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Studien

tweetmeme_url = 'http://sebastianvoss.typepad.com/markterfolgsblog/2010/06/social-media-flashback-kw-24.html';

Wie oft haben wir uns gefragt: Wie kann ein derart erfolgreicher Social Media Dienst wie Twitter ohne stichhaltiges Geschäftsmodell überhaupt existieren bzw. funktionieren? Doch explodierende Nutzerzahlen und großzügige Finanzspritzen seitens Investoren scheinen wohl jede lahmende Kuh zum Galoppieren zu bringen. Trotzdem scheint sich bei Twitter´s in Sachen Monetarisierung eine deutliche Gangart abzuzeichnen. Mit der im Januar angekündigten Trending Topic Promotion, haben sie jetzt wohl scheinbar Ernst gemacht! Durch gezielte Vermarktung von Suchbegriffen, evolutioniert das Ganze – wie viele bereits vermutet haben – in Richtung Google-Geschäftsmodell. Bravo Piepmatz!
Wo wir gerade bei Twitter sind… Mittlerweile haben 4.571 Follower den interaktiven Service-Support der Telekom auf Twitter abonniert. Hier leisten 7 (echte) Telekom-Mitarbeiter aktive Hilfestellung am digitalen Kunden. Dieses Vorbild hat sich jetzt auch der Software-Gigant Microsoft zur Brust genommen, der relativ spät auf den Social Web Zug aufgesprungen ist. Montags und freitags, zwischen 9.00 und 17.00 Uhr könnt Ihr jetzt Euren Frust in Bezug auf MS Office 2010 (Beta), Internet Explorer 8 und Windows 7 auf @microsofthilft ablassen. Ob Stenka und Svetoslav diesem Ansturm gewachsen sein werden, bleibt abzuwarten. Im Augenblick herrscht jedenfalls noch Windstille. Ich finde es lobenswert, dass immer mehr Unternehmen damit beginnen Twitter endlich als Werkzeug für den Kundendienst zu nutzen. Welches (deutsche) Unternehmen fällt Euch spontan ein, bei dem Ihr diesen Ansatz ebenfalls begrüßen würdet?
Durch einen Tweet des Kollegen Karsten Füllhaas stieß ich auf diesen hilfreichen Leitfaden zum Thema Social Media Monitoring, den Ihr Euch hier gratis downloaden könnt! Auf knapp 18 Seiten liefert uns das White Paper eine reihe von Definitionen zu gängigen Messinstrumenten sowie Handlungsempfehlungen in Sachen Reporting und Interpretation. 
Jedes Unternehmen und jede Marke, die Social Media als Dialogkanal nutzt, neigt dazu sich in seinen zahlreichen Aktivitäten zu verlaufen. Da wird mal eben hier eine Corporate-Facebook-Site eingerichtet oder dort kurz ein HR Twitter-Account eingerichtet. Doch entsprechen die Einzelmaßnamen noch der allgemeinen Zielsetzung und dem einheitlichen Erscheinungsbild der Marke? Aus diesem Grund ist eine Dachstrategie, die alle Unternehmenseinheiten auf eine einheitliche Fahrtrichtung einpendelt, zwingend erforderlich. Wenn es nach dem Kollegen David Nelles geht, sollte diese Strategie auf den Geschossen: Metazielen, Social Media Guidelines und den Schnittstellen aufgesetzt sein, damit das Unternehmen im Rahmen einer "Many-Voices-One-Message-Policy" erfolgreich handeln könne. Ihr seht das sicherlich genauso, stimmt´s?
Hat sich eigentlich schon einmal ein Unternehmen bei EUCH beworben. Nein? Der (noch) selbständige PR-Berater Frank Hamm hat es ausprobiert und hat sein Social Media Know-how dazu genutzt seine eigene Bewerbungsoffensive im Netz zu starten. Am Monat den 14.06 veröffentlichte er eine Stellenanzeige als Social Media bzw. Online PR-Manager auf seinem hauseigenen Blog. Um dem Ganzen noch ein bisschen mehr Reichweite zu geben, schaltete Frank am Dienstag Mittag noch eine Facebook Ad frei. Die Zwischenbilanz der Selfrecruiting Kampagne kann sich durchaus sehen lassen: Bisher verzeichnete er 1.418 Seitenaufrufe für seine 2 Blogpostings sowie 201.334 Impressions und 440 Klicks für seine Facebook Ad. Oben drauf kommen noch Blogkommentare, Hinweise und Retweets auf Twitter und Likes auf Facebook. Eine gelungene Aktion, um zum einen Personaler auf seine Erfahrungen und Fertigkeiten aufmerksam zu machen. Zum anderen diese ebenfalls zu instrumentalisieren, um sein persönliches (Job)Ziel zu erreichen. Ich drück ihm jedenfalls fest die Daumen! 
Zum Schluss kommen wir noch zu 2 Umfragen, die ich für recht berichtenswert hielt. Bei "Mehrwert schaffen – Social Media in der B2B-Kommunikation" erforschten Studenten des Instituts für Kommunikation und Medien im Auftrag der Agentur Profilwerkstatt mit dem Fazit, dass äußerst viel Potenzial brachliegt, dass derzeit im von B2B-Unternehmen noch mit Trial & Error-Taktik bearbeitet wird. Darüber hinaus entwickelten die Studenten 10 lesenswerte Empfehlungen für den Einstieg ins Social Web. 
Die Umfrage "Medien-Trend-Monitor 2010" bestätigte, dass mittlerweile jeder zweite Journalist bei seiner redaktionellen Tätigkeit auf Social Media setzt. Doch lediglich ein Viertel sieht realistische Chancen für wirtschaftlich erfolgreiche Paid Content-Modelle. Des Weiteren sehen die Journalisten die Abkehr der jungen Leserschaft vom traditionellen Qualitätsjournalismus als größte Herausforderung. Wie steht Ihr zum Thema "Paid Content"? Hat dieser gegen die Umsonst-Mentalität im Netz überhaupt eine Chance?

