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Strategien
“Sind Existenzgründer Helden?”
Das fragt die startbox in Berlin in ihrer ersten Blogparade.
“Nein.” glaube ich und sage ihnen auch gleich, warum. Zuerst zwei weitere Fragen.
Ich meine, darum geht’s hier schließlich. Um Marketing. Und nicht um Gute-Nacht-Geschichten, oder?
Also, bleiben Sie bei mir.
Die Reise des Helden
Die startbox beschreibt eigentlich die Reise des Helden und nicht den Helden selbst. Die sogenannte Heldenreise war schon immer die Grundlage für jede gute Geschichte. Die alten Griechen schickten Odysseus und zahlreiche Götter auf gefährliche Reisen. Jeder erfolgreiche Holly- und Bollywood-Streifen erzählt eine Heldenreise. Jedes Produkt und jedes Gesicht verkauft sich besser mit einer guten Story. Ich bin Vertriebsunterstützer
…
Die startbox vergleicht den Schritt ins eigene Unternehmen mit dem Beginn einer Heldenreise und sagt: “Ja, Gründer sind Helden.”, weil…
Klingt zunächst wie eine Existenzgründung:
Soweit die Theorie. In der Praxis besteht die Heldenreise aus zwölf Etappen anstatt aus drei. Vor dem Aufbruch kommt erst noch der Ruf und dann die Weigerung.
Bevor Frodo das Auenland verlässt, um den bösen Ring zu vernichten, ist ihm der Ring total egal. Er denkt nicht im Traum daran, das gemütliche Auenland zu verlassen. Gandalf bequatscht Frodo so lange, bis dieser schließlich nachgibt. Das nennt man Nötigung. Oder sehe ich das falsch? Frodo wird praktisch gezwungen, sich in Gefahr zu begeben.
Der Held geht nicht freiwillig
Helden machen sich stets unfreiwillig auf den Weg ins Ungewisse. Irgendwelche Umstände und ein gewiefter Laberkopp schicken den Helden fast ins Verderben. So wie unseren armen Freund Frodo. Existenzgründer machen sich – hoffentlich – freiwillig selbständig und haben wenigstens eine ungefähre Vorstellung, wie sie Geld verdienen wollen. Natürlich ähnelt manche Gründung einer Abenteuergeschichte. Aber während die Heldenreise ein Happy End hat, steht am Ende einer abenteuerlichen Gründung die Pleite – Unhappy End.
Und trotzdem:
Die Heldengeschichte ist das beste Marketing-Instrument für Gründer
Steve Jobs gründete Apple aus der elterlichen Garage heraus gegen viele Widerstände. Die eigenen Leute schmissen ihn später raus, als es ihnen mit ihm zu bunt wurde. Jahre später rief Apple Steve Jobs wieder zu sich, um Apple vor der Pleite zu retten. Steve stürzte sich wieder ins Abenteuer. Heute steht Apple besser da, als je zuvor. Und, so traurig wie es ist, der frühe Tod von Steve Jobs macht die Heldengeschichte komplett. In Asien stirbt der Held oft am Ende der Geschichte.
Auch die Entstehungen von Facebook, der Teekampagne oder ALDI klingen wie Abenteuergeschichten. Was genau daran wahr ist…? Wen stört’s? Klingt gut.
Wenn Sie Ihr Unternehmen bekannter machen wollen, schmeißen Sie nicht mit Zahlen, Produkt-Eigenschaften und dem üblichen Marketing-Geschwätz um sich. Erzählen Sie eine Geschichte und machen Sie sich, Ihren Laden oder Ihr Produkt zum Helden einer spannenden Reise.
Schreiben Sie Ihren eigenen Helden-Reisebericht
Nehmen Sie sich zwanzig Minuten Zeit, ein Blatt Papier und einen Stift und beantworten Sie einfach folgende Fragen.
OK, jetzt sind Sie dran. Erzählen Sie Ihre Geschichte in fünf Sätzen unten in den Kommentaren.
