Subscribe to RSS Feed

Anleitungen

Trends 2013 – oder Ihre Hausaufgaben fürs Neue Jahr!

In vielen Blogs von Agenturen und Kollegen der Kommunikationsbranche drehen sich – wie eigentlich jeden Dezember oder Januar – sehr viele Artikel um das Thema „Trends 2013“. Darin wird dann auf das Jahr 2012 zurückgeblickt, was sich verändert hat, was es neues gibt und wo bisher nichts passiert ist. Soweit, so gut.

Aber dann wird die ominöse Glaskugel herausgeholt und einen Blick in die Zukunft gewagt. Oh wundersame Glaskugel, sag mir was die Zukunft bringt. Wer nach „social media trends 2013“ googelt erhält derzeit über 130.000 Resultate, Tendenz steigend.

Da wird von steigenden Etats für Social Media Advertising gesprochen, vom Internet der Dinge, von Presumern und Custtownern, Full Frontal, Mobile Moments und vielem mehr. Aber seien wir doch ehrlich: Das sind doch oftmals Entwicklungen, die bereits begonnen haben und sich nur im nächsten Jahr verstärken werden – und wenn nicht spricht man in einem halben Jahr einfach nicht mehr davon. Keiner der Kollegen wird auf Kundenfang gehen und sagen: „Hey, ich habe im Dezember 10 neue Trends für 2013 vorhergesehen, und davon sind sogar 3 eingetroffen.“ Viele werden diese Artikel einfach vergessen.

Viele Firmen fragen uns aber zu Recht, was sie vom Jahr 2013 für Ihre Unternehmenskommunikation zu erwarten haben. Aber seien wir ehrlich: Wir können auch nur vermuten und die Daten der letzten Marktforschungsumfragen interpretieren. Was wirklich kommt weis keiner.

Welchen Rat kann man denn nun guten Gewissens geben, wenn man schon nicht wie das große Orakel von Delphi in die Glaskugel schauen mag?

In den letzten Monaten habe ich viele Gespräche und Telefonate mit Marketingleitern und Social Media Verantwortlichen in Unternehmen geführt. Dabei hat sich herauskristallisiert, was sich für 2013 verändern muss, damit es ein gutes Jahr wird.

1.  Medienkompetenz auf Unternehmensseite steigern

Viele Unternehmen überlassen leider immer noch die Kommunikationsaufgaben den „Spezialisten“ der Marketing und PR-Abteilungen in den Unternehmen und sagen sich: „Die machen das schon“. Diese Denkweise ist leider noch sehr im Mittelstand verbreitet – dabei sollten wir uns ein Beispiel an großen Firmen und Konzernen nehmen.

Hier werden alle Mitarbeiter für das Thema Unternehmensauftritt sensibilisiert, es werden Social Media Guidelines erstellt, der Vertrieb wird in der Verwendung der sozialen Medien geschult und jede Abteilung wird in die Aktivitäten des Unternehmens auf Facebook & Co. aktiv eingebunden. Und vieles mehr.

2.  Zurück zum Mehrwert – für beide Seiten

„Wir haben jetzt auch einen Facebook auftritt, folgen Sie uns auf Twitter.“ Diesen Satz liest und hört man immer häufiger. Dabei fragt man sich aber, warum? Was habe ich davon? Unternehmen sehen leider die Sozialen Netze immer noch als eine Mischung aus Telefonbuch und Presseverteiler. Da werden Twitter und Facebook Seiten mit Links zu den  Pressemitteilungen gefüttert, Bilder vom neuen Bürogebäude gepostet oder allen ein schönes Wochenende gewünscht.

Was man vergisst ist, dass man es mit Menschen zu tun hat, die angesprochen werden wollen, die sich mit dem Unternehmen identifizieren wollen und die mehr erwarten als Gewinnspiele und Pressemeldungen.

Am Jahresende wundert sich die Geschäftsführung ganz plötzlich, dass die von der Marketingabteilung geforderten Zahlen zu Followern, Likes, Tweets etc. nicht erreicht werden und nun droht man damit, die Aktivitäten wieder einzustellen.

Was läuft hier falsch? Man muss sich immer öfter selbst Fragen stellen: Was will ich erreichen? Warum folgen mir so wenig Menschen? Was erwarten meine Mitarbeiter, Kunden, Bewerber, Wettbewerber kommunikativ von dem Unternehmen? Wie kann ich die sozialen Medien erfolgreich für mich einsetzen? Gibt es Barrieren, die wir überwinden müssen?

Erst wenn man diese Fragen stellt kann man auch anfangen, auf Augenhöhe zu kommunizieren. Und genau dann beginnen Dialoge, verbreiten sich Botschaften und die harten Kennzahlen steigen.

3.  Entwicklung nachhaltiger, integrierter Kommunikationsstrategien

“Social Media machen wir seit ein paar Monaten testweise nebenbei.” “Unser Praktikant befüllt die Kanäle.” “Einen Themenplan haben wir nicht wirklich.” “Wir haben eine Messe und daher keine Zeit für unseren Facebook-Auftritt.”

Immer wieder fallen diese Sätze wenn ich mit Kollegen spreche, viele zucken mit den Schultern und verweisen auf vorgaben der Geschäftsführung. Was oft fehlt, ist eine langfristige Kommunikatiosstrategie, die von Marketing, Vertrieb und Vorstand gleichermaßen entwickelt und getragen ist.

Es werden Etats nicht effizient bemessen und falsche Ziele gesetzt. Abteilungen unter- oder überbesetzt und die Anzeigenkampagne in Fachzeitschriften gefahren und ein neues Callcenter für die Servicehotline beauftragt. Die Messe bindet dann alle Kapazitäten an sich und hinterher kommen auch nur wieder die üblichen Folgeaufträge dabei heraus.

