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Marktforschung
Viele Unternehmen sind mittlerweile dazu übergegangen ihre Kunden und Interessenten mittels Facebookseite über ihr Angebot zu informieren und diese bestenfalls als Fans an sich zu binden. Einige von ihnen sind für das Unternehmen besonders wertvoll. Sie entpuppen sich als Markenbotschafter, in dem sie deren Informationen mit Leidenschaft in ihrem überdurchschnittlich großen Netzwerk weiterverbreiten.
Doch wie lassen sich diese Personen innerhalb der eigenen Facebook-Community lokalisieren und wie weit stimmen diese mit den bereits intern segmentierten Zielgruppen überein.
Das Tool Social Insight Connect soll hier Abhilfe schaffen. Ken Kasischke, Leiter Marketing der Globalpark AG, erklärt uns Eigenschaften,Vorteile und Anwendungszweck der browserbasierten Lösung.
Was ist Social Insight Connect – welcher Gedanke steht dahinter?
Viele Marken investieren in eine Facebook-Fanpage und sammeln Tausende von Fans ein. Häufig geht Die Frage ist nur: Was tun sie dann mit ihren Fans? Und wer sind sie überhaupt? Oder, um es mit Augie Ray von Forrester Research zu sagen: “There is no intrinsic value of a facebook fan – until the brand does something to create value with Facebook fans.”
Für wen ist die Lösung besonders geeignet?
Alle Unternehmen, die ihr Investment in Facebook-Marketing a) kontrollieren und b) für ihre Marke profitabel gestalten wollen.
Welche Vorteile bietet sie?
SOCIAL INSIGHT CONNECT liefert zwei sehr wertvolle Dinge: Erstens handlungsleitende Marketing-Insights. Denn aktuell wissen Unternehmen im Regelfall nicht sehr viel über ihre Facebook-Fans, weil die Bordmittel von Facebook genaue Analysen nicht zulassen. Viele Fragen bleiben offen, z.B.:
Wer sind sie?
Gehören sie überhaupt zur Kernzielgruppe?
Wie wertvoll sind sie im Vergleich zu meinen regulären Kunden?
Welche der Fans eignen sich als Marken-Botschafter?
All diese Fragen lassen sich durch SOCIAL INSIGHT CONNECT durch Einsatz von kurzen Befragungen beantworten.
Alle Erkenntnisse können dann sehr komfortabel als Reports ausgegeben werden – wahlweise in den Formaten Powerpoint, HTML und Excel.
Der zweite Vorteil ist die Möglichkeit der präzisen Zielgruppen-Segmentierung. Auf Basis aller vorhandenen Befragungsdaten und Profilinformationen können beliebige Kundengruppen ausgewählt und angesprochen werden – entweder um Insights zu gewinnen, oder für die Kommunikation mit speziellen Kundengruppen, z.B. potentiellen Markenbotschaftern.
Wie funktioniert „Social Insight Connect“ konkret?
SOCIAL INSIGHT CONNECT ist eine Marken-Community, die nahtlos in eine Facebook-Markenfanpage integriert wird. Man kann sich SOCIAL INSIGHT CONNECT vorstellen wie einen VIP-Club, in dem Markenfans Insider-Angebote und exklusiven Zugang zur Markenwelt erhalten.
Welche Best-Practices gibt es bereits?
SOCIAL INSIGHT CONNECT ist die weltweit erste Lösung dieser Art und wird aktuell bei unseren ersten Kunden installiert. Daher gibt es noch keine direkten Best Practices. Allerdings betreibt Globalpark für zahlreiche Kunden vergleichbare Lösungen nur ohne die Facebook-Integration. Dort hat sich vor allem eine Wahrheit herausgestellt: Unternehmen müssen ihren Kunden auf Augenhöhe begegnen, und dürfen die Interaktion nicht scheuen.
