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Was Sie von Frodo und dem Herrn der Ringe über Marketing lernen können

“Sind Existenzgründer Helden?”

Das fragt die startbox in Berlin in ihrer ersten Blogparade.

“Nein.” glaube ich und sage ihnen auch gleich, warum. Zuerst zwei weitere Fragen.

  • Was unterscheidet Gründer von Helden?
  • Was können Gründer und jeder Unternehmer von Helden wie Frodo (Herr der Ringe) für’s Marketing lernen?
  • Ich meine, darum geht’s hier schließlich. Um Marketing. Und nicht um Gute-Nacht-Geschichten, oder?

    Also, bleiben Sie bei mir.
    Die Reise des Helden
    Die startbox beschreibt eigentlich die Reise des Helden und nicht den Helden selbst. Die sogenannte Heldenreise war schon immer die Grundlage für jede gute Geschichte. Die alten Griechen schickten Odysseus und zahlreiche Götter auf gefährliche Reisen. Jeder erfolgreiche Holly- und Bollywood-Streifen erzählt eine Heldenreise. Jedes Produkt und jedes Gesicht verkauft sich besser mit einer guten Story. Ich bin Vertriebsunterstützer :)

    Die startbox vergleicht den Schritt ins eigene Unternehmen mit dem Beginn einer Heldenreise und sagt: “Ja, Gründer sind Helden.”, weil…

  • Der Held bricht auf ins Land der Abenteuer.
  • Er entdeckt Neues und wagt etwas im Land der Abenteuer.
  • Er kehrt nach Hause zurück und bereichert das Gewohnte mit dem Neuen.
  • Klingt zunächst wie eine Existenzgründung:

  • Der Gründer macht sich selbständig.
  • Er bietet etwas Neues und versucht, es zu verkaufen.
  • Er verdient Geld und sein Unternehmen wächst.
  • Soweit die Theorie. In der Praxis besteht die Heldenreise aus zwölf Etappen anstatt aus drei. Vor dem Aufbruch kommt erst noch der Ruf und dann die Weigerung.

    Bevor Frodo das Auenland verlässt, um den bösen Ring zu vernichten, ist ihm der Ring total egal. Er denkt nicht im Traum daran, das gemütliche Auenland zu verlassen. Gandalf bequatscht Frodo so lange, bis dieser schließlich nachgibt. Das nennt man Nötigung. Oder sehe ich das falsch? Frodo wird praktisch gezwungen, sich in Gefahr zu begeben.
    Der Held geht nicht freiwillig
    Helden machen sich stets unfreiwillig auf den Weg ins Ungewisse. Irgendwelche Umstände und ein gewiefter Laberkopp schicken den Helden fast ins Verderben. So wie unseren armen Freund Frodo. Existenzgründer machen sich – hoffentlich – freiwillig selbständig und haben wenigstens eine ungefähre Vorstellung, wie sie Geld verdienen wollen. Natürlich ähnelt manche Gründung einer Abenteuergeschichte. Aber während die Heldenreise ein Happy End hat, steht am Ende einer abenteuerlichen Gründung die Pleite – Unhappy End.

    Und trotzdem:
    Die Heldengeschichte ist das beste Marketing-Instrument für Gründer
    Steve Jobs gründete Apple aus der elterlichen Garage heraus gegen viele Widerstände. Die eigenen Leute schmissen ihn später raus, als es ihnen mit ihm zu bunt wurde. Jahre später rief Apple Steve Jobs wieder zu sich, um Apple vor der Pleite zu retten. Steve stürzte sich wieder ins Abenteuer. Heute steht Apple besser da, als je zuvor. Und, so traurig wie es ist, der frühe Tod von Steve Jobs macht die Heldengeschichte komplett. In Asien stirbt der Held oft am Ende der Geschichte.

    Auch die Entstehungen von Facebook, der Teekampagne oder ALDI klingen wie Abenteuergeschichten. Was genau daran wahr ist…? Wen stört’s? Klingt gut.

    Wenn Sie Ihr Unternehmen bekannter machen wollen, schmeißen Sie nicht mit Zahlen, Produkt-Eigenschaften und dem üblichen Marketing-Geschwätz um sich. Erzählen Sie eine Geschichte und machen Sie sich, Ihren Laden oder Ihr Produkt zum Helden einer spannenden Reise.
    Schreiben Sie Ihren eigenen Helden-Reisebericht
    Nehmen Sie sich zwanzig Minuten Zeit, ein Blatt Papier und einen Stift und beantworten Sie einfach folgende Fragen.