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…lautet die Headline zu Andreas Noack´s Umfrage, die er im Rahmen seiner Bachelorarbeit zum Thema “Chancen & Risiken zur Nutzung von Social Media als Marketinginstrument im Unternehmen” durchführt.

Wenn Ihr also beruflich etwas mit Marketing und Social Media am Hut habt, investiert ein paar Minuten und setzt Eure Kreuzchen, damit unterm Strich auch ein repräsentatives Gesamtergebnis zustande kommt!

Natürliche keine Bemühungen ohne Belohnung! Die Auswertung gibt´s danach auf Wunsch per E-Mail. Dazu tragt Ihr bitte Eure Adresse am Ende des Fragebogens ein.

Viel Spaß beim Ausfüllen und ein schönes Wochenende!

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Wieder einmal hatte ich das Vergnügen einer fleißigen Diplomandin bei ihrer Umfrage zum Thema Social Media zu unterstützen. Da ich ein Fan der Mehrfachverwertung bin, sollt Ihr auch etwas davon haben!

1. Was sind aus Ihrer Sicht die wesentlichen Merkmale von Social Media?

Nutzer werden zu Prosumenten
Im Social Web hat jeder Nutzer die Möglichkeit selbst an der Gestaltung des Internet mitzuwirken. Sei es durch das Posten von Beiträgen in seinem persönlichen Weblog, das Bewerten von Produkten und Services auf Bewertungsplattformen wie Ciao oder Dooyoo oder das Knüpfen von Kontakten in Social Networks wie Facebook oder StudiVZ. Dieses Phänomen beschäftigt zunehmend auch viele Unternehmen und Organisationen, die im Rahmen ihrer Kommunikationsstragegien die Mitmach-Kanäle zukünftig mehr
einbeziehen müssen, um ihre Zielgruppen (noch) zu erreichen.

Weisheit der Vielen (Wisdom of the Crowd)
Privat- und Geschäftsleute verabschieden sich langsam und sicher vor dem Mantra:”Wissen ist Macht und Macht behalt ich”. Da werden interessanten Webfundstückeauf Social Bookmarking Plattformen wie Mister Wong und Delicious gespeichert, Ratgeberbeitrage verfasst und kostenlos auf Blogs und Wikis verteilt und Wissenshäppchen innerhalb 140-Zeichen auf Twitter serviert. “Geben statt nehmen ist zur Devise” geworden. Das Resultat: Ein gewaltiger gemeinschaftlicher Wissenschatz, aus dem sich jeder frei bedienen kann, wenn er denn mag und die Social Web Werkzeuge beherrscht.