Bei allen Einzelmaßnahmen, die Unternehmen heute fahren, verzetteln sich viele. Da laufen mal Werbekampagnen am Markenimage vorbei, dort werden Anzeigen auf Facebook falsch gestreut, und die meisten Fans wollten eh nur das iPhone 5 beim letzten Gewinnspiel abstauben.

Unternehmen müssen eine Strategie entwickeln, um kosteneffizient und nachhaltig ihre Ziele zu erreichen.

4.  Ressourcen schonen

Wenn mir eine Kollegin erzählt, dass sie seit Kurzem alleine die gesamten Marketingaktivitäten betreuen muss, weil der Kollege wegrationalisiert wurde, dann ist das ärgerlich. Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Lage ist es für manche Unternehmen schwerer geworden, mit den limitierten Kommunikations-Etats erfolgreich strategiefähig zu bleiben und die Selbstgestecken Ziele zu erreichen.

Ein negativer Nebeneffekt von Personalrationalisierungen in den Marketingabteilungen ist jedoch, dass man oftmals nur noch das Tagesgeschäft vor Augen hat und sich nicht mehr mit den restlichen Themenfeldern der Unternehmenskommunikation beschäftigen kann, z. B. der Betreuung der Social Media Kanäle.

Unternehmen müssen sich jedes Jahr aufs Neue an die jeweiligen Gegebenheiten der Wirtschaft anpassen – nicht nur im Auftritt, der Kommunikation und der Produktpalette. Vor allem strukturell wird 2013 ein Schlüsseljahr darstellen. Die Unternehmen müssen anfangen einzelne Kompetenzzentren – Community Management, PR Monitoring, Vertrieb u. a. – auszugliedern und somit die Aufgaben an Dienstleister zu vergeben, die sich auf genau diese eine Aufgabe spezialisiert haben. Dies schafft freie, interne Kapazitäten und verhilft den jeweiligen Abteilungsleitern z. B. im Marketing oder Vertrieb wieder Raum für interne Abläufe und ihren Kernaufgaben zu bekommen.

 

Ich habe einen persönlichen Appell an alle Leser, die sich in diesen Zeilen wiedergefunden haben oder denen es ähnlich ergeht.  Machen Sie einen beruflichen Neujahrsvorsatz, glauben sie keiner Trendprognose, die sie nicht selbst geschrieben haben, und stellen Sie das Jahr 2013 unter die Prämisse eines kommunikativen und strategischen Neuanfangs. Sollten Sie dabei auf interne Widerstände oder externe Barrieren stoßen, resignieren Sie nicht, sondern suchen Sie den Kontakt zu Kollegen, tauschen Sie sich aus. Vielleicht ergeht es Ihren Kollegen ja ähnlich. Oder Sie melden sich einfach bei mir und wir sprechen über die nächsten Schritte.

 

Bildquelle: Fotolia.de

Marketingberater 2.0 ist der Wissensblog der Agentur synergie-effekt.net. Mehr von uns gibt´s auch in unserem synergie-letter mit den Social Media Highlights des Monats.

 

Continue Reading »
No Comments
Was Sie von Frodo und dem Herrn der Ringe über Marketing lernen können

“Sind Existenzgründer Helden?”

Das fragt die startbox in Berlin in ihrer ersten Blogparade.

“Nein.” glaube ich und sage ihnen auch gleich, warum. Zuerst zwei weitere Fragen.

  • Was unterscheidet Gründer von Helden?
  • Was können Gründer und jeder Unternehmer von Helden wie Frodo (Herr der Ringe) für’s Marketing lernen?
  • Ich meine, darum geht’s hier schließlich. Um Marketing. Und nicht um Gute-Nacht-Geschichten, oder?

    Also, bleiben Sie bei mir.
    Die Reise des Helden
    Die startbox beschreibt eigentlich die Reise des Helden und nicht den Helden selbst. Die sogenannte Heldenreise war schon immer die Grundlage für jede gute Geschichte. Die alten Griechen schickten Odysseus und zahlreiche Götter auf gefährliche Reisen. Jeder erfolgreiche Holly- und Bollywood-Streifen erzählt eine Heldenreise. Jedes Produkt und jedes Gesicht verkauft sich besser mit einer guten Story. Ich bin Vertriebsunterstützer :)

    Die startbox vergleicht den Schritt ins eigene Unternehmen mit dem Beginn einer Heldenreise und sagt: “Ja, Gründer sind Helden.”, weil…

  • Der Held bricht auf ins Land der Abenteuer.
  • Er entdeckt Neues und wagt etwas im Land der Abenteuer.
  • Er kehrt nach Hause zurück und bereichert das Gewohnte mit dem Neuen.
  • Klingt zunächst wie eine Existenzgründung:

  • Der Gründer macht sich selbständig.
  • Er bietet etwas Neues und versucht, es zu verkaufen.
  • Er verdient Geld und sein Unternehmen wächst.
  • Soweit die Theorie. In der Praxis besteht die Heldenreise aus zwölf Etappen anstatt aus drei. Vor dem Aufbruch kommt erst noch der Ruf und dann die Weigerung.

    Bevor Frodo das Auenland verlässt, um den bösen Ring zu vernichten, ist ihm der Ring total egal. Er denkt nicht im Traum daran, das gemütliche Auenland zu verlassen. Gandalf bequatscht Frodo so lange, bis dieser schließlich nachgibt. Das nennt man Nötigung. Oder sehe ich das falsch? Frodo wird praktisch gezwungen, sich in Gefahr zu begeben.
    Der Held geht nicht freiwillig
    Helden machen sich stets unfreiwillig auf den Weg ins Ungewisse. Irgendwelche Umstände und ein gewiefter Laberkopp schicken den Helden fast ins Verderben. So wie unseren armen Freund Frodo. Existenzgründer machen sich – hoffentlich – freiwillig selbständig und haben wenigstens eine ungefähre Vorstellung, wie sie Geld verdienen wollen. Natürlich ähnelt manche Gründung einer Abenteuergeschichte. Aber während die Heldenreise ein Happy End hat, steht am Ende einer abenteuerlichen Gründung die Pleite – Unhappy End.

