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Personalmarketing

Kick-Off-Interview zur Social Media Karriere im Blick über den Tellerand

Ich habe versprochen, dass ich Euch hinsichtlich unseres neuen Projekt Social Media Karriere auf dem Laufenden halte. Gestern war es denn endlich soweit. Alex und ich gaben sozusagen unser Kick-Off-Interview zu unseren Gemeinschaftsprojekt zwischen Sebastian Wartenberg, Nicole Clasani-Briskot, Alexander Wunschel und meiner Wenigkeit, bei dem wir stellensuchende Social Media Experten und auschreibende Unternehmen zusammenführen möchten.

Eine kleinen Überblick über unseren Statusquo, was wir konkret anbieten und wie Bewerber und Unternehmen gleichermaßen profitieren können, erfahrt Ihr in dem 5-minütigen Podcast-Interview.

Ihr habt Fragen oder möchtet Euer Feedback loswerden? Am besten per E-Mail an mail@socialmediakarriere.de

Ich wünsche Euch allen noch eine schöne Restwoche und bis bald!

Euer Sebastian

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Social Media Karriere ist online

20. September 2010 by
Social Media Karriere ist online

Hallo Ihr Lieben, lange nicht´s mehr voneinander gehört! Aufgrund häufender Projekte (Sommerurlaub passé) und familiäre Verpflichtungen wurde es ein wenig ruhig auf dem Marketingberater 2.0 Blog. Ein Projekt, dass wir vor kurzem angeschoben haben, möchte ich Euch in der Kürze der Würze vorstellen, um Eure Feedreader ein bisschen zu füllen.

Hintergrund

Immer wieder erleben wir es aufs Neue, dass uns unsere Kunden fragen: Wer soll diese zeitaufwändige Social Media Tätigkeiten ausführen. Ein Praktikant hat nicht das Fachwissen, unser Marketingmensch lebt noch im goldenen Zeitalter der Newsletter und der Werbebanner und unsere PR-Dame unterhält sich lieber mit Journalisten als mit Bloggern. Ein Social Media Manager muss her! Auch in Blogs, auf Twitter und an anderen Orten munkelt es über den Bedarf an gut vernetzten, webaffinen Menschen, die diese Position in unseren Unternehmen bekleiden sollen. Ein Gespräch mit Nicole Clasani-Briskot, einer Kollegin aus dem Düsseldorfer Raum, die aktuell für ein nahmhaftes Unternehmen einen geeigneten Bewerber im Social Media Umfeld sucht, war für meinen Partner Sebastian Wartenberg und mich das Zünglein an der Waage, um aus dieser Idee ein Gemeinschaftsprojekt zu machen. Noch mehr Würze bekam die Initiative letztlich durch den Beitritt von Podcast-König Alexander Wunschel.


Mission

  • Wir unterstützen unsere Kunden bei der Suche nach einer kompetenten Social Media Fachkraft oder eines -Managers, mithilfe unserer Netzwerke, unserer Datenbank und unserem Social Media Know-how.
  • Wir selektieren geeignete Bewerber und führen auf Wunsch Vorab-Vorstellungsgespräche durch.
  • Wir leisten auf Wunsch fachlichen Beistand und tragen somit zu einer Verkürzung des Recruiting-Vorgangs bei.

Testballon

Begonnen haben wir relativ bescheiden. Eine Facebookseite und eine Twitterkanal, auf denen wir Tipps zu den unterschiedlichen Berufsbilder geben und aktuelle Jobangebote platzieren. Flankierend dazu haben wir eine Xing-Gruppe ins Leben gerufen, auf der wir die Diskussion anfeuern möchten. Am Donnerstag letzter Woche war es dann endlich soweit. Unser SMK Blog erblickte das Licht der Blogosphäre. Dieser stellt zukünftig unsere Hauptkommandozentrale dar. Auf ihm sollen alle Jobangebote gesammelt und interessierte Bewerber für das Thema “Karriere im Social Web” sensibilisiert werden. Eine Interviewreihe mit Social Media Managern aus mittleren und großen deutschen Unternehmen, die über ihre Erfahrungen berichten, ist in Arbeit. Wir sind jedenfalls gespannt, ob sich aus der Raupe ein Schmetterling entwickelt!

