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Marketing

Was Sie von Frodo und dem Herrn der Ringe über Marketing lernen können

“Sind Existenzgründer Helden?”

Das fragt die startbox in Berlin in ihrer ersten Blogparade.

“Nein.” glaube ich und sage ihnen auch gleich, warum. Zuerst zwei weitere Fragen.

  • Was unterscheidet Gründer von Helden?
  • Was können Gründer und jeder Unternehmer von Helden wie Frodo (Herr der Ringe) für’s Marketing lernen?
  • Ich meine, darum geht’s hier schließlich. Um Marketing. Und nicht um Gute-Nacht-Geschichten, oder?

    Also, bleiben Sie bei mir.
    Die Reise des Helden
    Die startbox beschreibt eigentlich die Reise des Helden und nicht den Helden selbst. Die sogenannte Heldenreise war schon immer die Grundlage für jede gute Geschichte. Die alten Griechen schickten Odysseus und zahlreiche Götter auf gefährliche Reisen. Jeder erfolgreiche Holly- und Bollywood-Streifen erzählt eine Heldenreise. Jedes Produkt und jedes Gesicht verkauft sich besser mit einer guten Story. Ich bin Vertriebsunterstützer :)

    Die startbox vergleicht den Schritt ins eigene Unternehmen mit dem Beginn einer Heldenreise und sagt: “Ja, Gründer sind Helden.”, weil…

  • Der Held bricht auf ins Land der Abenteuer.
  • Er entdeckt Neues und wagt etwas im Land der Abenteuer.
  • Er kehrt nach Hause zurück und bereichert das Gewohnte mit dem Neuen.
  • Klingt zunächst wie eine Existenzgründung:

  • Der Gründer macht sich selbständig.
  • Er bietet etwas Neues und versucht, es zu verkaufen.
  • Er verdient Geld und sein Unternehmen wächst.
  • Soweit die Theorie. In der Praxis besteht die Heldenreise aus zwölf Etappen anstatt aus drei. Vor dem Aufbruch kommt erst noch der Ruf und dann die Weigerung.

    Bevor Frodo das Auenland verlässt, um den bösen Ring zu vernichten, ist ihm der Ring total egal. Er denkt nicht im Traum daran, das gemütliche Auenland zu verlassen. Gandalf bequatscht Frodo so lange, bis dieser schließlich nachgibt. Das nennt man Nötigung. Oder sehe ich das falsch? Frodo wird praktisch gezwungen, sich in Gefahr zu begeben.
    Der Held geht nicht freiwillig
    Helden machen sich stets unfreiwillig auf den Weg ins Ungewisse. Irgendwelche Umstände und ein gewiefter Laberkopp schicken den Helden fast ins Verderben. So wie unseren armen Freund Frodo. Existenzgründer machen sich – hoffentlich – freiwillig selbständig und haben wenigstens eine ungefähre Vorstellung, wie sie Geld verdienen wollen. Natürlich ähnelt manche Gründung einer Abenteuergeschichte. Aber während die Heldenreise ein Happy End hat, steht am Ende einer abenteuerlichen Gründung die Pleite – Unhappy End.

    Und trotzdem:
    Die Heldengeschichte ist das beste Marketing-Instrument für Gründer
    Steve Jobs gründete Apple aus der elterlichen Garage heraus gegen viele Widerstände. Die eigenen Leute schmissen ihn später raus, als es ihnen mit ihm zu bunt wurde. Jahre später rief Apple Steve Jobs wieder zu sich, um Apple vor der Pleite zu retten. Steve stürzte sich wieder ins Abenteuer. Heute steht Apple besser da, als je zuvor. Und, so traurig wie es ist, der frühe Tod von Steve Jobs macht die Heldengeschichte komplett. In Asien stirbt der Held oft am Ende der Geschichte.

    Auch die Entstehungen von Facebook, der Teekampagne oder ALDI klingen wie Abenteuergeschichten. Was genau daran wahr ist…? Wen stört’s? Klingt gut.

    Wenn Sie Ihr Unternehmen bekannter machen wollen, schmeißen Sie nicht mit Zahlen, Produkt-Eigenschaften und dem üblichen Marketing-Geschwätz um sich. Erzählen Sie eine Geschichte und machen Sie sich, Ihren Laden oder Ihr Produkt zum Helden einer spannenden Reise.
    Schreiben Sie Ihren eigenen Helden-Reisebericht
    Nehmen Sie sich zwanzig Minuten Zeit, ein Blatt Papier und einen Stift und beantworten Sie einfach folgende Fragen.