    Und trotzdem:
    Die Heldengeschichte ist das beste Marketing-Instrument für Gründer
    Steve Jobs gründete Apple aus der elterlichen Garage heraus gegen viele Widerstände. Die eigenen Leute schmissen ihn später raus, als es ihnen mit ihm zu bunt wurde. Jahre später rief Apple Steve Jobs wieder zu sich, um Apple vor der Pleite zu retten. Steve stürzte sich wieder ins Abenteuer. Heute steht Apple besser da, als je zuvor. Und, so traurig wie es ist, der frühe Tod von Steve Jobs macht die Heldengeschichte komplett. In Asien stirbt der Held oft am Ende der Geschichte.

    Auch die Entstehungen von Facebook, der Teekampagne oder ALDI klingen wie Abenteuergeschichten. Was genau daran wahr ist…? Wen stört’s? Klingt gut.

    Wenn Sie Ihr Unternehmen bekannter machen wollen, schmeißen Sie nicht mit Zahlen, Produkt-Eigenschaften und dem üblichen Marketing-Geschwätz um sich. Erzählen Sie eine Geschichte und machen Sie sich, Ihren Laden oder Ihr Produkt zum Helden einer spannenden Reise.
    Schreiben Sie Ihren eigenen Helden-Reisebericht
    Nehmen Sie sich zwanzig Minuten Zeit, ein Blatt Papier und einen Stift und beantworten Sie einfach folgende Fragen.

  • Welches Problem wollten Sie bei der Existenzgründung lösen?
  • Mit welchen Schwierigkeiten hatten Sie bei der Entwicklung zu kämpfen? Drama, Baby. Drama.
  • Wie haben Sie es schließlich geschafft? Wer half Ihnen?
  • Wie können Ihre Kunden von der Lösung profitieren?
  • Was müssen Ihre Kunden als nächstes tun, um die Lösung zu bekommen?
  • OK, jetzt sind Sie dran. Erzählen Sie Ihre Geschichte in fünf Sätzen unten in den Kommentaren.

    Sie können das… und wir vom Marketingberater-2.0 sind gespannt…

    Beste Grüße aus Berlin sendet Ihnen Hans Steup

     

    Bildquelle:  © Stefan Bayer / pixelio.de

    Marketingberater 2.0 ist der Wissensblog der Agentur synergie-effekt.net. Mehr von uns gibt´s auch in unserem synergie-letter mit den Social Media Highlights des Monats.

    Continue Reading »
    2 Comments
    Achtung Verzettelungsgefahr! So gestalten Sie Ihr Social Media Management effizient

    Wie Sie alle bestimmt aus eigener Erfahrung kennen, ist eine durchgängiges Zeitmanagement bei den meisten Tätigkeiten unerlässlich für beruflichen als auch privaten Erfolg. Wie groß ist der Reiz der Ablenkung, die im Handumdrehen zum Abdriften auf Nebenkriegsschauplätze führt. Besonders im Social Media Management ist es wichtig einem gewissen “Storybook” zu folgen und sich einen grundlegenden Handlungsrahmen zu stecken, damit die durchgeführten Social Media Aktivitäten nicht im Sande verlaufen. Denn das Netz ist groß, dynamisch und geteilte Inhalten unterliegen dem Gesetz der kurzen Halbwertszeit. In einem kompakten Whitepaper habe ich die Planungschritte, Werkzeuge und persönliche Empfehlungen aus unserem Agenturgeschäft für Sie niedergeschrieben, die Ihnen als roter Faden durch Ihr tägliches Social Media Management dienen soll.

    Wir freuen uns, Ihre Fragen und Erfahrungen mit Ihnen in den Kommentaren zu teilen und wünschen einen erfolgreichen Wochenstart!

    Marketingberater 2.0 ist der Wissensblog der Agentur synergie-effekt.net. Mehr von uns gibt´s auch in unserem synergie-letter mit den Social Media Highlights des Monats.
    //

    Continue Reading »
    1 Comment
    Social Media? Nichts leichter als das!

    Kürzlich las ich einen interessanten Beitrag auf dem Blog des Social Media Monitoring Dienstleisters Sysomos mit dem alarmierenden Titel “10 Reasons Why Social Media Fails”. Diesen möchte ich hier gern noch einmal kurz in etwas anderer Form ausrollen. Meine Frage:”Was können wir als Unternehmen tun, damit wir auch zukünftig im Social Web keinen Fuss auf den Boden bekommen!”


    Social Media wird es richten

    Vergesst E-Mail Marketing, vergesst Print und vergesst auch Eure Homepages! Pressemitteilungen am besten gleich der Reichweite wegen über Multidistribuiting in alle Kanäle streuen und auf der Facebook-Pinnwand die neuesten Angebot posten. Reagieren müssen wir darauf meistens nicht, denn die Fans erhalten sich am eh am liebsten untereinander. Was unser Ziel ist? Ganz klar der direkte Abverkauf, Berichterstattungen auf Spiegel.de und 2000 Fans auf Facebook!

    Auf los geht´s los

    Da soll es echt Unternehmen geben, die für effektives Social Media Engagement eine Strategie benötigen. Manche setzen sogar auf externe Beratung – alles reine Budgetverschwendung. Wozu denn das? Ratz fatz einen Twitterkanal und eine Facebookseite eröffnet, ein paar Bekannte eingeladen, der Rest kommt von selbst. Ein paar Bilderchen und einen Flyer hochgeladen. 2 Mal die Woche etwas über neuen Angebote gepostet – das sollte reichen. Kommentare, Repllies und DMs? Die können getrost noch eine Woche reifen, denn Kunden am Telefon und E-Mail haben Vorrang. Und warum betreiben wir eigentlich überhaupt noch ne eigene Homepage, wenn alle Welt sich sich sowieso nur noch bei Facebook herumtreibt?!