Sie können das… und wir vom Marketingberater-2.0 sind gespannt…
Beste Grüße aus Berlin sendet Ihnen Hans Steup
Bildquelle: © Stefan Bayer / pixelio.de
Continue Reading »Viele Unternehmen sind immer noch der Meinung, dass eine aktive Beteiligung auf gängigen en vogue Plattformen wie Twitter, Facebook, Flickr, YouTube in kürzester Zeit für mehr Abnehmer sorgt und Multiplikatoren dazu veranlasst begeistert Blogbeiträge zu verzapfen. Nach dem Prinzip "Gießkanne" werden emsig Facebook-Fanseiten mit Fotos und Pinnwandeinträgen bestückt, der hauseigene YouTube-Kanal mit dem letzten Werbetrailer gefüttert und über den Twitter-Kanal aktuelle Sonderangebote herausgezwitschert. Letztlich wird dem noch ein Social Media Newsroom als Krone aufgesetzt, nach dem Motto: "Lieber Influencer, friss oder stirb!"Anscheinend wurde die Rechnung ohne den Wirt gemacht! Ist der Kunde überhaupt geneigt sich an dieser Corporate Social Media Spielart zu beteiligen oder versendet sich dessen Tun gleich im digitalen Nirvana? Deshalb sollte vor dem mit-Kanonen-auf-Spatzen-schießen die Vorliebe der angepeilte Zielgruppe ermittelt und im Rahmen eines Social Media Fahrplans berücksichtigt werden.Monitoring: Schreiben Kunden Blogbeiträge, twittern sie oder diskutieren Sie lieber bei Facebook über Eure Marke? Aus diesem Grund müssen zuerst einmal die Netzgespräche lokalisiert werden, bevor man zum Social Media Angriff blässt. Für uns als Berater sind deshalb vorhandene Zielgruppen-Beschreibungen unserer Mandanten hilfreich, mit denen man bereits auf bestimmte Aufenthaltsorte im Netz schließen kann. Ziele: Was möchtet Ihr insgesamt mit Euren Aktivitäten im Social Web erreichen?
- Über Unternehmen und Angebot informieren (Marketing),
- Umsatz durch Empfehlungsmarketing ankurbeln (Verkauf),
- herausfinden, wie Eure Kunden über Euer Angebot sprechen (Forschung) oder
- Euren Kunden helfen gemeinsam an Ideen für die Verbesserung Eurer Produkte zu arbeiten (Entwicklung/Crowdsourcing).
Strategie: Wie sieht die langfristige Vorgehensweise aus, um Eure Ziele (messbar) zu erreichen? Möchtet Ihr Markenbotschafter aus den Reihen Eurer Kunden ernennen, die ihrerseits Bekannte zu Neukunden machen? Oder strebt Ihr an, Eure Kunden zu Freunden Eures Unternehmens zu machen und ihnen Raum zur Verfügung zu stellen, in dem sie sich in Ruhe über Euer Angebot austauschen können?Technologie: Jetzt kommen wir zum letzten Punkt, der den meisten Social Media Beratern womöglich das Adrenalin in die Venen treibt: die Auswahl der geeigneten Medien, um die anvisierte Zielgruppe zu erreichen. Spreche ich Personen über 30 Jahren an, die gut gebildet und internetaffin sind, ist der Mikroblogging-Dienst "Twitter" eine Möglichkeit, über das das Unternehmen nachdenken sollte. Sind Verbesserungsvorschläge oder die Beteiligung an der Produktentwicklung gewünscht, kann hier womöglich zu einem eigenen Forum oder einer (Instant)Community geraten werden. Die Kombinationsmöglichkeiten sind schier unbegrenzt, jedoch sollte das Ziel und die Zielgruppe immer im Auge behalten werden. Nur so kann ein wirklicher Erfolg durch Social Media Engagement gewährleistet werden. Alles andere ist bloßer Aktionismus, der zu Budget- und Kapazitätsverschwendung führt!
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Angesichts dessen, dass zurzeit immer noch viele Unternehmen und Agenturen, die sich “Social Media” annähern möchten – planlos handeln, dachte ich, ich widme mich zur Abwechslung einem Thema, um dass es sich auch im klassischen Marketing ohne “wenn und aber” immer drehen sollte: Den Kunden.
