn fürs Wesentliche.
Der Marketingberater 2.0, der in seiner Kleinkindphase inhaltlich eher einer Wollmilchsau glich und sich in den vergangenen 4 Jahren dem Thema Social Media vorsichtig näherte, wird nun von mir höchstpersönlich programmtechnisch gestrafft und feinjustiert.
Neben Erfahrungen aus meinem Berateralltag, pragmatischen Tipps, Neuigkeiten aus der Corporate Social-Media-Szene, möchte ich in Zukunft den Schwerpunkt auf Best Practices legen und diese zusammen mit Euch diskutieren.
In dem Sinne, freue mich auf weitere spannende und ereignisreiche 4 Jahre!
Continue Reading »Was für ein herrlicher Samstagmorgen. Ich sitze hier auf dem Balkon mit meinem Laptop auf dem Schoß und habe mir schon einmal Gedanken gemacht, wie so die Themen für die nächste Woche aussehen könnten. Bei der Gelegenheit noch kurz ein paar Anmerkungen über Marketingberater 2.0. Ich aktualisiere mein Blog in der Regel 3-4 mal in der Woche, so bleibt mir genügend Zeit, Stoff für interessante und aktuelle Themen aus dem Netz, aus meinem Berufsalltag und aus den Dialogen mit meinen Kunden zusammenzutragen. Dementsprechend bin ich nicht darauf aus über Gott und die Welt zu bloggen, um täglich etwas über meinen RSS-Kanal zu schießen. Meine Intension besteht eher darin, durch nützliche Beiträge Ihnen einen Mehrwert für Ihre Praxis zu schaffen, und dies gehört nun einmal angemessen vorbereitet! Nun gut, genug der Selbstbeweichräucherung. Richten wir unser Augenmerk auf die Themenplanung für die nächste Woche. Diese nämlich steht ganz im Zeichen des Web 2.0. Demnach liefere ich Ihnen dazu verwertbares Know-how zum Thema: Wie nutze ich Wikipedia für meine Online-Reputation? Dicht gefolgt von Werbemöglichkeiten via Googlemaps und dem Schlusslicht "Blog-PR". Mehr wird bis dato nicht verraten. Last but not least möchte ich mich bei meinen ersten 25 RSS-Feedreader Abonnenten bedanken, die meine News (hoffentlich) regelmäßig konsumieren mit dem stillen Hoffen, dass es noch viel mehr werden. *grins* Ich freue mich ebenfalls über Ihr Feedback, dass Sie mittels Kommentarfunktion oder einer E-Mail an sv@marketingberater20.de an mich loslassen können. Konstruktive Kritik oder allgemeine Fragen, die Ihnen auf der Seele brennen sind immer willkommen! Jetzt werde ich mich endlich meinem wohlverdienten Feierabend widmen und wünsche Ihnen allen ebenfalls ein angenehmes Wochenende! Mit einem frühherbstlichen Gruß aus der Hauptstadt. Ihr Sebastian Voss
Continue Reading »