    Vom Sündenbock zum Saubermann

    Was können wir denn dafür, dass unsere Produkte so schlecht und unsere Kundenhotline deshalb auch so entnervt die Kunden anpöbelt. Aber im Web 2.0 lassen wir uns hiervon nichts anmerken. Wir schiessen munter aus allen Social Media Kanonen, veranstalten lustige Gewinnspielchen und beantworten lieb und nett die Kommentare unserer Fans und Followers. Wenn´s uns zu bunt wird, ziehen wir halt den Stecker raus!

    Sales, Sales und nochmals Sales

    Wie? Ihr wollt über Social Media nur indirekt über Euer Angebot sprechen? Womöglich noch mit Euren Kunden gemeinsam neue Produkte entwickeln? Die haben doch sowieso keine Ahnung von der Materie! Mit Social Media lässt sich prima abverkaufen! Das hat schon der Twitter-Rabatt-Kanal von Dell bewiesen – die haben da scheinbar einige Millionen mit gezogen. Und wie stellen wir das an? Wir kaufen uns einfach Follower im 1000 Pack, blasen unsere Sonderangebote in die Twittersphäre und beobachten wie unsere Umsatzkurfe ansteigt, Cheers!

    Kleckern statt Klotzen

    Wir sollen unsere Social Media Aktivitäten nur auf relevante Plattformen wie Xing, Facebook, Twitter, Flickr und YouTube beschränken? Was für ein Unsinn! Unsere Zielgruppen sind doch alle und überall. Mehraufwand, Verzettlung und zusätzliche Personalressourcen? Wieso denn das? Bei uns wird gegessen was auf den Tisch kommt – serviert wird aus der Ping.fm-Kanone, da ist für jeden aus jedem Netzwerk etwas dabei!

    Social Media ist Hifi-Sache

    Jemanden einstellen, der sich den ganzen Tag ausschließlich um unsere Social Media Kanäle kümmert und die Gespräche im Web 2.0 über unsere Marken beobachtet? Schwachsinn! Wir haben doch genug Praktikanten, die auch in ihrer Freizeit bei Facebook unterwegs sind. Außerdem passiert im Social Web sowieso nichts Wichtiges und wenn ein paar User meinen uns in aller Weböffentlichkeit harsch kritisieren zu müssen, löschen wir einfach deren Beiträge oder mahnen sie ab. Einen Grund findet unser Hausjustiziar immer!

    Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, lässt sich aber gern im Kommentarbereich weiterspinnen! :-)

    Continue Reading »
    No Comments

    Sicherlich habt Ihr Euch des Öfteren gefragt: Wann schicke ich meine Botschaft durchs Social Web, damit sie von meinen Fans oder Followern auch wirklich angehört, -gesehen oder bzw. gelesen wird? Dazu las ich neulich einen einprägsamen Beitrag auf der amerikanischen Website Social Media Today, bei dem unterschiedlichen Postingzeiten und -zyklen den maximalen Aufmerksamkeitswert ausreizen sollen.

    Auf Twitter möge man die Traffic-günstigen Zeiten 9.00, 12.00 und 17.00 Uhr ausnutzen und jeweils einen Tweet absetzen. Denn hier würden User generell vor der Arbeit, während der Mittagszeit und nach der Arbeit einen Blick auf ihren Twitter-Stream werfen. Eine Schedule-Funktion für zeitversetztes Twittern, das in Twitter-Clienten wie Hootsuite oder Tweetdeck zum Standard gehört, kann hier äußerst hilfreich sein. Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass eine Mischung aus händische Postings (aktuelle Anlässe oder Dialogen mit Followern) und automatisierte Statusmeldungen (interessante Linktipps) die beste Quote ergeben. Wie schaut´s bei Euch aus?

    Bei Facebook fällt nach Meinung der Verfasserin die Abrufrate geringer aus, denn es handelt sich hier nicht um wirkliche Real-Live Feeds, wie es bei Twitter der Fall ist. Daher reicht es aus, seine Links, Fotos und Videos höchstes 2mal am Tag zu teilen. Am besten während der Arbeitszeit zwischen 10.00 und 16.00 Uhr.

    Etwas unrealistisch erscheint mir die letzte Aussage, nämlich Blogbeiträge “täglich” zu veröffentlichen, um seine Bezugsgruppen in Schwung zu halten. Auch wenn ich mich sonntagsabend hinsetze und in einer Brainstorm-Session die Wocheninhalte für meine Social Media Kanäle zusammenstelle, müsste ich schon wirklich viel Content im Netz ausgraben um diesem Tempo Schritt zuhalten. Nach meiner persönlichen Erfahrung, ist es sinnvoller weniger qualitative als viele austauschbare Beiträge zu posten. Wie steht Ihr zu dieser Aussage, macht tägliches Posting Sinn?

    Continue Reading »
    No Comments
    Social Media Marketing: Anfang war der Mensch (2)

    Viele Unternehmen sind immer noch der Meinung, dass eine aktive Beteiligung auf gängigen en vogue Plattformen wie Twitter, Facebook, Flickr, YouTube in kürzester Zeit für mehr Abnehmer sorgt und Multiplikatoren dazu veranlasst begeistert Blogbeiträge zu verzapfen. Nach dem Prinzip "Gießkanne" werden emsig Facebook-Fanseiten mit Fotos und Pinnwandeinträgen bestückt, der hauseigene YouTube-Kanal mit dem letzten Werbetrailer gefüttert und über den Twitter-Kanal aktuelle Sonderangebote herausgezwitschert. Letztlich wird dem noch ein Social Media Newsroom als Krone aufgesetzt, nach dem Motto: "Lieber Influencer, friss oder stirb!"Anscheinend wurde die Rechnung ohne den Wirt gemacht! Ist der Kunde überhaupt geneigt sich an dieser Corporate Social Media Spielart zu beteiligen oder versendet sich dessen Tun gleich im digitalen Nirvana? Deshalb sollte vor dem mit-Kanonen-auf-Spatzen-schießen die Vorliebe der angepeilte Zielgruppe ermittelt und im Rahmen eines Social Media Fahrplans berücksichtigt werden.Monitoring: Schreiben Kunden Blogbeiträge, twittern sie oder diskutieren Sie lieber bei Facebook über Eure Marke? Aus diesem Grund müssen zuerst einmal die Netzgespräche lokalisiert werden, bevor man zum Social Media Angriff blässt. Für uns als Berater sind deshalb vorhandene Zielgruppen-Beschreibungen unserer Mandanten hilfreich, mit denen man bereits auf bestimmte Aufenthaltsorte im Netz schließen kann. Ziele: Was möchtet Ihr insgesamt mit Euren Aktivitäten im Social Web erreichen? 