Nach meiner Ansicht liegt dieses aktionistische Vorgehen nicht nur an den aus dem Boden sprießenden, selbsternannten Social Media Experten, die ihren Kunden zwangsläufig empfehlen, unbedingt einen Blog einzurichten oder mit dem Twittern zu beginnen. Sondern ist auch darauf zurückzuführen, das viele Unternehmen das Gefühl haben, die sozialen Medien seien ein (weiterer) Kanal, den sie nutzen können, um ihre (Werbe)Botschaften an diejenigen Kunden streuen, die sie über die herkömmlichen klassischen Medien nicht oder noch schwer erreichen. Nennt mich einen Pessimist, aber wir wären naiv zu glauben, das bspw. das Fernsehen das Niveau der 90er Jahre nochmal erreichen wird? Es geht schon lange nicht nicht darum, dass Publikum mit abwechslungsreicher und anspruchsvoller Kost zu unterhalten. Sondern einzig und allein um die maximale Menge von Werbespots, die untergebracht werden kann, so dass sich der Brechreiz der Zuschauer noch im dunkelgelben Bereich hält.
Das Social Web hat es schließlich geschafft, die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zu lenken, die sich evolutionsbedingt ein dickes “Anti-Werbe-Fell” zugelegt haben und jetzt auf einer offenen Bühne u.a. über Marken miteinander kommunizieren. Doch Ihr lieben Unternehmer da draußen, gebt bitte Eure “Old-School-Marketing-Mentalität” am Eingang zum Social Web ab und kommuniziert endlich in Augenhöhe mit den Menschen, die Eure Marken machen!
In meiner kleinen Beitragsreihe, die ich hiermit einläuten möchte, stelle ich Mittel und Wege vor, um Zielgruppen auf ökonomischen Weg zu erreichen und dabei Social Media von seinem Grundgedanken verstehen zu lernen. Die Technologien und der ganze Nerdstuff spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Denn sie sind lediglich die Hilfsmittel, um die Beziehungen zu Kunden, Partnern und der Öffentlichkeit aufzubauen und zu pflegen.
Continue Reading »Beim Social Media Marketing verhält es sich genauso, wie beim klassischen Ansatz. Bevor zugeschnittene Maßnahmen im Sinne des Social Media-Mix für Sie als Werbungtreibenden zusammengestellt werden können, müssen Ihre Zielgruppen im Netz zu allerst geortet werden. Das heißt im Klartext: Auf welchen Web 2.0-Schauplätzen tummeln sich Ihr User, die Sie ansprechen möchten oder nutzen diese überhaupt die Angebote des Mitmach-Web?
Um dieser fundamentalen Frage auf den Grund zu gehen und nicht das Marketingbudget sinnlos auf den falschen Kanälen zu verpulvern, sollten man im ersten Schritt mit einem unfangreichen Web-Screening beginnen. Anlehnend an Li und Josh Bernoff ´s "Groundswell", unterscheiden wir zwischen den folgenden 5 Userschichten:
Die Produzenten
Sie zählen wie ich auch, zu den Web 2.0 Enthusiasten. Kennzeichen dieser Gruppe: Sie verbringen als Heavy-User, entweder privat oder geschäftlich viel Zeit im Internet und stellen dabei aktiv Inhalte (User-generated-Content) zur Verfügung. Zu ihren Lieblingsanwendungen zählen Fotos/Videoclips hochladen auf Flickr/Youtube, ein eigenes Blog betreiben, Präsentationen einstellen auf Slideshare, Gruppen Gründen bei XING, Dialoge führen und Wissen teilen über Frienfeed oder aber in Teams zusammenarbeiten via Huddle.
Die MessiesIn jedem von uns steckt ein kleiner Sammler, meim digitalen Messie hingegen bleibt keine Information unarchiviert. Sie horten Links in Social Bookmarking Diensten wie Mister Wong, delicious, Linkarena oder in Ihren Browserfavoriten. Sie füttern ihre RSS-Feed-Reader randvoll, um keine Neuigkeit zu verpassen. Die Reizüberflutung gehört bei Ihnen zur Selbstverständlichkeit und ihren ersten Information Overkill verspeisen sie bereits morgens zum Frühstück.