Feedback

Das schnelle Wachstum der Facebookseite und die Likes und Kommentare deuteten ein durchweg positives Klima an. Auch Social Media Verantwortliche aus Dax 30 und mittleren Unternehmen, mit denen wir in Kontakt stehen, sahen unsere Initiative als “einen Schritt in die richtige Richtung“. Wenn das kein Rückenwind ist! ;-)

Wie sich das Projekt “Social Media Karriere” weiterentwickelt wird die Zeit zeigen. Was grundsätzlich feststeht: der Bedarf an qualifizierten Social Media Fachkräften wird kontinuierlich wachsen, weil sich das Kommunikationsverhältnis zwischen Mensch und Marke komplett verschoben hat. Wir sind der Ansicht, dass wir mit unserem Ansatzpunkt einen großen Teil dazu beitragen können, damit jobsuchende Social-Media-Experten und Unternehmen mit Personalbedarf zusammenfinden.

Wie bewertet Ihr unseren Vorstoß und die Marktsituation allgemein?

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Hochschulnetzwerk: Mit “jobzippers.com” den Karriere-Turbo zünden

Heute möchte ich Euch gern ein Portal vorstellen, das zurzeit meine besondere Aufmerksamkeit genießt – nämlich das unseres schweizer Auftraggebers "jobzippers"! Peter Vogel (Foto), der Gründer und Geschäftsführer, erklärt im folgenden Interview, was den Mehrwert seiner Plattform ausmacht und weshalb Hochschulabsolventen, Universitäten und Unternehmen diese als digitale Begegnungsstätte unbedingt nutzen sollten.Wie sind
Sie auf „jobzippers.com“ gekommen und wer steckt dahinter?

Der Name „Jobzippers“ soll die
Reissverschlussähnlichen Prozesse der Verknüpfung von Studierenden und
Absolventen, Hochschulen sowie der Unternehmen zum Ausdruck bringen. Die Idee die Plattform zu gründen ist im November 2007 entstanden. Basierend auf einem amerikanischen Konzept entstand die Vision ein zentrales Schweizer und
Europäisches Career Center Netzwerk aufzubauen um Studierende und Absolventen
bei ihrem individuellen Karriereweg zu begleiten und unterstützen sowie ihnen
das richtige Tool zur Seite zu stellen. Im Frühjahr 2009 wurde die Jobzippers
Ltd mit Sitz in Zürich gegründet, die zum heutigen Zeitpunkt 10 Mitarbeiter
zählt.
            Was
erwartet den Nutzer bei „jobzippers.com“?

Das Portal hat drei verschiedene
Kundengruppen: Studierende und Absolventen, Hochschulen sowie Unternehmen.
Deshalb müssen wir „Nutzer“ auch etwas differenzierter betrachten: Studierende und Absolventen finden bei
Jobzippers nicht nur eine Plattform mit attraktiven Stellenangeboten und
Karriereevents, sondern auch eine langfristige und umfassende Unterstützung im
individuellen Karriereweg. Den Unternehmen bieten wir eine übersichtliche
Rekrutierungsplattform mit der sie einfach, schnell und zentralisiert ihre
Suche nach geeigneten Studierenden bzw. Absolventen frühzeitig planen und
organisieren können. Hochschulen können neben der technologischen
Integration und somit der Verknüpfung im externen Netzwerk ebenfalls ein
internes Netzwerk aufbauen, um zentralisiert alle karriererelevanten Themen
anzubieten. 
 Welche
Vorteile bieten Sie Ihren Nutzern?

Es
gibt unzählige Karriere- und Jobseiten im Internet auf denen man als Student
oder Absolvent nach Praktika, Einstiegspositionen oder Tipps zum Verfassen von
Lebenslauf und Bewerbungsmappe suchen kann. Bei uns sind selbstverständlich auch diese Funktionen für Kandidaten
vorhanden, aber es geht  deutlich mehr und eben diese
Ausweitung von Dienstleistungen und dem grundlegenden Netzwerkeffekt hebt sich
Jobzippers von der Konkurrenz ab. Als Student oder Absolvent bekommt man durch uns bereits in den ersten Monaten des Studiums die passende
Unterstützung durch Mentoren und hochschulinterneTeilzeitjobs. Die
Unterstützung zieht sich in Form von Praktika und Studienarbeiten, Karriere
Events, Mentoring, Online Bewerbungsassistenz, virtuelle Karrieremessen,
Stipendien, Austauschprogramme, Tipps zur Karriere, sowohl innerhalb der
Hochschule als auch in der Industrie, durch das gesamte Studium hindurch bis
zum Abschluss. Als Absolvent kann man bei Jobzippers sowohl den perfekten
Karrierestart planen und sich im Anschluss direkt als Mentor wiederum um die
nachrückende Generation kümmern. Durch
die direkte Partnerschaft mit Hochschulen sowie Karrieremessen und dem damit
verbundenen Aufbau eines Career Center Netzwerkes bieten wir unseren Partner den
Vorteil über eine Plattform alle Rekrutierungsaktivitäten planen und ausführen
zu können.
 