Wie wird die Web-Software verwaltet? (Screenshots)
SOCIAL INSIGHT CONNECT ist web-basiert und läuft in jedem gängigen Internet-Browser. Die Software muss also nicht lokal installiert werden, sondern wird einfache und effiziente über die Admin-Überfläche der Globalpark Research Plattform bedient.
Gibt es die Möglichkeit einer Live-Vorführung oder Tests?
Ja. Wir veranstalten regelmäßig Web-Präsentationen, zu denen man sich über unsere Website anmelden kann.
Screenshots: Globalpark AG
Continue Reading »Erst kürzlich wies mich Daniel Pfeiffer auf seine wissenschaftliche Untersuchung am Institut für Kommunikations- und Medienforschung der LMU Müchen hin. Hier soll die Wirkung von Corporate Blogs auf deren Betrachter analysiert werden. Kein Wunder. Denn man hört, schaut und liest, dass immer mehr Unternehmen (auch hierzulande) bereit sind, ihre Unternehmenskommunikation durch Maßnahmen im Web 2.0 zu flankieren, z.B. mit einem Corporate Blog. Das Institut hat infolgedessen eine Umfrage gestartet. Also liebe Blogger und Blogleser, den Fragenkatalog, den ich mir übrigens auch zur Brust nehmen werde, findet Ihr auf http://www.dp-on.com/umfrage/index.php?sid=16969&lang=de Viel Spaß beim Ankreuzen!
Das Institut dankt für eure Mithilfe!
Die Erforschung von Social Media steckt hinsichtlich der rasanten Entwicklung des Internets noch in den Kinderschuhen. Die Relevanz von Weblogs z.B., wird im Augenblick lediglich über deren Verlinkunghäufigkeit gemessen. Ein anderer qualitativerer Ansatz, z.B. für eine aussagekräftigere Mediaplanung existiert derweil noch nicht. Doch dies soll sich künftig ändern. Noch während der diesjährigen Republica in Berlin, wurde eine Arbeitsgemeinschaft ins Leben gerufen, die diese Wissenslücke schließen möchte. Die "AG Social Media" will die Wirkungsweise der sozialen Medien in Beziehung zu unserer Gesellschaft zum Forschungsgegenstand machen. Mittlerweile haben sich bereits 15 Sympatisanten, darunter auch Blogerinnen und Blogger (inlusive meiner Wenigkeit), der Projektgemeinschaft angeschlossen. Einen der Ideenväter, den Soziologen Dr. Benedikt Köhler, der sich sich selbst als Web 2.0-Evangelist sieht, habe ich gebeten mir ein paar kurze Fragen zu beantworten:
Was zeichnet dich aus?Ich bin Soziologe an der Universität der Bundeswehr München. Nebenbei habe ich mit der metaroll ein alternatives Blogverzeichnis programmiert und blogge unter blog.metaroll.de zu mediensoziologischen und unter kuirejo.de zu kulinarischen Themen.Was ist die AG Social Media?Ein Zusammenschluss von Personen, die daran interessiert sind, die Blog- und Social-Media-Forschung auf ein tragfähiges Fundament zu stellen. Dazu gehört dann in einem ersten Schritt die Definition der Elementarteilchen von Social Media. In der re:publica-Berichterstattung hat man ja eindrucksvoll gesehen, wie wenig Wissen hier auch im sogenannten Qualitätsjournalismus vorhanden ist: So werden z.B. laut SZ Blogger Threads in Blogs geschrieben.Wer hatte die Idee – wer gab die Initialzündung?Jörg Blumtritt, Forschungschef des Burda-Vermarkters Burda Community Network, und ich hatten uns schon länger über die Notwendigkeit einer systematischen Erforschung der Blogosphäre unterhalten. Dann hatte ich auf meinem Blog etwas dazu gepostet und wenig später haben wir auf der re:publica dann die Arbeitsgemeinschaft gegründet. Mittlerweile sind 40 Personen aus ganz unterschiedlichen Kontexten mit dabei: Blogger, akademische