    • Über Unternehmen und Angebot informieren (Marketing), 
    • Umsatz durch Empfehlungsmarketing ankurbeln (Verkauf), 
    • herausfinden, wie Eure Kunden über Euer Angebot sprechen (Forschung) oder
    • Euren Kunden helfen gemeinsam an Ideen für die Verbesserung Eurer Produkte zu arbeiten (Entwicklung/Crowdsourcing).

    Strategie: Wie sieht die langfristige Vorgehensweise aus, um Eure Ziele (messbar) zu erreichen? Möchtet Ihr Markenbotschafter aus den Reihen Eurer Kunden ernennen, die ihrerseits Bekannte zu Neukunden machen? Oder strebt Ihr an, Eure Kunden zu Freunden Eures Unternehmens zu machen und ihnen Raum zur Verfügung zu stellen, in dem sie sich in Ruhe über Euer Angebot austauschen können?Technologie: Jetzt kommen wir zum letzten Punkt, der den meisten Social Media Beratern womöglich das Adrenalin in die Venen treibt: die Auswahl der geeigneten Medien, um die anvisierte Zielgruppe zu erreichen. Spreche ich Personen über 30 Jahren an, die gut gebildet und internetaffin sind, ist der Mikroblogging-Dienst "Twitter" eine Möglichkeit, über das das Unternehmen nachdenken sollte. Sind Verbesserungsvorschläge oder die Beteiligung an der Produktentwicklung gewünscht, kann hier womöglich zu einem eigenen Forum oder einer (Instant)Community geraten werden. Die Kombinationsmöglichkeiten sind schier unbegrenzt, jedoch sollte das Ziel und die Zielgruppe immer im Auge behalten werden. Nur so kann ein wirklicher Erfolg durch Social Media Engagement gewährleistet werden. Alles andere ist bloßer Aktionismus, der zu Budget- und Kapazitätsverschwendung führt! 

    Continue Reading »
    No Comments

    Das steht fest: Negative Meinungsäußerung im Netz gänzlich zu bekämpfen ist schier unmöglich. Doch es gibt einige Strategien, um den Schnellball aufzuhalten bevor er zur Lawine wird.
    Drei Wege, um negativer Publicity vorzubeugen:

    • Nach Feedback fragen
    • Markenfans frühzeitig involvieren
    • Mut haben, sich zu entschuldigen

    1. Nach Feedback fragen                                                              Einer der einfachsten Wege, um negativen Word-of-Mouth zu verhindern ist, sich dem Feedback seiner Fans, Follower, Leser oder Kunden zu öffnen. Im Grunde genommen ist dies nicht´s Neues, denn wir kennen diese Methode schon aus dem klassischen Customer Relationship Marketing. Umsetzten lässt sich dies relativ schnell und einfach, bspw. durch ein Kommentarfeld in der Nähe des Abo Buttons für den Newsletter oder einem integrierten Online-Forum, indem Kunden ihrer Ideen und Vorschläge zu Ihrem Angebot äußern können. Diese muss nicht unbedingt selbst programmiert werden. Der Dienstleister Get Satisfaction bietet ein sogenanntes Instant Forum, das in ein paar Minuten eingerichtet ist, schon ab 19 USD pro Monat an.
    2. Markenfans frühzeitig involvieren
    Schon einmal etwas von einem digitalen Schutzschild gehört? Dann solltet Ihr spätestens jetzt anfangen daran zu schmieden! Sorgt dafür, dass Ihr schon rechtzeitig eine große Fangemeinde aufbaut, denen Ihr Euer Angebot zum Testen zur Verfügung stellt. Zeigt Euch interessiert und kompromissbereit, indem Ihr auf Probleme, Fragen, Kritik und Vorschläge eingeht. Diese Zugeständnisse werden mit Loyalität und Glaubwürdigkeit belohnt und sorgen bei Word-Of-Mouth-Tiefschlägen für ein stabiles Rückgrat.
    2. Mut haben, sich zu entschuldigen
    Wenn es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen trotzdem zum Krisenfall kommt, denkt immer daran: Die Flucht nach vorn ist immer geschickter als Dinge zu verschleiern. Letztlich bietet eine Krise auch eine Chance, zu beweisen das sich hinter einer sauber gepflegten Marke auch ein wahres Gesicht verbirgt. Mein Rat an Euch, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist: Kommuniziert transparent mit Euren Zielgruppen, entschuldigt Euch für den Vorfall und bietet ggf. Hilfestellung an. Dann klappt´s auch mit Eurem Image!

    Continue Reading »
    3 Comments
    Social Media Marketing: Am Anfang war der Mensch … (Teil 1)


    Angesichts dessen, dass zurzeit immer noch viele Unternehmen und Agenturen, die sich “Social Media” annähern möchten – planlos handeln, dachte ich, ich widme mich zur Abwechslung einem Thema, um dass es sich auch im klassischen Marketing ohne “wenn und aber” immer drehen sollte: Den Kunden.