  • Welches Problem wollten Sie bei der Existenzgründung lösen?
  • Mit welchen Schwierigkeiten hatten Sie bei der Entwicklung zu kämpfen? Drama, Baby. Drama.
  • Wie haben Sie es schließlich geschafft? Wer half Ihnen?
  • Wie können Ihre Kunden von der Lösung profitieren?
  • Was müssen Ihre Kunden als nächstes tun, um die Lösung zu bekommen?
  • OK, jetzt sind Sie dran. Erzählen Sie Ihre Geschichte in fünf Sätzen unten in den Kommentaren.

    Sie können das… und wir vom Marketingberater-2.0 sind gespannt…

    Beste Grüße aus Berlin sendet Ihnen Hans Steup

     

    Bildquelle:  © Stefan Bayer / pixelio.de

    Marketingberater 2.0 ist der Wissensblog der Agentur synergie-effekt.net. Mehr von uns gibt´s auch in unserem synergie-letter mit den Social Media Highlights des Monats.

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    Social Media Trends 2012 und drei Engel für Charly

    Ich soll heute schreiben über Social Media Trends 2012.
    Wollen Sie hier den zigsten Artikel über die verbesserten Hangouts von Google+, die neue Facebook-Chronik (auch: Facebook Timeline) oder die kommenden Unternehmensseiten bei Twitter lesen? Oder darüber, wie viel mobiler das Internet in 2012 wird? Oder über Buffer, Hibari oder irgendein Social Media Tool?

     

    Ich bin kein Werkzeugtester. Das können andere besser als ich. Was ganz normale Leute im wahren Leben mit Hangouts und der Facebook-Chronik machen werden, finde ich sowieso spannender. Außerdem warte ich noch immer auf einen großen Knall bei Youtube. Vielleicht in 2012?

    Bleibt also nur das Trend-Thema Social Media ROI.
    Der berühmte ROI. Mit vollem Namen heißt ROI Return On Investment. ROI ist von Beruf Wirtschaftsprüfer und beantwortet die Frage ‘Wie hat sich diese und jene Investition gelohnt?’

    Alle rufen nach ROI, wenn sie Geld bezahlt haben für das schicke Profil oder die Herbst-Kampagne auf Facebook. “ROI – wo bist Du? ROI, wo versteckst Du Dich? Ach ROI, komm’ endlich raus und beweise mir, dass es sich lohnt, das ganze Geld auszugeben für Social Media Gedöns.” Darin liegt übrigens das erste Missverständnis: Investitionen stehen als Vermögen in der Bilanz. Social-Media-Ausgaben sind Kosten. Und die stehen in der Gewinn- und Verlustrechnung. Egal, …
    Hat eigentlich irgendjemand diesen ROI schon mal gesehen?
    Wo treibt ROI sich rum, wenn man ihn braucht? Gibt es ihn vielleicht gar nicht? Mich erinnert ROI an “3 Engel für Charly”. Die Engel reißen sich ihre süßen Hintern auf für Charly. Und? Wer und wo ist Charly? Unterwegs mit ROI?

    Glücklicherweise muss ich mich nun doch nicht mit ROI herum plagen. Marcel Gabor widmet dem Social Media ROI auf dem Marketingberater 2.0 eine ganze Serie.
    “Über welche Social Media Trends soll ich also schreiben?”
    …fragte ich meine bessere Hälfte am 4. Advent. Aus einem gemütlichen Sonntagsfrühstück wurde nach zwei Minuten ein Arbeitsessen (Das nur als Hinweis fürs Finanzamt, das über einen Link zu diesem Artikel die Bewirtungskosten anerkennen soll…).

    Meine Frau führt eines der besten chinesischen Restaurants in Deutschland (… meint Lang Lang …) und muss sich deshalb auch langsam mit Social Media Marketing befassen. Es dauerte nur wenige Minuten und sie sagte: “Ich fühle irgendwie, dass es ohne Social Media nicht mehr geht. Aber ich habe keine Ahnung, was es uns bringt. Was trägt Facebook zu unserem Umsatz bei?”
    Na, toll. Das ist er wieder. ROI.
    … sind Sie noch bei mir…? Fein. Denn jetzt wird’s spannend :)

    Was meine Frau sagte, das höre und lese ich immer wieder von Unternehmern.

