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Es gibt mittlweile diverse Tool am Markt, mit denen man seine Effizienz beim persönlichen Social Media Management erhöhen kann. Zum Beispiel If This Then That, welches ganze Prozesse automatisiert, wie: “Wenn ich einen Tweet favorisiere, dann lege den Link bitte bei meinen Delicious Lesezeichen ab” oder “sende mir eine SMS, falls ich einen Facebookpages-Eintrag” bekomme. Ich für meinen Teil nutze gern die Hootsuite, mit der ich bequem unsere Facebook und Twitterkanäle orchestrieren kann. Das wissen auch unsere Kunden zu schätzen, denen wir es primär empfehlen. Ein Pluspunkt genoß bei mir stets das Feature “zeitversetztes Senden”, so dass ich Einträge über den Tag verteilt disponieren konnte. Jedoch war es bisher (trotz diverser Beiträge) immer schwierig den richtigen Zeitpunkt für Postings zu bestimmen, bei dem unser Zielgruppe auf den jeweiligen Kanälen am gegenwärtigsten ist.
Abb: Das Buffer-Dashboard
Genau hier möchte der neugestartete Dienst “Buffer” ansetzen. Er berechnet anhand seines Algorithmus den besten Zeitpunkt für die geplanten Tweets. Vorher musste ich beim zeitversetzten Posten jedesmal nachschauen, ob der Aussendetermin bereits vergeben war. Jetzt schiebe ich einfach alle relevanten und teilenswerte Inhalte in den Buffer.
Die erste Zwischenbilanz nach einer Woche intensiver Nutzung im Pro-Modus mit 3 Kanälen kann sich sehen lassen: wir erhielten spürbar mehr Retweets und Follower. Deshalb werden wir das Tool weiterhin anwenden und schauen, ob sich der Dienst bewährt. Was mich besonders freut: Buffer lädt bereits zur Beta-Phase für Facebookseiten an. Wir sind gespannt!
Haben Sie schon Erfahrungen mit “Buffer” gemacht? Wenn ja, welche?
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tweetmeme_url = 'http://sebastianvoss.typepad.com/markterfolgsblog/2010/06/social-media-flashback-kw-24.html';
Wie oft haben wir uns gefragt: Wie kann ein derart erfolgreicher Social Media Dienst wie Twitter ohne stichhaltiges Geschäftsmodell überhaupt existieren bzw. funktionieren? Doch explodierende Nutzerzahlen und großzügige Finanzspritzen seitens Investoren scheinen wohl jede lahmende Kuh zum Galoppieren zu bringen. Trotzdem scheint sich bei Twitter´s in Sachen Monetarisierung eine deutliche Gangart abzuzeichnen. Mit der im Januar angekündigten Trending Topic Promotion, haben sie jetzt wohl scheinbar Ernst gemacht! Durch gezielte Vermarktung von Suchbegriffen, evolutioniert das Ganze – wie viele bereits vermutet haben – in Richtung Google-Geschäftsmodell. Bravo Piepmatz!
Wo wir gerade bei Twitter sind… Mittlerweile haben 4.571 Follower den interaktiven Service-Support der Telekom auf Twitter abonniert. Hier leisten 7 (echte) Telekom-Mitarbeiter aktive Hilfestellung am digitalen Kunden. Dieses Vorbild hat sich jetzt auch der Software-Gigant Microsoft zur Brust genommen, der relativ spät auf den Social Web Zug aufgesprungen ist. Montags und freitags, zwischen 9.00 und 17.00 Uhr könnt Ihr jetzt Euren Frust in Bezug auf MS Office 2010 (Beta), Internet Explorer 8 und Windows 7 auf @microsofthilft ablassen. Ob Stenka und Svetoslav diesem Ansturm gewachsen sein werden, bleibt abzuwarten. Im Augenblick herrscht jedenfalls noch Windstille. Ich finde es lobenswert, dass immer mehr Unternehmen damit beginnen Twitter endlich als Werkzeug für den Kundendienst zu nutzen. Welches (deutsche) Unternehmen fällt Euch spontan ein, bei dem Ihr diesen Ansatz ebenfalls begrüßen würdet?