Wissenschaftler, Marktforscher genau wie Mitarbeiter von Werbeagenturen und werbetreibenden Unternehmen.Zu welchem Zweck bzw. welches Motiv steckt dahinter?Ganz allgemein geht es bei der AG um die Förderung der wissenschaftlichen Erforschung von Social Media. Ein wichtiges Anliegen ist, dass bei diesem Vorhaben auch BloggerInnen mit dabei sind. Mein Gedanke war: Jetzt haben wir die einmalige Chance, so eine Arbeitsgemeinschaft unter Beteiligung der Bloggerinnen und Blogger selbst hinzubekommen. Ansonsten würden es die großen Onlinepublisher unter sich ausmachen – und die Metriken würden vermutlich nicht unbedingt zu Gunsten der Blogs ausfallen. Ein weiteres wichtiges Ziel ist, durch eine solche Arbeitsgemeinschaft gute Antworten auf die Relevanzfrage zu finden. Denn bislang beschränken sich diese auf die blogosphäreninterne Erfassung von Verlinkungen (Technorati) – Feeds oder "Links" von Seiten ohne RSS können momentan kaum erfasst werden. Es geht damit letztlich auch um die Bedeutung von Blogs und Social Media für die gesellschaftlich-politische Meinungsbildung.Produkt der AG – Bald Elementarbestandteil für zukünftige Mediaplanung?Prinzipiell ja, aber erst auf längere Sicht. Bevor wir nämlich zur Mediaplanung kommen, müssen wir uns zunächst aufsinnvolle Standards für die Forschung und Vermessung einigen. Diese Kriterien und Methoden müssen dann im zweitenSchritt beweisen, dass sie für die Praxis taugen. Erst in einem dritten Schrittkann dann die Mediaplanung folgen.Wie finanziert sich das Projekt?Geplant ist eine Finanzierung durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.Was sind die vorrangigen Ziele?Vorrangiges Ziel in der inhaltlichen Dimension ist die Einigung über Begriffsdefinitionen, Konzepte und die Diskussion von Messverfahren. Außerdem erstellen wir gerade eine Übersicht über Forschung und Datenquellen im Bereich Social Media. Also eine Art virtuelle Bibliothek. In der organisatorischen Dimension steht die Ausarbeitung einer Satzung für die Arbeitsgemeinschaft Social Media in unserem Arbeitswiki an erster Stelle. Wer sich daran beteiligen möchte, kann sich gerne per Email bei uns melden.Ist eine Unterstützung durch den Bund angestrebt?Es handelt sich um eine Initiative von Bürgern – oder Privatpersonen,wie man so sagt – und Unternehmen. Eine Einbeziehung öffentlicherGelder ist nicht geplant.Welcher Wandel steht der bisherigen Unternehmenskommunikation bevor?Der wichtigste Punkt ist für mich die Umstellung zu einer dialogischen Unternehmenskommunikation. Bislang lief die Unternehmenskommunikation meistens über mehrere Stationen: die PR-Abteilung formuliert eine Pressemitteilung, der "Filter des Journalismus" arbeitet diese für den jeweiligen Leserkreis um und das Ergebnis können die Bürger dann lesen. Wollen Sie darauf antworten, müssen Sie ein anderes Medium ergreifen. Sie können natürlich auch ihre Kommentare direkt mit Kugelschreiber in die Zeitung kritzeln, aber das bekommt das Unternehmen nicht mit. Social Media (also z.B. Corporate Blogging oder Corporate Twitter) ermöglichen eine dialogiche Unternehmenskommunikation. Die Adressaten der Kommunikation können im selben Medium darauf antworten. Das wichtigste: hier gibt es weder einen Filter (bzw. nur einen minimalen) und ihre Kommentare sind öffentlich sichtbar. Zieht es ein Corporate Blogger vor, auf einen bestimmten Kommentar nicht zu antworten, so ist auch sein Schweigen sichtbar. Das finde ich großartig.