  • Welches Problem wollten Sie bei der Existenzgründung lösen?
  • Mit welchen Schwierigkeiten hatten Sie bei der Entwicklung zu kämpfen? Drama, Baby. Drama.
  • Wie haben Sie es schließlich geschafft? Wer half Ihnen?
  • Wie können Ihre Kunden von der Lösung profitieren?
  • Was müssen Ihre Kunden als nächstes tun, um die Lösung zu bekommen?
  • OK, jetzt sind Sie dran. Erzählen Sie Ihre Geschichte in fünf Sätzen unten in den Kommentaren.

    Sie können das… und wir vom Marketingberater-2.0 sind gespannt…

    Beste Grüße aus Berlin sendet Ihnen Hans Steup

     

    Bildquelle:  © Stefan Bayer / pixelio.de

    Marketingberater 2.0 ist der Wissensblog der Agentur synergie-effekt.net. Mehr von uns gibt´s auch in unserem synergie-letter mit den Social Media Highlights des Monats.

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    Quo Vadis Kommunikationsberufe?

    Welche Auswirkungen haben Social Media auf die Jobprofile der Kommunikationsbranche? Dem Branchenmagazin PR-Report gab ich jüngst ein Interview mit meiner Einschätzung dazu…

    1. Inwieweit beobachten Sie Veränderungen, die Social Media und die verstärkt dialogorientierte Kommunikation auf die Berufsbilder in Kommunikation, PR und Medien hervorgerufen haben?

    Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter, YouTube & Co. sind für viele Menschen mittlerweile zu einem festen Bestandteil ihres Lebens geworden. Private und geschäftliche Belange verschmelzen zunehmend beim Aufenthalt in den sozialen Netzwerken. Früher hat sich der PR-Mitarbeiter indirekt über den Gatekeeper an seine Zielgruppe gewandt. Heute kommuniziert er  direkt und auf Augenhöhe mit  den Bezugsgruppen des Unternehmens. Kommunikationsgeschick, Networking-Qualitäten und Empathie bestimmen das Anforderungsprofil des Corporate Communicator von morgen.

    2. Für wie relevant halten Sie neue Berufsbilder durch Social Media?

    Da sich Social Media zu einer selbstverständlichen Kommunikationsform entwickelt, muss die Unternehmensspitze selbst darüber entscheiden, wie relevant es für sie ist mit seinen Stakeholdern weiterhin in Verbindung zu bleiben.

    3.a) Was sind Ihrer Ansicht nach die vier bedeutendsten “Social Media-Berufe” im Bereich PR/Kommunikation?

    Die bedeutendsten Social Media Berufe kann man so nicht pauschalisieren. Denn es kommt immer auf die Kommunikationsstrategie des Unternehmens an. Ohne Blog ist ein „Corporate Blogger“ arbeitslos. Ein Viral Marketing Manager ist manchmal auch nicht erforderlich, um erfolgreich Corporate Social Media zu betreiben. Wichtig ist, dass ein Social Media Manager, der das Thema allein oder im Team im Unternehmen vorantreibt, Social Media selbst verinnerlicht hat und die Fähigkeit besitzt eine Community nicht nur aufzubauen, sondern auch am Leben zu erhalten.

    3.b) Was sind jeweils das Aufgabengebiet und die geforderten Qualifikationen in diesen vier Berufen, und wie verbreitet ist jeder einzelne von ihnen?

    Ein Social Media Manager ist Dolmetscher, Innovator, Markenbotschafter, Koordinator, Kommunikator und Coach gleichermaßen. Er entwickelt die Social-Media-Initiativen und steuert sie abteilungsübergreifend. Er pflegt den Kontakt zu den Meinungmachern im Social Web, produziert kontinuierlich Inhalte für die unternehmenseigene Social-Media- Kanäle und trägt Wissen aus dem im Social Web geführten Kundendialogen in das Unternehmen zurück. Seine Kollegen sensibilisiert er im Umgang mit dem Social Web und fördert ein unternehmensweites Social Media Engagement. Er speichert wichtige Kenntnisse und Erfahrungen in der Kundenkommunikation und stellt sie im Rahmen des internen Wissensmanagements der gesamten Belegschaft zur Verfügung. In einer Krisensituation arbeitet er Hand in Hand mit der PR-Abteilung. Durch das von ihm errichtete „digitale Schutzschild“ aus Fans, Followern und Influencern, kann er die schlimmsten Image-Schäden vom Unternehmen abwenden und diese bestenfalls gleich in einen Reputationsgewinn umwandeln.