Durch einen Tweet des Kollegen Karsten Füllhaas stieß ich auf diesen hilfreichen Leitfaden zum Thema Social Media Monitoring, den Ihr Euch hier gratis downloaden könnt! Auf knapp 18 Seiten liefert uns das White Paper eine reihe von Definitionen zu gängigen Messinstrumenten sowie Handlungsempfehlungen in Sachen Reporting und Interpretation.
Jedes Unternehmen und jede Marke, die Social Media als Dialogkanal nutzt, neigt dazu sich in seinen zahlreichen Aktivitäten zu verlaufen. Da wird mal eben hier eine Corporate-Facebook-Site eingerichtet oder dort kurz ein HR Twitter-Account eingerichtet. Doch entsprechen die Einzelmaßnamen noch der allgemeinen Zielsetzung und dem einheitlichen Erscheinungsbild der Marke? Aus diesem Grund ist eine Dachstrategie, die alle Unternehmenseinheiten auf eine einheitliche Fahrtrichtung einpendelt, zwingend erforderlich. Wenn es nach dem Kollegen David Nelles geht, sollte diese Strategie auf den Geschossen: Metazielen, Social Media Guidelines und den Schnittstellen aufgesetzt sein, damit das Unternehmen im Rahmen einer "Many-Voices-One-Message-Policy" erfolgreich handeln könne. Ihr seht das sicherlich genauso, stimmt´s?
Hat sich eigentlich schon einmal ein Unternehmen bei EUCH beworben. Nein? Der (noch) selbständige PR-Berater Frank Hamm hat es ausprobiert und hat sein Social Media Know-how dazu genutzt seine eigene Bewerbungsoffensive im Netz zu starten. Am Monat den 14.06 veröffentlichte er eine Stellenanzeige als Social Media bzw. Online PR-Manager auf seinem hauseigenen Blog. Um dem Ganzen noch ein bisschen mehr Reichweite zu geben, schaltete Frank am Dienstag Mittag noch eine Facebook Ad frei. Die Zwischenbilanz der Selfrecruiting Kampagne kann sich durchaus sehen lassen: Bisher verzeichnete er 1.418 Seitenaufrufe für seine 2 Blogpostings sowie 201.334 Impressions und 440 Klicks für seine Facebook Ad. Oben drauf kommen noch Blogkommentare, Hinweise und Retweets auf Twitter und Likes auf Facebook. Eine gelungene Aktion, um zum einen Personaler auf seine Erfahrungen und Fertigkeiten aufmerksam zu machen. Zum anderen diese ebenfalls zu instrumentalisieren, um sein persönliches (Job)Ziel zu erreichen. Ich drück ihm jedenfalls fest die Daumen!
Zum Schluss kommen wir noch zu 2 Umfragen, die ich für recht berichtenswert hielt. Bei "Mehrwert schaffen – Social Media in der B2B-Kommunikation" erforschten Studenten des Instituts für Kommunikation und Medien im Auftrag der Agentur Profilwerkstatt mit dem Fazit, dass äußerst viel Potenzial brachliegt, dass derzeit im von B2B-Unternehmen noch mit Trial & Error-Taktik bearbeitet wird. Darüber hinaus entwickelten die Studenten 10 lesenswerte Empfehlungen für den Einstieg ins Social Web.
Die Umfrage "Medien-Trend-Monitor 2010" bestätigte, dass mittlerweile jeder zweite Journalist bei seiner redaktionellen Tätigkeit auf Social Media setzt. Doch lediglich ein Viertel sieht realistische Chancen für wirtschaftlich erfolgreiche Paid Content-Modelle. Des Weiteren sehen die Journalisten die Abkehr der jungen Leserschaft vom traditionellen Qualitätsjournalismus als größte Herausforderung. Wie steht Ihr zum Thema "Paid Content"? Hat dieser gegen die Umsonst-Mentalität im Netz überhaupt eine Chance?
Sicherlich habt Ihr Euch des Öfteren gefragt: Wann schicke ich meine Botschaft durchs Social Web, damit sie von meinen Fans oder Followern auch wirklich angehört, -gesehen oder bzw. gelesen wird? Dazu las ich neulich einen einprägsamen Beitrag auf der amerikanischen Website Social Media Today, bei dem unterschiedlichen Postingzeiten und -zyklen den maximalen Aufmerksamkeitswert ausreizen sollen.