    1. Ich fühle, dass wir Social Media brauchen.

    2. Ich habe keine Ahnung, was genau es uns bringt.

    … und jetzt kommt’s …

    Wussten Sie eigentlich, dass ROI einen kleinen Bruder hat? ROIs Bruder heißt RON. Sein voller Name lautet Return On eNgagement. Der kleine unscheinbare RON.

    RON ist der schüchterne von beiden. Deswegen haben Sie von RON vielleicht noch nie etwas gehört.
    Und jetzt sind wir beim Social Media Trend 2012:
    Darf ich vorstellen? RON !

    Während ROI mehr mit dem Kopf entscheidet, immer einen Grund braucht und stets alles durch seinen Taschenrechner jagt, ist RON ein Gefühlsmensch. Er entscheidet aus dem Bauch heraus. Wie die meisten von uns. RON überlegt nicht ewig. Er will nicht für alles einen plausiblen Grund oder einen Beweis. Gefällt ihm die Uhr, kauft er sie.

    RON fühlt, manche Dinge müssen sein. Warum? Er weiß es einfach – keine Ahnung, warum. Muss sich alles immer auf den Cent genau lohnen?

    Dass Sie mich nicht falsch verstehen, auch RON achtet auf’s Geld. Er wirft es nicht zum Fenster raus. Aber er ist auch nicht geizig.
    Bei Social Media geht es nicht um Investitionen.
    Es geht auch nicht um Vertriebs-Kampagnen. Social Media ist weder Vertrieb noch Kampagne. Es geht um Engagement. Um Ihre Beziehungspflege. Um Ihren guten Eindruck beim Kunden. Den machen Sie auf Facebook nicht nur für vier Wochen zur Herbst-Offensive. Oder mit Ihrem Online-Adventskalender.

    Beziehungspflege ist eine niemals endende Geschichte. Solange es Ihren Laden gibt, müssen Sie sich engagieren. Es sei den, wir bekommen nochmals das Jahr 1980 und Ihr Laden heißt Bundespost. Dann haben Sie Glück. Ihnen kann alles egal sein, weil jeder zu Ihnen kommen muss.

    Aber solange Sie im Jahr 2012 den einen oder anderen Mitbewerber haben, brauchen Sie ein Telefon, einen Internet-Zugang für Ihren Computer, höchst wahrscheinlich einen Steuerberater und … ich kann’s nicht ändern … Social Media – was immer sich auch in den nächsten Jahren hinter diesem schon fast nervigen Begriff verbergen wird. Und Social Media kostet nunmal Geld. Schließlich arbeiten Sie ja auch nicht ohne Bezahlung, oder?
    Was springt dabei für mich raus?
    Wann haben Sie zuletzt den ROI Ihres Handys und Ihres Telefontarifes ausgerechnet? Oder den Ihres Computers und der DSL-Leitung? Den Ihrer Autoversicherung? Was trägt Ihr Steuerberater zum Umsatz bei? Was Ihre Putzfrau?
    Was ist der ROI Ihrer Putzfrau?
    Wir reden hier nicht von Investitionen. Und wo keine Investition, da auch kein Return On Investment. Hier geht es um Return On eNgagement. Um den kleinen RON.

    Ihre vermeintlichen Investitionen in soziale Medien sind eigentlich Kosten. Ausgaben, um die Sie als Unternehmer nicht herum kommen. Ausgaben, die jeder Geschäftsbetrieb mit sich bringt. Wie die Ausgaben für Ihr Telefon und den Computer. Ob Sie wollen oder nicht.

    Ohne Telefon kann Sie niemand erreichen. Schaffen Sie es ab, und Sie sparen Geld. Aha. Ohne Steuerberater müssen Sie sich selbst mit dem Finanzamt rumplagen, anstatt sich um Ihr Produkt oder Ihre Kunden zu kümmern. Ohne Autoversicherung kein Auto. Und ohne Auto keine Fahrt zum Kunden. Ohne Putzfrau ein dreckiges Büro und… ja, ich hör’ ja schon auf.
    Ohne Social Media, …
    … und das fühlen wir alle, kommen wir bald genauso weit, wie ohne Auto, E-Mail und Telefon. Trotzdem hat niemand in den letzten Jahren die Rentabilität seines Handys oder seines Internetzugangs bis auf zwei Kommastellen genau ausgerechnet. Wie auch? Wie errechnen Sie die Rendite eines Telefonats?
    Warum fordern wir einen ROI bei Social Media?
    Die Antwort finden wir im Buch “Bauchentscheidungen” von Gerd Gigerenzer. Wir rufen nach ROI, weil wir keine Ahnung haben von Social Media. Je höher die Étage, umso weiter weg vom Kunden, desto lauter der Ruf. “Hey, ROI, wann bekommen wir endlich die Zahlen?”