Transparenz
Vorbei sind die Zeiten, in den sich der Konsument während des Kaufprozesses ausschließlich von den Hochglanz-Webseiten des Unternehmens und redaktionellen Produkttests in Special Interest Magazinen beinflussen ließ. Heute stöbern wir in einschlägigen Foren, auf Bewertungsplattformen und Weblogs oder fragen gleich unsere Twitter-Gemeinde um Rat.Schlechte Performance und Qualtitätsmängel der anvisierten Produkte werden somit in Windeseile an den Online-Pranger gestellt und abgestraft. Einige der kritischen Rezensionen schaffen es sogar noch vor die Unternehmenwebsite in den Suchmaschinen-ergebnissen zu gelangen. Schlecht für das werbungtreibende Unternehmen, gut für uns als informierten Verbraucher.

2. Social Media Marketing – was verstehen Sie darunter?

Social Media Marketing bindet im Gegensatz zum herkömmlichen Online-Marketing, Social Media Elemente in seinen Kommunikations-Mix ein. Das können z.B. Marken-Communities/Seiten auf MySpace, Facebook oder Edelprofile auf StudiVZ sein. Darüber hinaus kann auch ein aufgesetzter Kampagnen-Blog, diverse Twitter-Accounts und ein Kanal bei Youtube das Social Media Marketing unterstützen. Ziel ist es, durch einen authentisches Dialog mit der Zielgruppe die Glaubwürdigkeit für die Marke zu steigern und die dessen Bekanntheit durch digitale Mundpropaganda voranzutreiben.

3.
Wie erklären Sie sich die bisherige Zurückhaltung der DAX 30
Unternehmen bezüglich der Nutzung von sozialen Medien wie Twitter,
YouTube, Facebook und Co.?

Nach
meiner Meinung sehen die Dax 30 Unternehmen Social Media Aktivitäten noch nicht als Priorität an.

Das erklärt auch, das nur wenige von ihnen wie z.B. Daimler mit seinem Corporate Blog oder Henkel und Lufthansa mit einem Twitter-Kanal ersteinmal herum experimentieren. Die breite Masse hält sich jedoch vornehm zurück und lässt sich von den Vorreitern inspirieren.


4. Wie sehen Sie die zukünftige Entwicklung folgender Medien: Twitter, YouTube, Facebook, MySpace, Corporate Blog?

Die
sozialen Medien werden in Zukuft zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Communites werden auch unter den älteren Nutzern (50+) immer beliebter.
Im Bewegtbildsegment (YouTube & Co) beobachten wir schon seit
Längerem die Tendenz zur Clip-Kultur. Und Twitter schafft mittlerweile
den Sprung in die Mainstream-Medien insbesondere in den Wahlkampf. Wenn
das keine guten Vorzeichen sind?


5. Wie bewerten Sie die Nutzung von Twitter als reinen Marketing- und Vertriebskanal? (Stichwort: Deutsche Lufthansa)

Hier
beziehe ich aus Prinzip eine neutrale Position. Denn jedem Unternehmen
liegt es frei, wie er die 140-Zeichen-Botschaften nutzt. Möchte
der Support Anfragen in Echtzeit beantworten, die Unternehmens-kommunikation lediglich ihren Blog-RSS-Feed einbinden oder
der Vertrieb spezielle Rabattaktionen verkünden. Ich denke, die
Einsatzmöglichen von Twitter sind äußerst vielfältig, genauso wie der
Twitter-Follower auch.


6. Macht es für jedes der DAX Unternehmen Sinn, in sozialen Medien
aktiv zu werden? Gibt es bestimmte Branchen, für die sich Engagement in
den sozialen Medien weniger lohnt?

Das
kann man so pauschal nicht sagen. Es empfielt sich wie im klassischen
Marketing auch eine Zielgruppenanalyse vorab durchzuführen, um zu
ermitteln ob und wo sich die Zielgruppen im Social Web aufhalten. Erst
dann entscheide ich über die Auswahl der geeigneten Mittel. Ich hatte
bisher bei den großen 30 noch nicht das Vergnügen, so dass ich Ihnen
hier leider keine weiterführende Auskunft geben kann.