Die FeedbackerDamit nähern wir uns einer gigantischen Gruppe unter der Nutzerschaft im Mitmach-Web. Hierunter finden wir diejenigen welchen, die mit Freude Blogpostings kommentieren, auf Foren- oder Newsgroubeiträge hin mit ihrem Wissen glänzen, fleißig ihre Bewertungen auf Qype, Dooyoo oder holidaycheck abgeben oder Buchrezensionen auf Amazon veröffentlichen. Die Social NetworkerFür diese Gruppe zählt vor allem Aufbau, Festigung und Vertiefung von Kontakten in den unterschiedlichsten Communities von StudiVZ, über Facebook bis hin zu XING. Egal ob beruflicher oder privater Hintergrund, die soziale Interaktion steht bei ihnen immer an prominentester Stelle. So ist es auch nicht verwunderlich, dass diese virtuellen Kontaktesammler in unzähligen Social Networks mit ihrem Profil zuhause sind.Die LeanbacksumentenEine deftiges Menü aus mundgerechten Medienhäppchen, serviert auf dem Silbertablett des Web 2.0 – dies bevorzugt unsere letzte Gruppe. "Lass den Anderen doch die Arbeit, wir stürzen uns aufs Vergnügen" heißt die Parole der Userschaft, die leider den größten Teil des Social Media Völkchens ausmacht. Sie amüsieren sich über die witzigsten Werbespots auf Youtube, MyVideo & Co., saugen sich Wissen über Ratgeberpodcasts via itunes oder profitieren von der Weisheit der Vielen auf Wikipedia.
Sie sehen, im Web 2.0 gibt es die facettenreichsten Teilnehmer, die jeweils ein anderes Nutzungssverhalten der Neuen Medien an den Tag legen. Diese gilt es zu strukturieren und Ihre Maßnahmen genau auf die Vorlieben Ihrer Zielgruppe abzustimmen. Haben Sie jene ersteinmal in den Weiten des Web 2.0 lokalisiert, haben Sie besten Chancen diese für Ihr Unternehmen zu begeistern!
Ihr Sebastian Voss
Draußen schneits und windet, genau der richtige Zeitpunkt meinen nächsten nützlichen Blogbeitrag zu posten. Diese Woche veranstaltete ich zusammen mit meinem Partner Sebastian Wartenberg einenWorkshop zum Thema: "Marketing 2.0 – Chancen und Risiken für den Mittelstand". Hierbei nannten wir Instrumente des Web 2.0, die sich auch im B2B-Bereich hervorragend einsetzen lassen. Neben Flickr und Twitter kamen natürlich auch wieder der Klassiker Weblogs zur Sprache. In diesem Beitrag möchte ich einmal näher auf Formen und Einsatzmöglichkeiten des beliebten "Bürgermediums" eingehen.
Ceo-Blogs
Dieses Blogformat beansprucht die Geschäftsleitung für sich. Entweder kommunziert sie intern mit ihren Mitarbeitern oder auch extern, um Kunden, Lieferanten, Stake-Holdern, Interessenten und Medien ein Sprachrohr zu bieten. Entscheidet sich der CEO für die erste Variante, bloggt er über Standortbesuche, Neuigkeiten, Geschäftsentwicklungen, geplante Investitionen, Unternehmensleitbilder und neue Produkte. Wendet er sich dagegen an ein externes Publikum, kommentiert er meist aktuelle Schlagzeilen, gibt sein Statement zu Branchenentwicklungen oder beantwortet Kundenfragen. Der Vorteil: Der CEO tritt hier als "greifbare" Person hinter seiem Unternehmen hervor.
Knowledge-Blogs
Blogs sind natürlich auch sinnvoll als echte Alternative zu Wikis, die üblicherweise im Enterprise 2.0-Umfeld eingesetzt werden. Wobei sich der Mitabeiter bei Wikis erst einmal mit der jeweiligen Synthax auseinander setzen muss, kann er bei einem einfachen gestrickten Blogsystem gleich loslegen. So kann abteilungsspezifisch Wissen zusammgetragen und nach Schlagworten, den sogenannten Tags, kategorisiert werden und mittels der blogtypischen Kommentarfunktionen Diskussionen um meinen Eintrag ausgefochten werden. Als ausgesprochen nützlich haben sich auch die Vernetzungsmöglichkeiten bewiesen. Die Verlinkung auf Videos, E-Books, Dokumente und Studien im Web, tragen ebenfalls zur effizienten Arbeitskultur mit einem Knowledge-Blog bei.