    ROI soll uns beweisen, dass wir alles richtig machen. Läuft’s gut, haben wir “es ja schon immer gewusst”. Geht’s in die Hose, schieben wir es auf ROI. “ROI hat doch gesagt, …”

    Gigerenzer untersuchte, wie Menschen Entscheidungen finden. Anfänger und Leute, die über etwas entscheiden müssen, von dem sie keinen blassen Schimmer haben, analysieren oft alles haarklein. Bevor sie eine Entscheidung treffen, sammeln Sie möglichst viele Tatsachen. Wenn vermeintlich alle Informationen und Fakten auf dem Tisch liegen, können Sie eine fundierte Entscheidung treffen und diese vor sich, dem Chef und ihrer Frau erklären und belegen. So glauben sie. Das ähnelt verdächtig dem Ruf nach ROI. Und hat uns noch nie vor den Auswirkungen schlechter Entscheidungen bewahrt. Nicht nur der Wirtschafts-Teil Ihrer Zeitung ist voll davon.

    Leute, die sich damit abfanden, dass sie keine Ahnung hatten, entschieden ohne lange Analysen und Beweisführungen Pi mal Daumen aus dem Bauch heraus. Und lagen damit meistens genau so richtig wie Experten, die sich mit einer Sache auskannten. Das ähnelt RON und der ja nun wirklich dämlichen Entscheidung über Googles mickrige Startseite im Jahr 1998. Und der bescheuerte Name erst. Das konnte ja auch nichts werden… Ups.
    Ihr Social Media Trend für 2012 …
    … sollte also sein, den guten alten ROI für ein Jahr zu vergessen und sich mit RON und seinem Kumpel, dem gesunden Menschenverstand, anzufreunden.

    Sie haben keine Ahnung von Social Media. Allerdings haben Sie das Gefühl, sich engagieren zu müssen. Dann nehmen Sie ein paar Euro in die Hand und engagieren Sie sich. Denn im Internet erreichen Sie Leute, die Sie vorher nicht erreichen konnten. Mit Facebook können Sie prima eine persönliche Beziehung pflegen zu Ihren bestehenden Kunden. Und das so einfach und erschwinglich wie nie zuvor.

    Bringen Sie auch Geduld mit. Ihre Bekannten, Freunde und Kollegen haben Sie auch nicht alle auf einmal und innerhalb von zwei Monaten kennen gelernt. Geben Sie RON Zeit, zu wachsen. Und nehmen Sie sich die Zeit, zu lernen und zu verstehen. Es lohnt sich.
    “Ja, aber … wo fange ich an mit Social Media?”
    Danke, auf die Frage habe ich gewartet. Fragen Sie Kollegen, Mitarbeiter oder Ihre Kinder. Sie finden möglicherweise jemanden unter ihnen, der mehr weiß als Sie.

    Vielleicht hat auch ein Geschäftspartner, Kunde oder Zulieferer Lust, mit Ihnen gemeinsam eine Online-Strategie zu entwickeln.
    Erste Schritte in Social Media
    Nehmen Sie Ihr Adressbuch und schreiben Sie zehn Namen und Telefonnummern auf ein Blatt Papier. Machen Sie es wie RON – überlegen Sie nicht lange. Sie finden automatisch die richtigen Leute. Sie haben das im Gefühl (… ich lass’ das Wort mit “U” heute mal weg …).

    Und dann rufen Sie diese Leute an. Es ist sicher jemand dabei, der Sie gerne unterstützt.

    Ansonsten suchen Sie eine Agentur für Online-Kommunikation wie zB synergie-effekt.net, die Ihnen bei den ersten Schritten oder dem Ausbau Ihrer Beziehungspflege im Internet hilft. Vermeiden Sie teure Fehler, die andere bereits gemacht haben. Darüber würde sich sogar ROI, Ihr Wirtschaftsprüfer, freuen – denn Sie sparen Geld und kommen schneller in Fahrt.

    Also, wen rufen Sie zuerst an, von dem Sie glauben, dass er Sie bei Ihrer Online-Strategie unterstützen kann?

    Wenn Ihnen der Artikel gefällt, twittern Sie ihn weiter an Freunde und Kollegen.

    Ihr Hans Steup aus Berlin

     

    Auch wir brauchen mal ein Sendepause und sind deshalb im Januar wieder frisch und munter für Sie da. Das Autorenteam vom marketingberater 2.0 wünscht Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und ein sicheren Rutsch ins Neue Jahr!