7. Welche Relevanz hat Social Media für die Zukunft, insbesondere im Vergleich zu den klassischen Medien?

Ich
denke die Relevanz der sozialen Medien wird steigen, da besonders junge
Menschen im Alter zwischen 14 und 25 durch die klassischen Disziplinen
teilweise oder schon gar nicht mehr erreicht werden können. Jedoch
gehöre ich nicht zu den Verfechtern, die behaupten, die klassischen
Medien wären tot. Denn die große Masse lässt sich im Augenblick immer
noch am schnellsten über Radio, TV und Print erreichen. Deshalb raten
wir unseren Mandanten in vielen Fällen ihre Online-Marketing-Feldzüge
durch klassisches Advertising zu flankieren.


8. Nennen Sie bitte zum Schluss noch ein Unternehmensbeispiel für eine aus Ihrer Sicht gelungene Nutzung von Social Media.

Hierzu
bediene ich mich an einer Coffe-Shop-Kette jenseits des großes Teiches.
Starbucks hat meiner Meinung nach verstanden, wie man das Social Media
im Sinne des Crowd-Sourcings exzellent einsetzt. Auf der Website:
MyStarbucksIdea, sammelt Starbucks
Produktanregungen von seinen Kunden. Bisher sind 70.000 Vorschläge
eingegangen, wobei die Top Ideen von mehr als 95.000 Nutzern positiv
bewertet und mehr als 1.000 mal kommentiert worden sind. Auf Facebook
verfügt der US-Kafferöster z.B. mehr als 1,7 Mio. Fans. Sinn und Zweck:
Durch die Einbindung der Kunden ins Marketing und in die
Produktentwicklung werden nicht nur Kosten eingespart (Marktforschung),
sondern darüberhinaus die Kundenloyalität gesteigert. Das ist Starbucks
wohl durchaus gelungen.

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Buzz-Analyse: Startup Monitor 2008 II

Die folgende Nachricht wurde mir von meinem Kollegen David Nelles, PR-Manager der bei ethority aus Hamburg zugetragen. Die emsigen Hansestädler kümmerten sich wieder einmal um die Auswertung der Online-Gespräche über die deutschen Startups. Um einen möglichst repräsentativen Querschnitt für den Startup Monitor 2008 II zu erlangen, flossen in die Buzz-Analyse im Rahmen von September bis Oktober 2008 17.700 Meinungsäußerungen von Usern in deutschsprachigen Weblogs und Foren ein. Durch ein besonderes Crawlerverfahren, gelang es der Agentur nicht nur eine mengenmäßige Aussage zu treffen, sondern duch den semantischen Ansatz auch Meinungen über das Image der Unternehmen zu Tage zu fördern. Das Ergebnis spricht für sich:
Über StudiVZ wurde am meisten diskutiert und das auch nicht immer positiv. Vielfach wurde Kritik geübt. Aber ist das ein Wunder? David Nelles geht davon aus, das der thematisierte Führungswechsel und die negative Einschätzungs angesichts des wirtschaftlichen Erfolgs für diesen schlechte Meinungshorizont verantwortlich sind.
         
Das Bewertungsportal Qype und das Geo-Network Plazes können sich über ihre Beliebtheit freuen. Besonders bei letzterem kann man erkennen, das mobile Anwendungen immer beliebter werden und zukünftigen Entwicklungen mit großen Erwartungen entgefiebert werden.Die Ergebnisse zeigen uns, dem Online-Elefantengedächtnis entgeht wirklich nichts. Alle Gespräche die User irgendwann auf irgendeiner Plattform getätigt haben und bei denen der Talk bereits in Vergesseneit geraten ist, kann die Reputation eines Unternehmens im Netz immer noch nachhaltig belasten. Kunden, die mich auf solche Beispiele ansprechen, entgegne ich immer mit der Formulierung: Verhindern lässt sich Negativpublicity nicht, Mann oder Frau sollte ihr nur offen und bereitwillig ins Augen sehen. Dann klappt´s auch mit dem Image!