    4. Wo entstehen die meisten neuen Berufe durch Social Media? (Z.B. in welchen Branchen?) Haben eher Unternehmen oder eher Agenturen einen höheren Bedarf? (Lagern Unternehmen diese Aufgaben tendenziell aus?)

    Zurzeit beobachte ich, dass viele kleine und mittelständische Unternehmen Social Media nebenher betreiben. Manchmal werden sie auch durch externe Berater oder Agenturen unterstützt. Nur wenige große Unternehmen beschäftigen im Augenblick sogenannte Social Media Manager, die sich vollends diesem Thema widmen. Ferner bauen naturgemäß auch immer mehr PR-Agenturen Kapazitäten in Social Media auf, um ihren Kunden weiterhin Full-Service bieten möchten.

    5. An welche Abteilungen sind die Social Media-Positionen meist angeschlossen? (PR? Marketing?)

    Social Media soll im Idealfall alle Abteilungen mit einschließen. Jedoch nutzen die meisten Unternehmen in Deutschland Social Media im Moment dazu, um ihre Markenbekanntheit zu erhöhen, neue Mitarbeiter zu rekrutieren oder die Servicehotline zu entlasten.

    6. Welche Qualifikationen sind gefordert bei neuen Berufsbildern durch Social Media?

    Ein Social Media Manager ist kommunikativ, hat journalistische Erfahrung und verfügt über ein großes Online-Kontaktenetzwerk. Er ist neugierig und offen  in Bezug auf neue Online-Kommunikationsformen und Innovationen. Darüber hinaus ist er empathisch und weiß seine Social Media Kenntnisse kreativ und strategisch einzusetzen. Bestenfalls ist er ein anerkanntes Mitglied in der Web-Gemeinde und auch in seiner Freizeit sehr aktiv auf Facebook, Twitter, Xing & Co unterwegs. Ein guter Social Media Manager ist in der Lage die Botschaften seines Unternehmens zielgruppenorientiert auf relevanten Plattformen zu streuen und dort Kunden und Interessenten jederzeit kompetent, freundlich, offen, sachlich und auf Augenhöhe zur Verfügung zu stehen.

    7. Sehen Sie bei den neuen Berufsbildern Defizite in der Ausbildung? Würden Sie sich mehr Ausbildungsangebote / Abschlüsse wünschen?

    Von der zunehmenden Professionalisierung der Corporate Social Media, die sich durch Praxiserfahrungen weiterentwickeln wird, profitiert auch die Ausbildung der Social Media Berufe. Da wir uns erst am Anfang dieses neuen Berufszweiges befinden, werden wir uns in Zukunft auch über neue Ausbildungsangebote und Abschlüsse freuen können.

    8. Wie schätzen Sie das Ansehen und die Verdienstmöglichkeiten innerhalb der Unternehmen ein?

    Social-Media-Kommunikation reiht sich bald als herkömmliche Komponente im Kommunikations-Mix ein. Der Dialog über soziale Netzwerke wird so normal wie das Telefonat mit einem Kunden oder das Beantworten einer Pressenanfrage. Von Mitarbeitern in Kommunikationsberufen wird in Zukunft erwartet, dass sie dialogbereit und social-media-kompatibel sind. Wohingegen die Verdienstmöglichkeiten im Augenblick noch äußerst attraktiv sind, werden sie sich in zirka 2 Jahren auf ein normales Maß einpendeln.

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    Nein, liebe Hörer und Leser, ich habe meinen Podcast nicht eingestellt, sondern ich war nur aufgrund üppiger Projektarbeit und sonnigem Wetter ein bißchen an Aufschiberitis erkrankt. Aber nun genug der vorgeschobenen Entschuldigungsversuche – mein brandneuer und frischaufgenommener Podcast verharrt ungedultig in den Startlöchern, um von Ihnen fleißig heruntergeladen zu werden! Diesmal hat sich der Social Media Experte Bastian Scherbeck von der PR-Agentur achtungkommunikation als mein Interviewpartner bereit erklärt.
    In unserem Interview sprachen wir über die Vorzüge der “Social Media Release” bei der Ansprache von Bloggern und sonstigen Social Media Produzenten.