    Nach meiner Ansicht liegt dieses aktionistische Vorgehen nicht nur an den aus dem Boden sprießenden, selbsternannten Social Media Experten, die ihren Kunden zwangsläufig empfehlen, unbedingt einen Blog einzurichten oder mit dem Twittern zu beginnen. Sondern ist auch darauf zurückzuführen, das viele Unternehmen das Gefühl haben, die sozialen Medien seien ein (weiterer) Kanal, den sie nutzen können, um ihre (Werbe)Botschaften an diejenigen Kunden streuen, die sie über die herkömmlichen klassischen Medien nicht oder noch schwer erreichen. Nennt mich einen Pessimist, aber wir wären naiv zu glauben, das bspw. das Fernsehen das Niveau der 90er Jahre nochmal erreichen wird? Es geht schon lange nicht nicht darum, dass Publikum mit abwechslungsreicher und anspruchsvoller Kost zu unterhalten. Sondern einzig und allein um die maximale Menge von Werbespots, die untergebracht werden kann, so dass sich der Brechreiz der Zuschauer noch im dunkelgelben Bereich hält.

    Das Social Web hat es schließlich geschafft, die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zu lenken, die sich evolutionsbedingt ein dickes “Anti-Werbe-Fell” zugelegt haben und jetzt auf einer offenen Bühne u.a. über Marken miteinander kommunizieren. Doch Ihr lieben Unternehmer da draußen, gebt bitte Eure “Old-School-Marketing-Mentalität” am Eingang zum Social Web ab und kommuniziert endlich in Augenhöhe mit den Menschen, die Eure Marken machen!

    In meiner kleinen Beitragsreihe, die ich hiermit einläuten möchte, stelle ich Mittel und Wege vor, um Zielgruppen auf ökonomischen Weg zu erreichen und dabei Social Media von seinem Grundgedanken verstehen zu lernen. Die Technologien und der ganze Nerdstuff spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Denn sie sind lediglich die Hilfsmittel, um die Beziehungen zu Kunden, Partnern und der Öffentlichkeit aufzubauen und zu pflegen.

    Continue Reading »
    2 Comments

    Es wurde mal wieder Zeit, dass ich einen
    Fachartikel zu einem meiner Schwerpunktthemen verfasse, deshalb wundert
    euch nicht wenn er an einigen Textpassagen die höfliche Anredeform
    "Sie" aufweist. Ich wollte mir einfach die Mühe nicht mehr machen und
    ihn an hier und dort abändern. Ich hoffe ihr könnt mit der
    unpersönlichen Ansprache leben! Aber Ihr wisst ja, ich bin auch nur ein
    halbperfekter, vielbeschäftigter Berater ;-)
    Videoclips zählen mittlerweile zu den beliebtesten Medien im Mitmach-Web.
    Der User konsumiert Sie aus Lust an der Unterhaltung oder um seinen
    Wissenshorizont sukzessiv zu erweitern. Dementsprechend haben auch
    bereits einige Unternehmen
    hierzulande erste Gehversuche gewagt, um ihre Interessenten, Partner
    und
    Kunden auf Videoplattformen wie Youtube, Sevenload oder MyClips
    mittels Bewegtbild abzuholen.
    Die großen Konzerne machen es musterhaft vor. Siemens zum Beispiel richtet sich mit
    seinem hauseigenem YouTube Kanal 
    an den Konsumenten und informiert ihn über wichtige Fragen zur Umwelt,
    Industrie, Energie und Gesundheit. Die Berliner Dokumentenplattform Xinxii.com
    nimmt´s
    mit Humor. In ihren Videoclips
    nimmt der Berufsblödeler "Uwe" unterschiedliche Sachverhalte auf´s
    Korn. Dadurch entsteht ein lockerer und sympathischer Bezug zur Marke. Sie merken, es gibt eine Reihe von Möglichkeiten und
    Stilmitteln
    , wie Sie ihren Corporate Webcast aufziehen und gestalten können.
    Die wichtigsten Begrenzungspfähle auf dem Webcast-Terrain möchte Ihnen jetzt kurz vorstellen:1. ZuschauerWie
    auch bei all den anderen Marketingmaßnahmen, sollten Sie
    sich vorerst über Ihre Zielgruppe Gedanken machen. Handelt es sich bei
    Ihnen
    eher um Geschäftskunden, die an nüchternen und schnörkerlosen
    Informationen interessiert
    sind. Hierzu bekam ich neulich ein Feedback auf einer
    Marketing-Veranstaltung. Ein Marketing
    Manager aus der exportintensiven Maschinenbaubranche erhielt große
    Aufmerksamkeit,
    indem er schlichtweg Filmaufnahmen seiner Produktionsprozesse auf
    YouTube
    hochlud. Diese Aktion bescherte ihm im Nachhinein eine Reihe von
    Aufträgen aus
    dem amerikanischen und asiatischen Raum. Sie merken, ein Webcast muss
    nicht immer professionell
    produziert und die Massen unterhalten, dies kommt wie gesagt immer ganz
    auf die
    Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe an. Bei der reinen Enkundenansprache (B2C)
    kann es da schon wieder ganz
    anders aussehen. Hier sollte Ihr Webcast mit Unterhaltungselementen
    unterfüttert sein, um
    möglichst von vielen Usern weiterempfohlen und in deren Blogs
    eingebunden zu werden. Den zugehörigen Code liefern die Videoportale
    gleich kostenlos dazu mit aus. Dadurch erreichen Sie insgesamt eine
    sehr hohe Reichweite auch jenseits der vielbesuchten Plattformen, auf
    der Ihr Video gratis gehostet wird. Eine äußerst populäre Webcast-Reihe,
    die ich gern immer wieder in
    unseren Workshops anführe, stammt von dem amerikanischen
    Küchengerätehersteller Blendtec. Der Moderator überzeugt den Zuschauer
    von der Qualität seiner
    Küchenmixer, in dem er unterschiedliche Gegenstände (iPhone,
    Feuerzeuge,
    Videokameras etc.) vor laufender Kamera zerschrotet. Viraleeffekte sind
    in dem
    Fall garantiert plus paradiesischer Abrufquoten!