Service-Blogs
Was noch vor kurzem die Service Hotline oder der FAQ-Chat war, ist heute der Service-Blog. Fragen und Antworten zu bestimmten Diensten oder Services laufen heute im Service-Blog des Herstellers zusammen. So tragen nicht nur die Support-Mitarbeiter zur Lösung des Problems bei, sondern auch andere Besucher der Plattform, die ihre Expertise mittels Kommentarfunktion einbringen können. Man spricht hier mehr oder minder vom customer integrated support. Eine Spin Off des Service Blogs ist der Moblog, gerade bei Produkten die schwer erklärungsbedürftig sind, kann der User visuelle Informationen in seine Problemschilderung mit einbeziehen, indem er Fotos per E-Mail oder MMS einsendet. Diese können mit samt Lösungsvorschlag nach Rubriken kategorisiert werden. Kunden mit ähnlichen Problem, steht somit eine beachtliche FAQ-Datenbank mit samt Lösungsvorschlägen zur Verfügung.
Employer-Blogs
Wo hingegen beim CEO-Blog der Chef das Sagen hat, geben geben beim Employer den bloggenden Ton an. Hier unterscheiden wir auch wieder zwischen in- oder externem Publikum. Bei erster Varianten handelt es sich wie oben schon beschrieben, um ein Instrument des Wissensmanagements. Bei Letzterem präsentieren sich die Mitarbeiter als Sprachohr des eher unnahbar scheinenden Unternehmens. Eine Form davon ist der Customer-Relationship-Blog.
Customer-Relationship-Blogs
Einer der meist verbreiteten Typen, ist der CRM-Blog. Mitarbeiter schreiben über das Unternehmen aus ihrer eigenen sichtweise, subjektiv und losgelöst, doch wohlwollend das Corporate Behaviour berücksichtigend. Die Autoren bloggen meist Beiträge über Produkte, Trends, Neuigkeiten und Nützliches. Selbstverständlich reagieren sie mit diesem Organ auch gegenüber Reklamationen und Wünschen, die den Kunden auf dem Herzen liegen. Hierzu möchte ich gern zwei Beispiele nennen, die mit bestem Beispiel voran gehen. Auf dem Frosta-Blog kommunizieren die Mitarbeiter gemäß ihrer Corporate Idendity ihre gesundheitsbewusse Firmenphilosphie nach außen. Mindestens genau so gut, macht es die Chefin Kirstin Walther auf ihrem Saftblog. Offene und ehrliche Kundenkommunikation sowie konstruktives Verbraucherfeedback, laufen hier unverkennbar zusammen.
Natürlich gibt es noch unzählige weitere Variationen, wie z.B. Kampagen-, Krisen-, Produkt-, Messeblogs et cetera. Doch oben finden Sie zur groben Orientierung zunächst einmal die wichtigsten Kategorien, um gezielt mit Ihrem Blog in die Blogosphäre zu starten. In diesem Sinnen wünsche ich ein frohes Osterfest und ein paar erholsame Feiertage! Ihr Sebastian Voss
Virales Marketing birgt ein enormes Verbreitungspotenzial, um Ihre Zielgruppe mit Ihrer Werbebotschaft anzustecken. Doch um Ihre geplante Epidemie nicht zu einem kümmerlichen Niesreiz werden zu lassen, sollte Ihr Überträger die eine oder/und andere der folgenden Grundvoraussetzungen erfüllen:
Bieten Sie einen hohen Entertainmentfaktor Ihre Botschaft sollte Ihren Empfängern Spaß machen! Wie wär´s denn mit einem witzigen Produktvideo oder einem Mini-Game? Achten Sie bitte hier bei der Gestaltung unbedingt auf Ihr Corporate Design, um keinen Vampir-Effekt zu erhalten. Als Beispiel sei hier der Klassiker "Moorhun" genannt, der zwar tausendfach heruntergeladen wurde, aber sich keiner der Spieler an den Herausgeber, das Wiskeylabel Johnny Walker erinnern konnte – Werbewirkung verspielt! So bietet Mc Donald´s z. B. aktuell mit www.huettengaudi.de eine Mikro-Plattform an, auf der User ihr Foto auf eine lustige Lederhosenfigur hochladen können und durch das Weiterversenden an ihre Freunde und Bekannte, begehrte Preise abstauben können.