    Welche Rolle die mutierte Pressemitteilung in Zukunft als Stilmittel in unserer ausufernden Medienlandschaft einnehmen wird, wie Sie diese für Ihr Unternehmen nutzen können und ob Sie die klassische Pressemitteilung ersetzen wird, hören Sie in folgenden 15 Minuten. Viel Spaß und gute Unterhaltung! Ihr Sebastian Voss

    Get the Flash Mp3 Player widget and many other great free widgets at Widgetbox!

    Shownotes:

    http://www.achtung-kommunikation.de
    http://newsroom.wasserbotschafter.de
    http://www.socialmediapreview.de

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    So nutzen Sie Video als PR-Instrument

    Haben Sie schon daran gedacht, Ihre herkömmliche Pressearbeit
    durch Bewegtbilder, sprich Videos, lebendiger und auch greifbarer zu machen
    nein?
    Dann sollten Sie das in den Zeiten
    von YouTube & Co. schleunigst nachholen!
    Denken Sie doch nur mal bitte an Ihre zukünftigen
    Pressekonferenzen. Wie wäre
    es denn, wenn Sie hier statt nur eine virtuelle Pressemappe ins Netz zu stellen,
    gleich einen Webcast mit dazu liefern. So haben auch Journalisten, die Ihren
    Termin verpasst haben, die Gelegenheit nachträglich über die neuesten
    Geschehnisse in Ihrem Unternehmen zu berichten. Um den allgemeinen Senderadius
    Ihrer Videobotschaft zu erhöhen, rate ich Ihnen darüber hinaus die
    hochfrequentierten Videoportale, wie z.B. youtube, sevenload,
    metacafe sowie businessworld zur breiten Streuung zu nutzen. Denn wie auch
    Weblogs, Foren und Social Networks für die journalistische Recherche genutzt
    werden, geraten auch zunehmend gängige Videoplattformen unter den Mauszeiger
    des Redakteurs. Also seien Sie auch hier präsent mit Ihrem Videoclip! Andererseits
    haben Sie die Möglichkeit Ihre eigene WebTV-Sendung ins Leben zu rufen. In
    regelmäßigen Abständen i
    nformieren Sie Ihre Zuschauer über Neuigkeiten, Trends,
    Tipps und Wissenswertes aus Ihrem Hause. Und das über einen Videopodcast, den
    Sie sowohl auf Ihrer Firmenwebsite, als auch auf beliebten Medienportalen wie
    itunes, podcast.de oder podster.de via RSS-Feed bereitstellen. Hiermit bieten Sie
    mit Ihrer Sendung nicht nur reichlich Futter für interessierte Journalisten,
    sondern erhalten auch Zutritt in Büros und Wohnzimmer potenzieller Kunden, die dadurch
    ein innovatives und facettenreiches Bild von Ihrem Unternehmen bekommen. Sie
    merken, in punkto Vielfalt und Anwendungsmöglichkeiten sind keine Grenzen
    gesetzt. Doch bevor Sie mit Ihren Dreharbeiten beginnen, sollten Sie einige
    wichtige Regeln beherzigen, damit Ihr Video-Ereignis ein echter Hingucker wird
    und letztlich Ihr Corporate Image nachhaltig verbessert.

     
    Wer dreht?Selbstverständlich hat sich jeder von uns schon einmal als Hobbyfilmer im
    Urlaub versucht und damit mehr als befriedigende Ergebnisse erzielt. Doch in
    Ihren planerischen Überlegungen für Ihren Unternehmens-Clip, sollten Sie gleich
    zu Anfang mit einbeziehen, wer für diese Aufgabe infrage kommt. Das richtet
    sich natürlich immer ganz nach dem Anspruch Ihrer Firma und dem Budget, das Sie
    ausgeben möchten. Ich rate Ihnen zu Beginn mit einem Testballon zu starten.
    Möglicherweise befindet sich in Ihren Reihen ein Mitarbeiter, der im Umgang mit
    der Kamera geübt ist. Erkundigen Sie sich und schicken Sie eine Rundmail an
    Ihre Mitarbeiter, um den potenziellen Kandidaten ausfindig zu machen. Kein
    Glück bei der Suche gehabt? Googeln Sie im Internet nach einem Freiberufler
    oder Filmstudent. Das Angebot ist groß und die Preise für diese Dienstleistung
    variieren stark – ein Vergleich lohnt sich in jedem Fall!
     