    2. Rahmenbedingungen
    Wieviel Budget möchten Sie für Ihre Video-Aktivitäten
    freimachen? Ziehen Sie es vor Ihren Clip selbst zu produzieren oder legen
    Sie Ihre Dreharbeiten lieber in die Hände einer professionellen Agentur? Mein Tipp: Prüfen Sie zuerst
    die Kapazitäten in Ihrem Mitarbeiterumfeld. Verfügen Sie möglicherweise über
    Angestellte, die kein Problem haben vor dem
    Kamera zu stehen oder mit dieser geschickt umgehen können. Sprechen Sie doch auch mal mit
    Ihrer PR-Abteilung, dem Produktmanagement oder Vertrieb und belohnen Sie deren
    Einsatz durch kleine Prämien, die nicht unbedingt monetärer Natur sein müssen. Sie sollten allerdings bevor
    Sie auf Sendung gehen Ihr Team erstmal Trockenübungen machen lassen.

    3. Format
    Im nächsten Schritt überlegen Sie, welches Format
    Sie als Webcast aufsetzen möchten. Am besten lassen sich hier in einem
    gemeinsamen Brainstorming aller Beteiligten die besten Ergebnisse erzielen. Einige möchte Ihnen sozusagen schon einmal
    als kleine Inspirationshappen auftischen:

    InterviewsAls Produzent oder Dienstleister verfügen Sie über
    hochgradiges Branchenwissen. Nutzen Sie diesen Heimvorteil und positionieren
    Sie sich in Ihrer Nische als Experte. Interviewen Sie Ihre Lieferanten, Kooperationspartner und Kunden und erkundigen
    Sie sich über deren Geschäft und Produkte. Wichtig dabei ist nur, dass Sie Ihren Usern einen griffigen Mehrwert liefern. Den erzielen Sie zum Beispiel, indem Sie Ihre Zuschauer mit einbeziehen. Wie wär´s in diesem Zusammenhang mit mit einem Gewinnspiel, bei dem es Ihr Produkt zu Gewinnen gibt oder exklusive News, die Sie nur in ihrer Webcast-Sendung preisgeben. Seien Sie kreativ! Aus
    Fairness sollten Sie Ihren Gesprächspartnern die Fragen vorab per E-Mail oder
    Fax zukommen lassen. Dadurch verhindern Sie mögliche Unterbrechungen während
    der Dreharbeiten. Auch mein Geschäftspartner Sebastian Wartenberg und ich, unterhalten
    mit „markt start!“ und dem „Social Media Webcast“ zwei Kanäle auf dem deutschen
    Videoportal Sevenload
    mit sehr guten Abrufquoten. Der ein oder anderen Workshopauftrag ist über diesen Medium bereits zu stande gekommen. Schauen Sie ruhig mal vorbei, um
    sich einige Anregungen zu holen.
    Magazin
    Natürlich können Sie auch eine eigene Sendung im Magazinstil
    anbieten. Hier vereinen Sie dann Reportagen, Interviews oder auch kleinere
    Imagefilme. Mit dem BMW-webtv
    ist das dem Münchener Autohersteller hervorragend gelungen. Er kombiniert verschiedene Stillmittel zu einem sehenswerten Entertainment-Format. Nach
    meiner Ansicht, hätte man die Geschäftsphilosophie „Freude am Fahren“ nicht
    besser herüberbringen können. Beim diesem Sendeformat sollten Sie überlegen, ob Sie nicht
    besser mit Profis zusammenarbeiten. Erkundigen Sie sich nach freien Reportern
    oder Prostproducern. Geben Sie diese Suchbegriffe doch einfach mal auf XING in
    die Suchmaske ein.
    Vorträge
    Sie halten des Öfteren Vorträge auf Symposien oder Key-Notes
    auf Veranstaltungen. Schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe und zeichnen Sie
    Ihren Auftritt auf. Doch vergessen Sie bei all Ihrem Engagement nicht, sich
    vorher beim Veranstalter eine Drehgenehmigung zu besorgen. Die brauchen Sie generell
    in allen Räumlichkeiten, außer vor öffentlichen Einrichtungen wie z.B. Museen
    oder Staturen. Untermischen Sie ihren Videoclip mit Musik, damit er nicht so
    monoton wirkt und spielen Sie erklärende Titeleinblendungen mit
    Zusatzinformationen ein. Vergessen Sie auch nicht Ihre Website mit anzuführen. Es gibt immer noch eine Vielzahl von
    Unternehmen die diese Selbstverständlichkeit außen vor lassen.
    Produktdemos
    Dies ist ein Format, das den meisten Webcast-Produzenten
    buchstäblich auf der Hand liegt. Setzen Sie Ihr Angebot bestmöglich in Szene. Wenn
    Sie über dementsprechendes Budget verfügen, spricht auch nichts gegen Anmietung
    eines kleinen Studios. Zeigen Sie dann wie Ihr Produkt funktioniert, gepflegt, gewartet oder auch repariert wird. Wie bereits erwähnt: es muss nicht immer alles humorvoll
    inszeniert werden! Denn die Zuschauer sind online auch auf der Suche nach Tipps und
    Ratschlägen. Ich war letztlich auch überglücklich, als ich ein Einbaueinleitung
    für die Festplatte meines Notebook über Google aufstöberte. Diese war lediglich
    eine 2D-Animation, erfüllte jedoch seinen Zweck allemal.
    Testimonials
    Sie führen Referenzen auf Ihrer Website an? Wieso verpassen diesen nicht noch einen Hauch mehr Glaubwürdigkeit und Nähe, indem Sie eine
    einige als Video-Testimonials herausstellen. Sprechen Sie Ihre treuesten Kunden darauf
    an, ob Sie Interesse haben in maximal 2 Minuten über die Erfahrungen mit Ihrem
    Unternehmen und Ihren Produkten zu berichten. Zu dieser kostenlosen
    Werbemaßnahme
    werden diese bestimmt nicht „nein“ sagen.
    Videowettbewerbe
    Flankierend können Sie Videowettbewerbe veranstalten, um
    Ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und Ihre Reichweite zu erhöhen. Die Aktion
    müssen Sie noch nicht einmal aus eigener Kraft initiieren. Über das Videoportal Crazyaward können Sie
    sich als Sponsor anmelden und Ihre Wettbewerbe mit den registrierten Usern
    durchführen. Bequemer geht’s nicht. Jedenfalls treffen Sie hier schon auf eine
    großen Pool von aktiven Videokreativen, die nur darauf warten loszufilmen!
    4. Promotion
    Jetzt müssen Ihre abgedrehten Webcasts nur noch online
    verfügbar gemacht werden. Ich empfehle Ihnen hier die Einrichtung eines firmeneigenen
    Kanals bei Youtube
    und Sevenload. So verfügen Sie über zwei zentrale Plattformen,
    die Sie mit Ihren übrigen Social Media Diensten, wie Ihrem Corporate Blog oder
    Ihrem Facebook-Profil hervorragend vernetzen können. Sorgen Sie beim Hochladen
    Ihrer Filmdateien, dass Sie die richtigen Schlagworte (Tags) wählen, so dass Sie
    hierunter auch bei den wichtigsten Suchmaschinen ganz oben angeführt werden. Bei der Länge
    des Produktionen
    haben wir mit Zeiten bis 10 Minuten gute Erfahrungen gemacht.
    Länger schauen sich Zuschauer Videoclips im Netz sowieso nicht an, außer sie
    versprechen einen enormen Mehrwert. Das Filmangebot ist viel zu groß, um sich zu lange mit einer Sache zu beschäftigen. Wie auch jede andere Kommunikationsdisziplin funktioniert ein Webcast nach dem
    Prinzip der Wiederholung und Einheitlichkeit. Sorgen Sie dafür mit einem Vor-/
    -und Abspann samt Bauchbinde  im Corporate Design
    .
    Möglichst früh sollten Sie sich ebenfalls für eine Titelmelodie entscheiden,
    die Sie dann beibehalten sollten. Eine eigens für Sie komponierte ist hier keine schlechte Wahl.
    Ich hoffe, ich konnte Ihnen einige Tipps mit auf dem Weg
    geben und Ihnen dadurch eine Starhilfe in Sachen Webcast-Marketing geben. Haben Sie
    hier noch weitere Fragen auf dem Herzen, dann kontaktieren Sie mich unter voss(at)synergie-effekt.net oder
    besuchen uns auf unserer Website http://www.synergie-effekt.net.
    Viel Erfolg mit Ihrer Videoproduktion!