Bieten Sie einen hohen NutzwertSie haben eine e-Book oder einen Leitfaden verfasst, der Ihrer Zielgruppe höchstwahrscheinlich einen großen Mehrwert verschafft. Dann nicht´s wie online damit. Stellen Sie dieses auf Ihre Homepage, versenden Sie es an Ihre Bekannte, Geschäftspartner und einflussreiche Multiplikatoren aus Ihrer Branche (z. B. Blogger, Journalisten usw.) Darüber hinaus beschleunigen Sie die Ansteckung Ihres Nutzwertviruses durch eine zusätzliche Pressemitteilung via kostenlose Presseverteiler-Services. Bieten Sie Ihr Gimmick kostenlos oder sehr günstig anGerade im Internet stellen kostenpflichte Angebote eine große Hemmschwelle für User dar. Deshalb mein Tipp: Versuchen Sie zumindest zu Beginn Ihrer Kampagne Ihr Produkt kostenlos zur Verfügung zu stellen, um Interessierte Kunden einzufangen. Später können Sie dieses immer noch als kostenpflichtige erweiterte Variante ausbauen. Siehe web.de und gmx.de & Co.Bieten Sie kinderleichte ÜbermittlungswegeAchten Sie beim Entwickeln Ihrer Viren auf leichte Übertragbarkeit. So sollte im Falle eines E-Book das PDF-Dokument nicht allzu groß ausfallen und Ihr Mini-Game mit einer Send-a-friend zum schnellen Weiterempfehlen ausgestattet sein. Bedenken Sie bitte immer: Internetuser sind kurzweillig, äußerst sprunghaft und haben erst recht keine Zeit sich mit umständlichen Bedienungsabläufen auseinanderzusetzen.Eng am Thema anliegend, möchte ich Ihnen abschließend kurz einen spritzigen Audio-Spot mit garantiertem Viraleffekt vorstellen, den ich bei Youtube gesichtet habe und der bereits knapp 2.200 User erfreuen durfte. Hierbei sei in den Raum gestellt, ob dieser absichtlich von Air Berlin initiiert worden ist. Was denken Sie? Kommentare wie immer willkommen! Ihr Sebastian Voss
Das Autorenteam Stephanie Schmidt und Renée Fissenwert zeigen, dass ein Einstieg in die Konzeptionspraxis sogar humorvoll und nicht unbedingt prosaisch sein muss. Ein eher unscheinbarer Zeitgenosse dient hier als sinnfälliges Vermarktungsobjekt: der „Gartenzwerg“. Wie erarbeiten Sie zusammen mit Ihre(m)r Agentur/Auftraggeber ein professionelles Briefing? Wie ziehen Sie daraus essentielle Fakten für Ihre Bestandsanalyse? Wie formulieren Sie präzise Ihre Kommunikationsziele und leiten daraus eine zündende Kommunkationsstrategie ab? Fragen über Fragen, die die Kommunikationsexperten Schmidt und Fissenwert in ihrem zeitgemäßen Praxishandbuch auf den Punkt bringen. So erfahren Sie praktisch on-the-job, wie eine Revival-Kampagne für den „Gartenzwerg“ entwickelt und am Ende mit Schmackes dem Auftraggeber präsentiert wird. Durch die Verschmelzung von Praxiswissen und dem allseits bekannten Symbol für Frohmut und Tradition in Deutschland´s Schrebergärten, lässt sich jede Phase des Konzeptionsprozesses hervorragend nachvollziehen. Ich habe es jedenfalls mit Genuß verschlungen. Sebastian Voss
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Bei meinen Kundengesprächen fällt häufig der Begriff "Zielgruppenselektion". So ist (immer noch) allgemein üblich Käufer nach den demografischen Merkmalen: Alter, Geschlecht, Beruf und Wohnort einzustufen. Das ist meiner Ansicht nach nicht nur ein bißchen aus der Mode gekommen, sondern auch rein praktisch gesehen mit großem Aufwand und verschenkten Budgetgeldern verbunden. Deshalb möchte ich Ihnen jetzt ein anderes Model vorstellen, das es Ihnen ermöglicht, sich besser in Ihre Zielgruppe hineinzuversetzen und Ihre Kommunikationsmaßnahmen besonnener zu streuen. Die Rede ist von der Persona-Methode.