    Welches Sendeformat?

    Spätestens jetzt müssen Sie sich die Frage stellen: Wie soll
    mein Clip dramaturgisch beschaffen sein? Möchte ich ein reines Interviewformat,
    ein komplett moderiertes oder gar einen Mix aus beidem, wie Sie es z.B. von der
    Tagesschau oder dem Sat1-Morgenmagazin kennen. Bei einer Pressekonferenz hat
    sich der Formatmix aus An- und Abmoderation und dem eingebetteten Hauptteil
    bewährt. Die eigene Sendung sollten Sie möglichst abwechlungsreich gestalten,
    damit Sie dynamisch und nicht monoton wirkt. Denn keiner ist schneller dazu
    geneigt weg zu zappen als der eilige User im Netz.
     
    Wer steht vor der
    Kamera?

     
    Den Auftritt im Rampenlicht sollten Sie demjenigen
    überlassen, der über einen rhetorisch festen Stand verfügt, sich vor laufenden
    Kameras nicht fürchtet und ein improvisatorisches Talent besitzt. Denn nicht
    immer verläuft ein Interview, wie man es gerne hätte. Achten Sie bei der
    Besetzung des Interviewers und des Moderators auch unbedingt darauf, dass diese
    Positionen sich nicht ständig wechseln. Abwechslung ist immerhin der Feind der
    Langeweile, aber nicht dann, wenn das Publikum eine Beziehung zur Sendung und
    dem Moderator aufbauen soll.
     
    Wie bereiten Sie vor?

    Sie möchten einen Geschäftspartner oder einen Kunden zu
    einem bestimmten Thema interviewen? Kein Problem. Erleichtern Sie Ihrem
    Gesprächspartner die Vorbereitung und senden Sie ihm die Fragen vorab per
    E-Mail. Hiermit verhindern Sie Patzer oder lückenhaft beantwortete Fragen
    während des Interviews. Unterbrechungen und erneute Anläufe der Aufnahmen
    können so vorgebeugt werden. Um mit Ihrer Sendung auch juristisch mit weißer
    Weste dazustehen, sollten Sie mit einer „schriftlichen Vereinbarung über die
    Verwertung von Bild- und Tonbeiträgen“ auf Nummer sicher gehen. Durch seine
    Unterschrift, erklärt der Interviewte sich bereit, seine Rechte auf das
    Bandmaterial an Sie abzutreten. Somit können Sie frei über Ihren Clip verfügen
    und ihn auf den verschiedensten Plattformen ausstrahlen  – ohne sich dabei kalte Füße zu holen! Ich
    empfehle Ihnen, das Dokument Ihrem Gesprächspartner gleich zusammen mit den
    Interviewfragen zuzusenden. Sie schlagen damit zwei Fliegen mit einer Klappe
    und verhindern Zeitverzögerungen bei der
    Ausstrahlung.
     
    Wie bereiten Sie nach?

    Sie haben den Film im Kasten,
    prima! Jetzt muss er nur noch hübsch verpackt werden! In der so genannten Postproduktion wird das Filmmaterial in ein digitales Format umgewandelt, wie z.B. mp4
    oder wmv. Die verwertbaren Sequenzen werden von den unglücklichen getrennt und bekommen
    einen passenden Soundteppich spendiert. Die einzelnen Szenen werden mit Übergängen
    aufgepeppt und mit einem An- und Abspann bekleidet. Als Disziplin Ihres
    Kommunikations-Mix, sollte sich der Clip gleichfalls an Ihrer Corporate
    Identity
    orientieren, d. h. Untertitelboxen werden in Hausfarbe eingefärbt und der
    Screen mit Firmenlogo versehen. Um bei Ihren Zuschauern auch einen auditiven
    und visuellen Erinnerungseffekt zu erzielen, empfehle ich Ihnen ein gut
    aufgemachtes Intro als Widererkennungsmerkmal entwickeln zu lassen. Jenes ist
    vergleichbar mit einer guten Visitenkarte. Deshalb sollten Sie hier weder Mühe
    noch kosten scheuen und diesen Part zusammen mit der Postproduktion in
    professionelle Hände geben.