    Continue Reading »
    No Comments
    Marketing-Blog-Stöckchenwurf: Was bringen Marketing-Blogs?


    Ich bin zwar kein besonders guter Sportler aber wenn ich ein Stöckchen zugeworfen bekomme, versuche
    ich es trotzdem zu fangen und es brav weiter zu schmeißen. So auch der Sinn und Zweck dieses Blogger-Rituals, das zuzeit in der Blogosphäres unter vielen Graswurzeljournalisten für virale Betüchtigungsübungen sorgt. Fleißig und zuverlässig, wie ich nun mal bin, versuche ich die als Stöckchen getarnte Interviewviewfragen, die urprünglich von dem Marketingblogger Michael van Laar in die virtuelle Welt ausgesetzt worden sind, ehrlich und nach bestem Gewissen zu beanworten. Und das ist dabei herausgekommen:
    1. Seit wann gibt es das Blog?Mit meinem "Marketingberater 2.0 – dem Blog in Sachen Markterfolg", ging ich am 1. Septemper 2007 an den Start. Ach sieh an, bald kann mein gutes Stück sein Einjähriges feiern. Mal schauen, was ich mir dafür als Geburtstagsüberraschung einfallen lasse.
    2. Was war der Auslöser, um das Blog zu starten?Das ist eine gute Frage. Vordergründig ging es mir darum, endlich unabhängig von redaktionellen Beschränkungen auf Online-Portalen und Fachzeitschriften zu publizieren. Ich wollte mein eigenes Ding drehen; durch ein persönlich-gefärbtes Journal meine Erfahrungen und Erlebnisse aus dem Tagesgeschäft in die Welt da draußen hinausschreiben. Ich denke, ich bekam es bis dato mehr oder weniger gut hin.
    3. Welchen Zweck hat das Blog?Auf meinem Blog möchte ich zum einen Marketer und PRler erreichen, die das Web 2.0 als Kommunikationskanal für ihr Unternehmen entdeckt haben und auf der Suche nach neuen Impulsen sind. Zum anderen möchte ich Entscheider kleiner und mittlerer Unternehmen ansprechen und diesen die neuen Social Media Tools hinsichtlich ihres gesellschaftlichen Einflusses und feedbackorientierten Wirkungsweisen schmackhaft machen. Ich weiß, ich habe mir viel vorgenommen. :-)
    3. Was hat das Blog bisher „gebracht?Dazu kann ich nur sagen: Unmengen an synergetischen Kontakte, Erfahrungsaustausch, immense Steigerung des Bekanntheitsgrads, Neugeschäft, Kooperationspartner und, und, und. Ich kann nur jedem Selbstständigen anraten, der einigermaßen kommunikativ ist und 3-4 Stunden wöchentlich an Zeit mitbringen kann, ein Testballon in Sachen Weblogging zu starten. Es lohnt sich bestimmt!
    Gemäß des Rituals werfe ich nun mein Stöckchen an Karkl-Heinz Wenzlaff (blogtrainer), Klaus Eck (PR Blogger), Michael Domsalla (KMTO), Daniel Gaßmair (viralandbuzzmarketing.de) und Jochen Mai (Karriebibel). "Sorry" im Voraus an Alle, die ich vergessen habe. Aber Ihr wisst ja: Blogger sind auch nur Menschen!

    Continue Reading »
    1 Comment