Wie
funktioniert die Vermittung? (Absolvent – Unternehmen – Universität)

Die
Vermittlung von Kandidaten kann auf verschiedene Arten erfolgen:

  • Unternehmen können in der CV Datenbank aktiv nach den passenden
    Kandidaten recherchieren. Dabei unterstützt sie eine intelligente Suche um noch
    treffsicherer die passenden Kandidaten herauszufiltern.
  • Kandidaten können aktiv nach passenden Studienarbeiten, Praktika, Teilzeit-
    oder Vollzeitstellen sowie PhD Positionen (innerhalb der Hochschulen sowie in
    Unternehmen) suchen und sich direkt mit einer virtuellen Bewerbungsmappe
    bewerben.
  • Eine Vermittlung kann auch im Rahmen einer der organisierten
    Karrieremessen stattfinden.
  • Das Mentoring System bringt Studenten und Alumnis zusammen. Aufgrund
    einer langjährigen Betreuung entstehen meistens die besten
    Karrieremöglichkeiten.
  • Unser Stipendiensystem Stipendia.com verknüpft High Potentials mit
    Unternehmen die als Sponsoren von Stipendien und Preisen auftreten.
  • Zahlreiche weitere Möglichkeiten…

 

Mit
welchen Features werden Absolventenbörsen in Zukunft aufwarten – wo geht die
Reise hin?
Es gibt viele Trends die den Recruiting Markt
in den kommenden Jahren verändern werden.

  • In den vergangenen Jahren hat sich bereits der Trend hin zum Social
    Recruiting (Recruiting in Sozialen Netzwerken) abgezeichnet. Soziale Netzwerke dienen heutzutage den HR
    Abteilungen auch als eine reichhaltige Informationsquelle in der sie nach
    persönlichen Details des Kandidaten suchen können. Gemäss einer Studie von
    Stepstone durchsuchen rund 28% der Unternehmen bei der Auswahl von Bewerbern
    gezielt das Internet und soziale Netzwerke nach Informationen. Aufgrund dessen
    verzichten 21,9% der Kandidaten aus Karrieregründen komplett auf eine
    Mitgliedschaft in online Netzwerken. Weitere 35.7% achten penibel darauf, nicht
    zu viele Informationen in diesen Netzwerken von sich preiszugeben.
  • Parallel dazu gibt es Trends hin zum Mobile Recruiting.
  • Im Bezug auf Karrieremessen wird ein Trend in Richtung Web 2.0 deutlich.

Klar
ist, dass der Fachkräftemangel, der selbst während der Krise vorhanden ist,
nach der Krise erst so richtig beginnen wird, weswegen sich die Unternehmen
allerhand einfallen lassen müssen um die Führungskräfte von Morgen für sich
gewinnen zu können.
 
Welche
Kommunikationsmittel setzen Sie primär ein?

Neben
den direkten Kommunikationsmitteln gegenüber Unternehmen und Hochschulen sowie
den Offline Marketing Massnahmen gegenüber Studierenden/Absolventen, planen wir
einen Schwerpunkt auf SEO sowie Werbung in Suchmaschinen zu setzen. Im Moment
sind wir daran einen Social Media Newsroom aufzubauen, der unsere Seite dann
mit einem Blog, der Vernetzung zu allen relevanten Sozialen Netzwerken (u.a.
Facebook, Twitter, XING, MySpace) sowie anderer Websites ermöglicht. Parallel
dazu bauen wir direkte Partnerschaften mit Hochschulen auf um das Marketing vor
Ort zu forcieren.

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Wenn der Personalberater 3mal twittert: Recruiting im Web 2.0


Es ist ja mittwerweile nicht´s neues, dass sich Personaler als auch Headhunter im Social Web auf die Suche nach potenziellen Mitarbeitern begeben. Entsprechen die Kandidaten dem Beuteschema des Unternehmen, werden sie meist via Xing oder Linked-In-Nachricht angeschrieben. Doch wie sieht es mit den anderen Kanälen aus, auf denen sich die User tummeln wie z.B. Twitter, Friendfeed & Co? Hier knüpft das Geschäftsmodell der Hamburger Personalberatung atenta an, die sich auf Social Media Recruiting spezialisiert hat. Zu Konzept, Erfahrungen und Trends hab ich den Geschäftsführer Jan Kirchner befragt.