Sie möchten erfahren, wo sich Ihre Zielgruppe exakt aufhält, um diese mit streuverlustarmen Maßnahmen anzusprechen? Das Softwarepaket von GFK macht´s möglich. Nach dem Beitrag mit Marc Urner wissen Sie mehr. Viel Spaß!
Bei meinen Kundengesprächen fällt häufig der Begriff "Zielgruppenselektion". So ist (immer noch) allgemein üblich Käufer nach den demografischen Merkmalen: Alter, Geschlecht, Beruf und Wohnort einzustufen. Das ist meiner Ansicht nach nicht nur ein bißchen aus der Mode gekommen, sondern auch rein praktisch gesehen mit großem Aufwand und verschenkten Budgetgeldern verbunden. Deshalb möchte ich Ihnen jetzt ein anderes Model vorstellen, das es Ihnen ermöglicht, sich besser in Ihre Zielgruppe hineinzuversetzen und Ihre Kommunikationsmaßnahmen besonnener zu streuen. Die Rede ist von der Persona-Methode.
Was genau ist die Persona-Methode?Stellen Sie sich Ihren idealen Kundentyp vor. Im Falle eines Bio-Einzelhandel sähe dieser so aus: Herr Krause ist zirka 35 Jahre jung, neigt nicht zu Spontankäufen, sondern prüft seine Ware vorher eingehend. Für Herrn Krause stehen Qualität, Frische und Naturbelassenheit ganz oben auf seiner Werteskala. In seiner Freizeit holt er sich gern Tipps auf sogenannten Lohas-Websiten, wie z.B. KarmaKonsum. Mit seiner Frau trinkt er abends gern einen guten Tropfen Biolandwein und so weiter und so fort. Spielen dies noch mit zwei bis drei weiteren Kundentypen durch und Sie haben einen repräsentativen Querschnitt Ihrer Hauptzielgruppen!
Wie kann die Persona-Methode angewendent werden?Wenn Sie jetzt mit Hilfe der P-Methode ein typisches Bild Ihrer Kundengruppe vor Augen haben, können Sie Ihre Werbemaßnahmen nun einfühlsamer bewerten. Da wäre z.B. die Firmenwebsite. Findet Herr Krause auf Ihrer Internetseite alles was er sucht? Ist sie für ihn intuitiv zu bedienen und erfüllt sie seine Bedürfnisse? Gehört die 65jährige Frau Müller zu Ihrem "imaginären" Kundenkreis, sollten Sie Ihre Website möglichst barrierefrei gestalten, d. h. große Schrift, Buttons und bestenfalls mit Vorlesefunktion für die wichtigsten Artikel. Ein anderes Beispiel: Ihr Kundenmailing. Haben Sie Ihre Zielgruppe(n) erst einmal als Person(en) identifiziert, punkten Sie ab sofort durch ein angemessenes und treffsicheres Wording!Weche Vorteile bringt die Persona-Methode mit sich?Die P-Methode schafft vor allem Übersicht und vermindert die Komplexität Ihrer bisherigen Zielgruppenauswertungen (psychografische/demografische Merkmale). So steckt der Teufel jetzt nicht mehr im Detail sondern hilft Ihnen sich auf das Wichtigste zu konzentrieren! Mit Ihren Mitabeitern haben Sie so einen fassbaren Geprächsgegenstand und beugen vor allem allgemeiner Betriebsblindheit vor. Das Einnehmen der Kundenpostion wird somit für alle Anwesenden leichter. Mein Rat an Sie: Wenden Sie die P-Methode insbesondere bei der Planung Ihrer Marketing bzw. Kommunikationsmaßnahmen an. So sorgen Sie dafür, dass Ihr Budget auch gezielt und sinnvoll zum Einsatz kommt! In diesem Sinne einen schönen Sonntag!Ihr Sebastian Voss