     

    Bildquelle:  © R.B. / pixelio.de

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    Siegfried & ROI: Erfolgsmessung ist der heilige Gral

    Leser meines Blogs werden eines meiner Lieblingsthemen bereits kennen: Der ROI von Social Media.

    Daher möchte ich hier eine Reihe zum Thema ‘Social Media – Return on Investment’ starten. Aus Unternehmenssicht ist es wichtig zu wissen wie hoch der Ertrag im Verhältnis zum eingesetzten Kapital ist. Daher ist derzeit der heilige Gral das Ergebnis der Frage: Gibt es einen ROI und wenn ja, wie berechnet man diesen konkret? Es gibt viele Argumente die gegen einen ROI sprechen. Am Deutlichsten wird das, wenn man sich eine erfolgreiche Fußballmannschaft vorstellt, bei der ‘Social Media’ einer der Spieler ist. Jetzt wollen wir untersuchen, welchen Erfolg dieser eine Spieler am Gesamtergebnis der Mannschaft hat. Das ist natürlich alles andere als einfach und auch ein Stück weit eine Milchmädchenrechnung. Dennoch möchte ich das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.

    Auf Weg dorthin befindet sich noch jede Menge links und rechts des Weges, dass es aufzugreifen gilt. Welche Möglichkeiten zur Messung gibt es? Wie lassen sich die verschiedenen Plattformen auf vergleichbare Zahlen stellen? Welche Metriken aus dem klassischen Marketing wie z.B. “Reichweite” lassen sich zuverlässig auf das Internet und vor allem SoMe übertragen? Und so weiter…

    Amber Naslund hat auf ihrem Blog bezüglich der Erfolgsmessung bereits einige Thesen erstellt, die sie dort näher ausführt und denen ich grundsätzlich zustimmen kann:

  • Wer sonst nichts misst, sollte Social Media Erfolgsmessung nicht zum Problem machen.
  • Erfolgsmessung ist nicht das Ziel.
  • Das Messen der Aktivitäten ist nicht so wichtig wie das Messen der Ergebnisse.
  • Messgrößen werden von den Zielen bestimmt.
  • Ursachen und Korrelationen sind unterschiedliche Dinge.
  • Die Analyse und Interpretation ist das wirkliche Kunststück, nicht das Messen.
  • Nicht alle Messgrößen lassen sich standardisieren.
  • Die Reports sind nicht das Ende, sondern erst der Anfang.
  • Erfolgsmessung muss nicht kompliziert sein, um effektiv zu sein.
  • Erfolgsmessung ist ein ständiger Anpassungsprozess.
  • Es gibt kulturelle und betriebsbedingte Faktoren.
  • Erfolgsmessung ist mehr als nur der ROI.
  • „Social Media ist nicht messbar“ ist eine Ausrede.
  • Der nächste Teil dieser Reihe beschäftigt sich mit der Frage welche Metriken es derzeit gibt, und für welche Zwecke sich diese anbieten. Außerdem werfen wir einen Blick darauf, wie Microsoft das Engagement plattformübergreifend misst und wie aussagekräftig diese Zahlen sind.

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    A-na-logisch!