1. Was ist das besondere an Ihrer Personalberatung?
Unsere Personalberatung atenta hat sich als eine der ersten in Deutschland auf Social Media Recruiting
spezialisiert und nimmt in diesem Bereich eine Vorreiterrolle ein. Im
Gegensatz zu den Beratungen, die jetzt erst auf den fahrenden Zug
aufspringen, gestalten wir das Social Media Recruiting bereits seit
einiger Zeit aktiv mit. In unserem Corporate Blog “Wollmilchsau” veröffentlichen wir regelmäßige Ansätze und Ideen zu diesem relativ
jungen Bereich der Personalsuche. Im September haben wir mit dem
Buchtitel “Online-Personalsuche – Praxishandbuch für aktive
Personalbeschaffung im Internet
” das erste deutschsprachige Grundlagenwerk zum Online- und Social Media
Recruiting veröffentlicht. Mit der Entwicklung der Echtzeit Job- und
Kandidatensuchmaschine jobtweet.de leisten wir außerdem einen innovativen technischen Beitrag zur
Weiterentwicklung des Social Media Recruiting. (für den uns die Leser
der Financial Times Online übrigens kürzlich mit dem Titel zum “Gründer
des Monats” belohnt haben).

2. Wie läuft das “Social-Media-Recruiting” bei Ihnen ab?

Als Personalberater werden wir hauptsächlich mit der Suche nach
Führungskräften und Spezialisten im technischen Umfeld beauftragt. Hier
stellt sich zuerst einmal die Frage, über welche Social Media Kanäle
ich die anvisierte Zielgruppe am Besten erreiche. Nicht alle Sozialen
Netzwerke und Communities sind pauschal gleichermaßen zur Ansprache von
zukünftigen Mitarbeitern geeignet. Im ersten Schritt ist es also wichtig, anhand der Nutzerstruktur die
für den konkreten Einzelfall interessanten Plattformen zu
identifizieren. Im zweiten Schritt gilt es dann, eine Strategie zur
Ansprache zu entwickeln. Damit die Ansprache von den Nutzern angenommen
wird, muss man die Art und den Ton der Ansprache einzeln an jede der
ausgewählten Plattformen anpassen. Da die Umgangsformen je nach
Plattform erheblich voneinander abweichen, setzt dieser Schritt eine
ausgeprägte Erfahrung im Umgang mit der jeweiligen Plattform voraus.

4. Welche Erfolge konnten Sie bisher erzielen – in welchen Branchen?
Da unsere Personalberatung vor allem in den Bereichen Ingenieurwesen
und IT tätig ist, findet sich der Großteil unserer Erfolge in diesen
Berufsfeldern. Wir haben aber auch schon Mediziner über das Social Web
gewonnen. Allgemein betrachtet wird das Social Web derzeit natürlich noch von
 web- und medienaffinen Berufen, also z.B. PR-, Marketing-, Sales- und
IT-Professionals dominiert. Es finden sich aber zunehmend Vertreter
aller Branchen im Social Web und wir sind überzeugt, dass sich das
Verhältnis der einzelnen Berufsgruppen zueinander in den kommenden
Jahren weiter angleicht.

5. Was steckt hinter “jobtweet”?
Jobtweet.de ist zunächst eine Echtzeit-Jobsuchmaschine auf Grundlage
des Microbloggingdienstes Twitter. Die Kernidee dahinter ist, aktuelle
Jobangebote über einen zentralen Anlaufpunkt in Echtzeit verfügbar zu
machen. Um unsere Nutzer auch bei der aktiven Stellen- und Mitarbeitersuche zu
unterstützen, bietet jobtweet außerdem eine Profil-/ Biosuche an, mit
der sich die über jobtweet verbreiteten Stellengesuche und die Profile
von fast 20 Millionen Twitternutzern durchsuchen lassen. Diese Funktion
eignet sich übrigens hervorragend zum gezielten Aufbau einer am eigenen
Thema interessierten Followerschaft.
Aber jobtweet bietet wesentlich mehr als nur die Suche nach
Informationen. Für Personal- und Stellensuchende, die heute schon den
Nutzen von Microblogging und Social Media erkennen, bietet jobtweet die
Möglichkeit ihre Stellenangebote und -gesuche in die Microbloggingwelt
zu bringen, ohne Vorkenntnisse haben zu müssen. Einzelne
Stellenangebote und -gesuche können manuell kostenfrei eingetragen
werden. Unternehmen mit einer Vielzahl von Stellenanzeigen können von
unserer automatisierten Einspeisung profitieren. Dabei holen wir alle
Stellen eines Unternehmens automatisch von der Firmenwebsite ab und
platzieren sie bei Twitter, friendfeed, identi.ca
etc., und das zu einem Flatrate-Preis. Das heisst im Klartext, dass
selbst wenn ein Unternehmen 500 Anzeigen pro Jahr über uns verbreiten
möchte, weniger Kosten anfallen, als für eine einzige einmonatige
Anzeige bei einer der etablierten Stellenbörsen.