Auf Twitter möge man die Traffic-günstigen Zeiten 9.00, 12.00 und 17.00 Uhr ausnutzen und jeweils einen Tweet absetzen. Denn hier würden User generell vor der Arbeit, während der Mittagszeit und nach der Arbeit einen Blick auf ihren Twitter-Stream werfen. Eine Schedule-Funktion für zeitversetztes Twittern, das in Twitter-Clienten wie Hootsuite oder Tweetdeck zum Standard gehört, kann hier äußerst hilfreich sein. Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass eine Mischung aus händische Postings (aktuelle Anlässe oder Dialogen mit Followern) und automatisierte Statusmeldungen (interessante Linktipps) die beste Quote ergeben. Wie schaut´s bei Euch aus?
Bei Facebook fällt nach Meinung der Verfasserin die Abrufrate geringer aus, denn es handelt sich hier nicht um wirkliche Real-Live Feeds, wie es bei Twitter der Fall ist. Daher reicht es aus, seine Links, Fotos und Videos höchstes 2mal am Tag zu teilen. Am besten während der Arbeitszeit zwischen 10.00 und 16.00 Uhr.
Etwas unrealistisch erscheint mir die letzte Aussage, nämlich Blogbeiträge “täglich” zu veröffentlichen, um seine Bezugsgruppen in Schwung zu halten. Auch wenn ich mich sonntagsabend hinsetze und in einer Brainstorm-Session die Wocheninhalte für meine Social Media Kanäle zusammenstelle, müsste ich schon wirklich viel Content im Netz ausgraben um diesem Tempo Schritt zuhalten. Nach meiner persönlichen Erfahrung, ist es sinnvoller weniger qualitative als viele austauschbare Beiträge zu posten. Wie steht Ihr zu dieser Aussage, macht tägliches Posting Sinn?
Continue Reading »Was man in einem halben Jahr nicht an Webcasting geschafft hat, holt man in einer Woche nach. So zumindest kam mir das Eventhopping in der letzten Oktoberwoche vor. Auf meiner Tourliste stand zum einen die zweite Veranstaltung der Tweetakdamie in München sowie das CommunityCamp in Berlin.
Die Tweetakademie versteht sich selbst als Lehrveranstaltungreihe für die professionelle Kommunikation mit 140 Zeichen, die den Teilnehmern durch erfahrene Experten und experimentierfreudige Unternehmen vermitteln werden soll. In den Pausen sprach ich mit Michael Gebert, Nicole Simon, Robindro Ullah (DB Karriere) und Markus Walter (Allianz).
Link:
Auf dem CommunityCamp hießt die Devise wie gewöhnlich “Mitmachen statt nur zuzuhören”. Jeder Teilnehmer war gebeten sein eigenen Teil in Form von kleinen Sessions oder in Form von Feedback beizusteuern. Wir für uns, dass heißt mein Geschäftspartner Sebastian Wartenberg und ich, taten das in Form unserer beliebten Videointerviews.
Als medienfreudige Gesprächspartner gesellten sich Robert Basic, Carolin Maras und CommunityCamp-Gründer Kai-Uwe Hellmann zu uns. Viel Spaß beim Zuschauen!
In der Sommerpause haben wir uns überlegt, wie wir kleinen und mittelständischen Unternehmen kurz und bündig einen schnellen Einstieg auf Twitter ermöglichen. Ein Leitfaden musste her, am besten im anschaulichen Layout als kompaktes E-Booklet, mit Erklärungen zu den Themen: Accountregistrierung auf der Plattform, wichtige Grundbegriffe und den twitterianischen Umgangsformen. Herausgekommen sind überschaubare 20 Seiten, die – wie wir finden – ihren Zweck durchaus erfüllen. Wir hoffen, Euch gefällts!
Euer Sebastian
Twitter für KMUView more documents from Berlin.