Was genau ist die Persona-Methode?Stellen Sie sich Ihren idealen Kundentyp vor. Im Falle eines Bio-Einzelhandel sähe dieser so aus: Herr Krause ist zirka 35 Jahre jung, neigt nicht zu Spontankäufen, sondern prüft seine Ware vorher eingehend. Für Herrn Krause stehen Qualität, Frische und Naturbelassenheit ganz oben auf seiner Werteskala. In seiner Freizeit holt er sich gern Tipps auf sogenannten Lohas-Websiten, wie z.B. KarmaKonsum. Mit seiner Frau trinkt er abends gern einen guten Tropfen Biolandwein und so weiter und so fort. Spielen dies noch mit zwei bis drei weiteren Kundentypen durch und Sie haben einen repräsentativen Querschnitt Ihrer Hauptzielgruppen!
Wie kann die Persona-Methode angewendent werden?Wenn Sie jetzt mit Hilfe der P-Methode ein typisches Bild Ihrer Kundengruppe vor Augen haben, können Sie Ihre Werbemaßnahmen nun einfühlsamer bewerten. Da wäre z.B. die Firmenwebsite. Findet Herr Krause auf Ihrer Internetseite alles was er sucht? Ist sie für ihn intuitiv zu bedienen und erfüllt sie seine Bedürfnisse? Gehört die 65jährige Frau Müller zu Ihrem "imaginären" Kundenkreis, sollten Sie Ihre Website möglichst barrierefrei gestalten, d. h. große Schrift, Buttons und bestenfalls mit Vorlesefunktion für die wichtigsten Artikel. Ein anderes Beispiel: Ihr Kundenmailing. Haben Sie Ihre Zielgruppe(n) erst einmal als Person(en) identifiziert, punkten Sie ab sofort durch ein angemessenes und treffsicheres Wording!Weche Vorteile bringt die Persona-Methode mit sich?Die P-Methode schafft vor allem Übersicht und vermindert die Komplexität Ihrer bisherigen Zielgruppenauswertungen (psychografische/demografische Merkmale). So steckt der Teufel jetzt nicht mehr im Detail sondern hilft Ihnen sich auf das Wichtigste zu konzentrieren! Mit Ihren Mitabeitern haben Sie so einen fassbaren Geprächsgegenstand und beugen vor allem allgemeiner Betriebsblindheit vor. Das Einnehmen der Kundenpostion wird somit für alle Anwesenden leichter. Mein Rat an Sie: Wenden Sie die P-Methode insbesondere bei der Planung Ihrer Marketing bzw. Kommunikationsmaßnahmen an. So sorgen Sie dafür, dass Ihr Budget auch gezielt und sinnvoll zum Einsatz kommt! In diesem Sinne einen schönen Sonntag!Ihr Sebastian Voss
Bin doch mal wieder im Büro gelandet und dachte ich lade noch eine meiner Veröffentlichungen auf meinen Blog hoch, die im Frühjahr diesen Jahres sehr viel positives Feedback geerntet hat. Thema: Wie erstellen ich mir systematisch einen funktionstechnischen Kommunikationsplan! Dieser sollte insbesondere für die kleineren Unternehmen unter Ihnen äußerst interessant sein. Denn gerade aus meiner Beraterpraxis vernahm ich des öfteren Hören: “Also meine Zielgruppe, Herr Voss. Das sind eigentlich alle”. Demnach sollten Sie Ihre Zielgruppe so eindeutig wie möglich eingrenzen, um Ihr Kommunikationsbudget aufgrund hoher Streuverluste nicht vollkommen in den Sand zu setzen. Dieses Konzept soll Sie unterstützen, planvoll und ökonomisch vorzugehen: von der Bestimmung Ihres Ist-Zustandes über Ihre Zielfestlegung, bis hin zum Einsatz Ihrer Kommunikationsmittel und der Zeitraum in dem dies stattfinden soll. Dazu zählt überdies eine Aufstellung Ihres Marketingbudget, so dass Sie jederzeit einen Überblick über Ihre Kosten und einen Vergleich zum tatsächlichen Nutzen aufstellen können. Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß bei der Lektüre! Meinen Artikel finden Sie rechts unten unter “Downloads”. Ihr Sebastian Voss
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