6. Sehen Sie Ihr Geschäftsmodell als Anfang einer Massenbewegung?

Die Nutzung von Microblogging und Social Media zur Personalsuche wird
in den kommenden Jahren einen massiven Zulauf bekommen. Die
automatisierte Verbreitung von Stellenanzeigen auf Social Media
Plattformen auf Flatrate-Basis wird dabei aus Effektivitäts- und
Kostengründen einen entscheidenden Einfluss ausüben. Das aus dem Zeitungswesen stammende Geschäftsmodell der Web
1.0-Jobbörsen, einen festen Preis für jede einzelne Anzeige zu
verlangen, wird als Konsequenz dieser Entwicklung nach und nach
abgelöst werden.

7. Welche Tipps geben Sie jungen Führungskräften bei ihrer Jobsuche?

Der wichtigste Tipp, den ich jungen Führungskräfte geben kann, ist im
Vorfeld ihrer Aktivitäten zu überlegen, welche Kanäle in ihrem Fall
Sinn machen, und wie man sie am besten für die Stellensuche und den
Aufbau einer Arbeitnehmermarke (Personal Branding) einsetzt. Dabei müssen sie überlegen, welche Kanäle sie zur Informationsgewinnung
nutzen und welche dazu, Entscheider auf sich aufmerksam zu machen. Hat
man seinen persönlichen “Schlachtplan” erstellt ist es vor allem
wichtig ständig aktiv zu bleiben. Denn, wer nur konsumiert, wird nicht
wahrgenommen.

8. Über die Plattformbetreiber
Jan Kirchner und Alexander Fedossov haben zusammen studiert und sich im
Anschluss daran selbständig gemacht. Mit ihrer in Hamburg ansässigen
Firma atenta Personalberatung unterstützen sie Unternehmen aus dem
technischen Mittelstand bei der Suche nach Führungskräften und
Spezialisten. Dabei setzten sie von Beginn an auf die Methoden der
aktiven Online-Personalsuche und des Social Media Recruiting.
Über ihre Techniken, Erfahrungen und Ideen schreiben Sie regelmäßig im
Personalberater Blog “Wollmilchsau”. Im September 2009 veröffentlichten
sie das Buch “Online-Personalsuche: Praxishandbuch für aktive
Personalbeschaffung im Internet”. Mit jobtweet haben sie außerdem die erste deutschsprachige Job- und Kandidatensuchmaschine für den Microbloggingdienst Twitter entwickelt.

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So stehen Sie bei Ihren Mitarbeitern im Kurs

Mittlerweise gibt es Bewertungsplattformen zuhauf im Netz und in den unterschiedlichsten Facetten. Da werden Hotels, Spielzeug, Designermode, Technikartikel und Gaststätten bewertet. Nichts ungeheuer Spektakuläres, denn wir wissen ja alle, dass sich die Kaufvorbereitung der Verbraucher größtenteils im Internet vollzieht. Doch wie sieht´s im Bereich der Arbeitsplatzsuche aus? Mit dem neuen Chef, kauft der Neueinsteiger meist auch die Katze im Sack. Dies möchte das Arbeitgeber-Bewertungsportal mit dem schrägen Namen KUNUNU ändern. Hier kann jeder Angestellte nach herzenslust seine Arbeitsstelle ausloben oder bis aufs Schärfste kritisieren. Umgang mit Kollegen, Kommunikation am Arbeitsplatz und Umweltbewusstsein sind nur einige der Kriterien, die vom votenden Arbeitnehmer unter die Lupe genommen werden. Für Sie natürlich auch eine wunderbare Gelegenheit, um zu erfahren welches Image sie gegenüber Ihren Mitarbeitern genießen und wo Ihr Teamsegen hängt! Schauen Sie doch einfach mal nach. Ihr Sebastian Voss

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