    15. Dezember 2008 by
    A-na-logisch!

    Wundert Ihr euch, das diese Aussage ausgerechnet aus dem Munde eines Zeitgenossen fließt, der mit dem omnipräsenten Massenmedium "Internet" seine Schrippen verdient! Aber wie schon viele Werbeweisen (vor mir) postulierten: "Nur wer gegen den Strom schwimmt, fällt auf". Und das ist eine besondere Herausforderung auch für den geübten Schwimmer, denn jedes Unternehmen kämpft mit anderen Organisation, Unternehmen, Parteien, Beratern, Einzelpersonen um die blanke Aufmerksamkeit im Netz. Hier können sich nämlich die ein oder anderen Marketing-Botschaften relativ schnell versenden, besonders wenn einem das aktuelle Tagesgeschehen (Obama, Datenschutzskandale, Preiserhöhungen der Bahn etc.) die Show stielt. Um hier obenauf zu schwimmen finden, haben sich einige Unternehmen Gedanken gemacht, wie sie den Faktor "Offline" zu Ihrem Wettbewerbsvorteil machen können. Ich meine, die unten genannten 3 Beispiele sprechen für sich:
    In der Ruhe liegt die Kraft Die französische Hotelkette Relais du Silence bündelt 250 Hotels, die ihren Gästen vor allem eins verspricht: Stille, Abgeschiedenheit und dazu gehört natürlich auch Luxus exklusive WLAN. Zum Vergleich: Das amerikanische Hotelimperium Sheraton bot bereits 2006 ihren Gästen einen "handyfreien Aufenthalt" mit überraschend positiver Resonanz.Die Bahn macht (un) mobilFindet Ihr es nicht auch nervig, das ewige Handygeklingel neben, vor und hinter euch, während Ihr entspannt eure Bahnfahrt genießen wollt? Das finden besonders die Norweger, die sich deshalb vermehrt in sogenannten "Ruhewagen" der Staatsbahn NSB einquartieren. Die Schweden gehen hier sogar einen Schritt weiter und weiten Ihre handyfreien Zonen bis in den Öffentlichen Nahverkehr aus.Surft Ihr noch oder spreist Ihr schon?Cafés und Restaurants ohne Gratis-WLAN-Zugang ein No-Go findet Ihr? Denn dies setzt jeder urbaner Bürger mittlerweile voraus. Gerade deshalb punktet hier das Café Meier Linz mit einem anderen Konzept. Vor der Eingangstür müssen Handy´s ausgeschaltet werden – Laptops haben sogar Hausverbot. Belohnt wird der Gast dafür Samstags mit herrlich analogen Life-Piano-Konzerten. Wie denkt Ihr als digitale Jünger und Webworker über den Einsatz von "analogen" Mitteln? Schnee von gestern oder willkommendes Gewürz, um dem digitalen Alltag die richtige Geschmacksrichtung zu verleihen? Kommentare erwünscht. :-)

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    Ihr wundert euch, hat der Herr Voss nicht´s zu tun oder warum schießt er gleich nach der 10 Podcast-Interview gleich eine weitere Folge in die Podosphäre. Ich muss euch enttäuschen, Arbeit liegt genug auf meinen Schreibtischen aber einwenig Spontaneität muss hat manchmal auch sein, wenn sie nicht ausufert. So far so good, in diesem Outtake spreche ich mit Dominic Multerer, Marketing Coordinator D-A-CH bei Fucapo. Der 16-jährige Dominic Multerer, kümmert sich bei dem dänischen Startup Fucapo, um die Vermarktung ihres Produktportfolios. Zurzeit steht die Koffeintablette Blue Energy als Question Mark, ganz oben auf der Markteinführungsagenda. Dominic erklärt, welche Zielgruppe vordergründig angesteuert wird, welche Werbedisziplinen geplant sind und welche bereits erfolgreich umgesetzt worden sind, um die Wunderpille zum Sieg zu verhelfen und letztlich in den Mund des ausgepowerten Verbrauchers. Na dann, gute Unterhaltung und Podcast ab!
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    Marketing-Blog-Stöckchenwurf: Was bringen Marketing-Blogs?


    Ich bin zwar kein besonders guter Sportler aber wenn ich ein Stöckchen zugeworfen bekomme, versuche
    ich es trotzdem zu fangen und es brav weiter zu schmeißen. So auch der Sinn und Zweck dieses Blogger-Rituals, das zuzeit in der Blogosphäres unter vielen Graswurzeljournalisten für virale Betüchtigungsübungen sorgt. Fleißig und zuverlässig, wie ich nun mal bin, versuche ich die als Stöckchen getarnte Interviewviewfragen, die urprünglich von dem Marketingblogger Michael van Laar in die virtuelle Welt ausgesetzt worden sind, ehrlich und nach bestem Gewissen zu beanworten. Und das ist dabei herausgekommen:
    1. Seit wann gibt es das Blog?Mit meinem "Marketingberater 2.0 – dem Blog in Sachen Markterfolg", ging ich am 1. Septemper 2007 an den Start. Ach sieh an, bald kann mein gutes Stück sein Einjähriges feiern. Mal schauen, was ich mir dafür als Geburtstagsüberraschung einfallen lasse.
    2. Was war der Auslöser, um das Blog zu starten?Das ist eine gute Frage. Vordergründig ging es mir darum, endlich unabhängig von redaktionellen Beschränkungen auf Online-Portalen und Fachzeitschriften zu publizieren. Ich wollte mein eigenes Ding drehen; durch ein persönlich-gefärbtes Journal meine Erfahrungen und Erlebnisse aus dem Tagesgeschäft in die Welt da draußen hinausschreiben. Ich denke, ich bekam es bis dato mehr oder weniger gut hin.
    3. Welchen Zweck hat das Blog?Auf meinem Blog möchte ich zum einen Marketer und PRler erreichen, die das Web 2.0 als Kommunikationskanal für ihr Unternehmen entdeckt haben und auf der Suche nach neuen Impulsen sind. Zum anderen möchte ich Entscheider kleiner und mittlerer Unternehmen ansprechen und diesen die neuen Social Media Tools hinsichtlich ihres gesellschaftlichen Einflusses und feedbackorientierten Wirkungsweisen schmackhaft machen. Ich weiß, ich habe mir viel vorgenommen. :-)
    3. Was hat das Blog bisher „gebracht?Dazu kann ich nur sagen: Unmengen an synergetischen Kontakte, Erfahrungsaustausch, immense Steigerung des Bekanntheitsgrads, Neugeschäft, Kooperationspartner und, und, und. Ich kann nur jedem Selbstständigen anraten, der einigermaßen kommunikativ ist und 3-4 Stunden wöchentlich an Zeit mitbringen kann, ein Testballon in Sachen Weblogging zu starten. Es lohnt sich bestimmt!
    Gemäß des Rituals werfe ich nun mein Stöckchen an Karkl-Heinz Wenzlaff (blogtrainer), Klaus Eck (PR Blogger), Michael Domsalla (KMTO), Daniel Gaßmair (viralandbuzzmarketing.de) und Jochen Mai (Karriebibel). "Sorry" im Voraus an Alle, die ich vergessen habe. Aber Ihr wisst ja: Blogger sind auch nur Menschen!