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In Arbeit: Twitter-Studie Dax 30

Heute interviewe ich keinen Unternehmenslenker oder Experten, heute werde ich mal interviewt! Jetzt fragt Ihr euch bestimmt: und was war denn der Aufhänger, das mir diese Ehre zu teil wurde? Ganz einfach, wir haben uns wieder ein bisschen mehr Arbeit aufgebürdet als nötig, in dem wir jetzt das Twitterverhalten der Dax 30 Unternehmen einmal genauer unter die Lupe nehmen möchten. Vorrausgesetzt die Konzern-Kommunikatoren wissen diesen höchstbeliebten 140-Zeichen-Kanal zu schätzen und sind bereits bei den ersten Erprobungen.
Diese skurrile Meldung, die ich natürlich frohlockend in die Social Media Sphäre hinaustwitterte, interessierte auch den PR-Berater und Social Media Mitstreiter Bastian Scherbeck bei achtungkommunikation, dem ich heute in seinem Social Media PReview Podcast diesbezüglich einen kleinen Statusbericht ablegte.
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Erst kürzlich wies mich Daniel Pfeiffer auf seine wissenschaftliche Untersuchung am Institut für Kommunikations- und Medienforschung der LMU Müchen hin. Hier soll die Wirkung von Corporate Blogs auf deren Betrachter analysiert werden. Kein Wunder. Denn man hört, schaut und liest, dass immer mehr Unternehmen (auch hierzulande) bereit sind, ihre Unternehmenskommunikation durch Maßnahmen im Web 2.0 zu flankieren, z.B. mit einem Corporate Blog. Das Institut hat infolgedessen eine Umfrage gestartet. Also liebe Blogger und Blogleser, den Fragenkatalog, den ich mir übrigens auch zur Brust nehmen werde, findet Ihr auf http://www.dp-on.com/umfrage/index.php?sid=16969&lang=de Viel Spaß beim Ankreuzen!
Das Institut dankt für eure Mithilfe!

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Communities sind ein probates Mittel, um den Dialog unter den Mitgliedern (Ihren potentiellen Kunden) zu fördern. Sie stärken das Gemeinschaftsgefühl und bieten einen gegenseitigen Nutzen durch kollektives Wissen, das allgemein zugänglich ist. Per se ein ausgezeichnetes Umfeld, um Ihre anvisierte Zielgruppe mit Ihrer passenden Werbung zu versorgen. Doch wie stellen Sie dies werbetechnisch am geschicktesten an, um Ihre User auf ihrer Spielwiese nicht gleich wieder zu vergraulen?

User haben keine Lust auf Banner
Nach der aktuellen Studie von Tomorrow Focus, bei der 1500 Nutzer zweier Fokusgruppen bis in die Tiefe befragt wurden, haben Community-Mitglieder keine Lust auf Banner. Besonders gravierend macht sich diese Ablehnungshaltung bei den 14- bis 19-Jährigen bermerkbar. 75 Prozent kritisieren die störenden Werbeeinblendungen in Form von Flash-Layer oder Banner. Geschickt verpackter, unterhaltsamer Werbung wie z.B. gesponserte Musikstücke, viralen Videos oder Online-Games, sind die surfenden Teenies eher aufgeschlossen. User zwischen 20 bis 29 Jahren hingegen, favorisieren eher Formen des Community Branding, wie z. B. Markenpersonas bei Facebook oder MySpace sowie Skyscraper.

Fazit: Nutzen stiften statt vom Surfen abhalten
Werbung in Social Networks sollte auf die Nutzungsgewohnheiten der Zielgruppe zugeschnitten sein und ihnen einen eindeutigen Nutzen versprechen. Plumpe Unterbrecherwerbung wird meist als Zumutung empfunden (XING-Werbeboykott) oder erst gar nicht wahrgenommen (Banner Blindness). Viele Unternehmen haben bereits gute Erfahrungen mit den sogenannten Sponsoring Widgets gemacht, die beispielsweise in Plattformen wie Facebook integriert werden können. So hat der Werbungtreibende die Möglichkeit gebrandete Anwendungen, dem User zur Verfügung zu stellen, die dieser in sein Profil einbinden und sogar an seine Freunde weiterempfehlen kann. Beispiel: Ein Online-Blumenversand stellt ein Widget für einen digitalen Blumengruß zur Verfügung.

Haben Sie bereits die ersten Gehversuche im Community-Marketing unternommen? Wenn ja, welche Werbeform halten Sie bei Ihrer Marke für die geeignetste? Ihr Sebastian Voss

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