    Ein gelungenes Beispiel für einen Video-Podcast, gibt das Betriebsfernsehen von Arcelor Bremen.  Bestens geeignet, um sich ein paar Denkanstöße zu holen! Wenn Sie paralleldazu auch noch Produktvideos drehen möchten, um jenen Bekanntheitsgrad zu erhöhen, empfehle ich Ihnen meinen Artikel "So gestalten Sie Ihren Videoauftritt fürs Web" einmal querzulesen!Ihr Sebastian Voss


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    Druckfrischling zu verlosen: Pressearbeit für Existenzgründer


    Wie Sie sicherlich bemerkt haben, biete ich seit einiger Zeit meinen Praxisleitfaden "Pressearbeit für Existenzgründer" crossselling-technisch nicht ganz unauffälig hier auf meinem Webblog an. Auf vielerlei Anfragen von interessierten Gründern hin, habe ich mich letztendlich durchringen lassen, mein E-Book nun auch als Paperback herauszubringen. Und schwup die wup – die ersten 50 Exemplare fanden gestern früh den Weg in mein heimisches Office. Klasse wa? Zu diesem feierlichen Anlass, möchte ich gern – hier und jetzt – 3 dieser noch druckfrischen Exemplar unter meinen treuen Feedabonnenten verlosen! Als knackige Quizfrage fiel mir nicht besseres ein als:
    Wie lautet der Erfinder des Begriffs "Web 2.0"?
    Nicht sonderlich schwer, aber ich möchte Sie auch nicht zu hart auf die Probe stellen! :-) Die ersten 3 E-Mails mit den richtigen Antworten räumen ab und erhalten jeweils mein Erstlingswerk kostenfrei postalisch zugestelllt! Wenn das kein Anreiz zum zocken ist! Ihr Sebastian Voss

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    Dreh- und Angelplatz für Internet-PR: Ihr Online-Pressebereich


    Nachdem ich in der letzten Woche einmal wieder das Glück hatte eine Presseecke auf der Homepage meines Kunden einzurichten, dachte ich mir dies wäre ein tolles Thema für einen Blogeintrag! Und so sei es: c´est voilà. Warum Sie über einen Pressebereich auf Ihrer Website nachdenken sollten? Ganz einfach: Journalisten recherchieren nach verwertbaren Infos immer zu allererst im Netz. Daher sollten Sie diese Tatsache begünstigen und interessierte Medienvertreter mit relevanten Infos über Ihr Unternehmen und Angebot zuvorkommend versorgen. Ihr WWW-Pressebereich sollte z. B. aufwarten mit Kontaktdaten Ihres Presseverantwortlichen; essentiellen Hintergrundinfos über Ihr Unternehmen und Portfolio; brauchbares Fotomaterial, möglichst mit Hinweis auf honorarfreie Verwendung und in einer Auflösung von printfreundlichen 300 dpi sowie Ihre aktuellen Pressemitteilungen inkl. Archiv. Umso vollständiger und übersichtlicher desto besser! Um Ihnen ein bißchen Arbeit abzunehmen, habe ich Ihnen in meiner Checkliste alle wichtigen Punkte zusammengestellt, die Sie für sich nach und nach abhaken können. Beachten Sie aber bitte, dass in Bezug auf Ihre Firmengröße und Branche nicht alle Fakten auf Sie zutreffen müssen. Ich wünsche Ihnen wie immer viel Erfolg und eine gewinnbringende Woche!
    Ihr Sebastian Voss

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    Der Autor Prof. Dr. Dieter Herbst umreisst das Thema „Unternehmenskommunikation“ anschlaulich und klar strukturiert. Daher erweist sich dieses Praxis-Handbuch in seiner kompakten Form gerade auch für Neulinge, als exzellente Einstiegsplattform. Die Informationstiefe ist für Sie dabei frei wählbar. So können Sie z.B., wenn Sie es eilig haben, nur die kernigen Überschriften anpeilen und sich die Randbermerkungen einprägen. Wenn Sie es detailierter mögen und Ihr Zeitbudget es Ihnen erlaubt, verschaffen sich doch einfach einen „Rundumblick“ über die gesamte Materie der Unternehmskommunikation mit allen seinen Zwischenüberschriften und Unterpunkten. Angefangen bei Grundlagen, Planung, Organisation, über den Dialog mit Ihren Bezugsgruppen bis hin zu speziellen Felder; Herbst vermittelt ein ganzheitliches Bild dieses bedeutsamen und effektiven Instruments des Kommunikations-Mix. Insbesondere werden brisante Themenpakete wie "Krisen-PR" und "Kreation" ebenso ausgiebig behandelt wie die allgegwärtigen Top-Themen "Bilderwelten" und "Wissensmanagement". Im Service-Teil finden Sie einen gut geschnürten Fundus an Praxis-Checklisten, Fragebögen und Buchtipps. Also nicht nur ein Theorie-Schmöker sondern durchaus auch für die Praxis zu gebrauchen! Ihr Sebastian Voss