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    Die besinnlichen Weihnachtstage sind vorbei und es bleiben nur noch ein paar Stunden bis zum neuen Jahr. Genau richtig, um noch einen kleinen Blogbeitrag zu platzieren! Heute möchte ich Ihnen das sogenannte White Paper vorstellen, mit dem ich in meiner Zeit als PR-Mitarbeiter bei einem internationalen IT-Dienstleister des Öfteren konfrontiert worden bin. Aber eins kann ich Ihnen vorab schon sagen: White Paper werden mittlerweile auch für andere Branchen interessant!Was versteht man unter einem White Paper? Eine absichtlich nüchtern und sachlich gehaltetene Werbebotschaft, die in verschiedenen Formen zum Einsatz kommt. Sie haben ein Kundenprojekt erfolgreich abgeschlossen? Holen sie sich das Einverständnis Ihres Kunden und verfassen Sie daraus einen Fallbericht für Ihr White Paper. Warum nicht, Ihr Kunde freut sich bestimmt über den zusätzlichen Werbeeffekt! Selbstverständlich gibt es auch andere Themen für ein White Paper, wie z. B.: eine Produkterläuterung für ein erklärungsbedürftiges Produkt, Regeln für die Nutzung von Internet- und E-Mail am Arbeitsplatz oder Rechtliche Tipps bei falschen Abmahnungen. Hier sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt! Wo lassen sich White Paper einsetzen?Hier bieten sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Zum Beispiel können Sie Ihr White Paper im PDF-Format einigen wichtigen Fachzeitschriften aus Ihrer Branche zur Veröffentlichung anbieten. Das gute Stück auf Ihrer Internetseite zum Download bereitstellen oder wenn es sich um ein IT-Thema handelt, bei diversen Portalen wie z.B. Computerwoche, tec-channel oder zdnet kostenpflichtig einstellen und somit Ihren Bekanntheitgrad ausdehnen und Ihre Kompetenz unter Beweis stellen!Um Ihnen das Verfassen Ihres White Paper zu vereinfachen, habe ich Ihnen eine formschöne Checkliste bereitgestellt! Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Erfolg beim Jahresanfangsgeschäft!Ihr Sebastian Voss

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    Akquise-Booster: Das Telefon