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    Buchtipp: Konzeptionspraxis

    10. Oktober 2007 by

    Das Autorenteam Stephanie Schmidt und Renée Fissenwert zeigen, dass ein Einstieg in die Konzeptionspraxis sogar humorvoll und nicht unbedingt prosaisch sein muss. Ein eher unscheinbarer Zeitgenosse dient hier als sinnfälliges Vermarktungsobjekt: der „Gartenzwerg“. Wie erarbeiten Sie zusammen mit Ihre(m)r Agentur/Auftraggeber ein professionelles Briefing? Wie ziehen Sie daraus essentielle Fakten für Ihre Bestandsanalyse? Wie formulieren Sie präzise Ihre Kommunikationsziele und leiten daraus eine zündende Kommunkationsstrategie ab? Fragen über Fragen, die die Kommunikationsexperten Schmidt und Fissenwert in ihrem zeitgemäßen Praxishandbuch auf den Punkt bringen. So erfahren Sie praktisch on-the-job, wie eine Revival-Kampagne für den „Gartenzwerg“ entwickelt und am Ende mit Schmackes dem Auftraggeber präsentiert wird. Durch die Verschmelzung von Praxiswissen und dem allseits bekannten Symbol für Frohmut und Tradition in Deutschland´s Schrebergärten, lässt sich jede Phase des Konzeptionsprozesses hervorragend nachvollziehen. Ich habe es jedenfalls mit Genuß verschlungen. Sebastian Voss

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    Was in vielen amerikanischen Konzernen bereits seit Jahrzenten ein integraler Bestandteil strategischer Managementpolitik ist, gewinnt auch bei uns zunehmend an Bedeutung. Gemeint ist: Issues Management – das frühzeitige Erkennen von potentiellen Gefahren bzw. Chancen innerhalb der Meinungsmärkte. Die Autoren Kuhn, Kalt und Hinter geben Ihnen in ihrem verständlich geschriebenen Werk einen umfassenden Einblick über die Grundlagen von IM, hilfreiche Konzepte aus der Praxis, die Rolle der Medien als auch Best-Practice-Modelle.
    Heutzutage sind wenige Unternehmen gegen drohende Krisen gewappnet – sind Sie es? Zahlreiche Umfragen bestätigen das erschreckende und beinah fahrlässige Ergebnis: mehr als fünfzig Pronzent der deutschen Unternehmen können keinen Krisenplan vorweisen. Hektisches Reagieren und planloses Agieren im Ernstfall sind demnach keine Ausnahme. Klar ist aber auch, dass ein ein derartiges Verhalten in der Öffentlichkeit, z.B. bei Boykotten oder Produktrückrufen imageschädigende Konsequenzen für Ihr Unternehmen mit mit sich ziehen kann. Wobei dies im heutigen Zeitalter der Globalisierung und des sekundenschnellen Informationsaustauschs bereits schnell das Aus im Markt bedeuten kann. Hier knüpft der Gedanke des „Anliegen“-Managements an. Als untergeordnete Disziplin der Unternehmenskommunikation, überwachen Sie mithilfe unterschiedlicher interner und externer Analyemethoden Ihr Unternehmensumfeld. Medien und Marktteilnehmer werden ebenso unter die Lupe genommen, wie die immer mehr an Einfluss gewinnenden Interessenverbände (Umwelt- und Verbraucherschützer). Deuten mehrere Indikatoren auf einen branchenaffinen Trend oder eine drohende Krise hin, können Sie umgehend mit taktischen Mitteln entgegenwirken oder vorausschauend Potenziale ausschöpfen.
    In „Chefsache Issues Managenent“ werden Sie nach und nach an den Kern herangeführt. Schaubilder und aktuelle Studien sowie bewährte Beispiele aus der Unternehmenspraxis werten den Informationsgehalt dieses Fachbuches auf und machen es zu einem durchaus gelungenen Einstieg in die Thematik. Viel Spaß beim Lesen! Sebastian Voss

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