    14. Dezember 2007 by
    Akquise-Booster: Das Telefon


    Mittel der zielgerichteten Kundenansprache gibt es viele. Die Auswahl reicht vom klassischen Werbebrief, über personalierte E-Mailings bis hin zur virtuellen Kontaktanfrage via Networking-Community. Doch welches Medium ist nicht besser geeignet, um vom potenziellen Kunden gegenüber à la minute ein verwertbares Feedback zu bekommen. Die Rede ist vom vielfach genutzen Akquisekanal “Telefon”. Und da sich der Marketingberater 2.0 permanent auf Reisen durch die Landschaften der integrierten Kommunikation befindet und dementsprechend immer offen für Neues ist, lud ich diesmal den Experten Holger Czerny zu mir in meine Podcast-Sendung ein. Hier gab mir der passionierte Networker freudestrahlend Zutaten für ein gewinnendes Akquisetelefonat; verriet mir darüber hinaus ein paar bewährte Hausmittelchen gegen Lampenfieber und wies u. a. darauf hin, welche Eckpunkte in einem funktionierenden Gesprächsleitfaden auf keinem Fall fehlen dürfen. Zu allen Übel, diente ich am Ende meiner Sendung auch noch als Opfer beim Best-Practice-Telefonat! Ich wünsche unterhaltsame und lehhreiche 16 Minuten. Ihr Sebastian Voss
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    Heißer Geschenketipp: So gewinnen Sie bereits heute Ihre Fans von morgen

    Die Weihnachtszeit steht vor der Tür – haben Sie auch schon die passenden Geschenke für Ihre Premium-Kunden parat? Soll es diesmal wieder der bewährte Brotkorb mit Gänseleberpastete und Prosecco wie im letzten Jahr sein. Nein? Dann möchte ich Ihnen gern heute etwas vorstellen, auf das ich in
    den letzten Tagen "zum Glück" gestolpert bin. Zuvor möchte ich Ihnen gern  folgende zwei Frage stellen? Was verstehen Sie unter einem Kundenpräsent zum Fest? Bitte antworten Sie jetzt nicht mit: "das machen
    wir jedes Jahr und unsere Kunden bedanken sich zu Neujahr beiläufig bei der nächsten Bestellung". Sinn und Zweck verfehlt, kann ich hier nur äußern. Ein Kundenpräsent zum Fest der Liebe, soll die Bindung Ihrer Kunden zu Ihrem Unternehmen festigen und sollte daher auch etwas Besonderes sein, um sich letzlich von anderen  Weihnachtsmännern abzuheben.
    Jetzt zu meiner zweiten und finalen Frage. Wer sind Ihre Fans von morgen? Ja richtig, die Sprösslinge Ihrer Kunden! Diese Festellung gepaart mit einem pädagogisch wertvollen Produkt, führt zum personalisierten Kinderbuch.
    Und was freut umsorgende Eltern nicht mehr als strahlende Kinderaugen – so schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe! Für die Bestellung der Pegastar Erlebnisbücher benötigen Sie lediglich die Namen der zu beschenkenden Kinder, die Sie als gewissenhaften Marketer vorsorglicherweise in Ihrer CRM-Datenbank abgespeichert haben. Wenn nicht, erkundigen Sie nachträglich. Danach haben Sie die Qual der Wahl, denn Sie können aus 28 mitreißenden Geschichten in bis zu sieben Sprachen (deutsch, englisch, französisch, italienisch, spanisch, portugiesisch und räto-romanisch) wählen. Und sputen Sie sich, denn Flints Rehntier-Express liefert Ihnen die Ware nur noch bis zum 21.12. Viel Erfolg! Ihr Sebastian VossQuelle obige Fotos: www.pegastar.de

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    Ein Hoch auf das Fachmedium!

    5. Dezember 2007 by
    Ein Hoch auf das Fachmedium!


    Das Fachzeitschriften trotz Internet & Konsorten nicht aus der Mode gekommen sind, beweist eine aktuelle Umfrage der Vermarktungs-Experten der Wiesbadener UGW. Neun von zehn Führungskräften aus Vertrieb und Marketing tanken Wissen hauptsächlich aus Fachzeitschriften und Fachbüchern. Lediglich zur Recherche nutzen sie zu 80 Prozent das Web, ehe sie dann zu Fachzeitschriften (29 Prozent) oder zur Fachliteratur (32 Prozent) greifen. Gerade mal 10,7 Prozent der Befragten glauben, dass elektronische Massenmedien, wie z. B. Internet oder Podcasts, Print in Zukunft ersetzen werden.
    Meine Empfehlung: Lassen Sie den Werbefaktor "Fachzeitschrift" bei Ihrer nächsten Kampagne nicht außen vor. Denn gerade Lieferanten und Einkäufer beziehen ihre Marktdaten aus diesem Medium. Ihrer Anzeige sind sie demnach also nicht unbedingt abgeneigt. Sie sollten aber auch zum Stilmittel Public Relations greifen, denn gerade bei Markteinführungen oder Produktvariationen sind die Fachredaktionen erfahrungsgemäß offen und dankbar für Ihre Neuigkeiten. Ihr Sebastian Voss

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