Wie einige von Euch vielleicht bemerkt haben, befasse ich mich zurzeit intensiv mit Twitter Management Werkzeugen. Für uns als Social Media Agentur ist es notwendig, dass wir einen Überblick über die Twitter-Kanäle unserer Kunden haben, um in bestimmten Situationen schnell reagieren zu können. An unsere Software, die aus organisatorischen Gründen webasiert sein sollte, stellen wir folgende Anforderungen: Klare Übersicht über unsere Kundenaccounts, statistische Auswertung der angeklickten Links, Gruppierungen von selektierten Followern (Abonnenten), Spaltendarstellung für eine übsichtliche Darstellung von Timeline, VIP-Sparte, Erwähnungen (Mentions), Direktnachrichten etc. und ein Suchwort-Monitoring für einzelne Begriffe, wie z.B. Markennamen. Zurzeit tummeln sich eingige Lösungen, die um die Gunst der Firmen-Twitterer buhlen. Würdige Kandidaten sind zum Beispiel der Peoplebrowsr oder Co-Tweet, der mittlerweile auch bei Global Playern wie Microsoft und Starbucks zum Zwitschereinsatz kommt. Auch eine Twittersoftware in deutscher Sprache namens Splitweet, zeigt das Twittern auch mit ganz spartanischer Benutzoberfläche und anfängerfreundlichen Hinweisen möglich ist. Wir möchten uns aber heute einmal einen Kandidaten anschauen, der für uns gesehen derzeit den besten Eindruck hinterlassen hat. Der Nachfolger des Twitter-Management-Werkzeug Hootsuite, das sich im Augenblick noch in der geschlossenen Betaphase befindet, überzeugte schon jetzt mit Übersichtlichkeit, Benutzerfreundlichkeit und guter Performance! Gespannt? In meinem Screencast erläutere ich kurz die wichtigsten Features und Neuerungen.
Link:
Auf dem Online Marketing Blog von Lee Odden las ich kürzlich einen spannenden Artikel über die richtigen Verhaltensweisen beim Zwitschern. Kurz darauf beschloss ich mir die Mühe zu machen und die niedergeschriebenen Twitterweisheiten für Euch aus dem Englischen zu übersetzen und Sie mit meinen persönlichen Erfahrungen zu untermengen. Herausgekommen ist eine Art Twitter-Knigge, der selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Ihr meint, es fehlen noch einzelne Benimmregeln? In den Kommentaren ist noch reichlich Platz für Eure Ergänzungen!
1. Missbrauche nicht die “Reply-Funktion”, um auf ein kostenloses E-Book zu verlinken.
2. Verwende kein Fantasie-Bild als Avatar, sondern ein aussagekräftiges Porträtfoto oder Firmenlogo.
3. Vergesse nicht den Link zu setzen, wenn du auf eine wichtige Information hinweist.
4. Verschleiere in der Bio nicht deine Herkunft oder das was du tust.
5. Setze keine 10 Tweets in Folge ab.
6. Folge nicht über 1000 Nutzern innerhalb 2 Stunden, denn Hochdruckkontaktsesammler sind verpönt.
7. Schreibe nicht über belanglose Dinge, wie z.B. über Tagesroutinen, Haustiere oder das Wetter.
8. Nicht fluchen, beleidigen, denunzieren, mobben und über Dritte lästern, wenn Du seriös erscheinen möchtest.
9. Übertreibe es nicht mit dem Abkürzen und Verschlagworten deines Tweets. 3 Hashtags sind genug.
10. Poste keine Schlagzeilen, die älter als 1 Stunde sind.
11. Retweete nicht alles und jeden, das schadet deiner Glaubwürdigkeit.
12. Schreibe nicht über das, was weder unterhaltsam noch informativ ist. Die Mischung macht´s.
13. Twittere nicht permanent über Twitter selbst.
14. Verschicke keine Produkthinweise ohne Aufforderung, sonst wirst du als Spammer abgestempelt.
15. Twittere keine Broken- oder Spam-Links. Deshalb vor dem Retweeten nochmal überprüfen.
16. Schmück dich nicht mit fremden Federn, sondern kennzeichne Tweets, die nicht urprünglich von dir stammen z.B. mit “via @syneffekt”.
17. Poste nicht 3 mal in Folge dieselben Tweets, außer du willst dir deine Follower vergraulen.
18. Weise nicht auf Techniken hin, um Followerzahlen zu erhöhen, dies wird als belästigend empfunden.
19. Twittere nichts, das dich deinen Job kosten könnte.
20. Verkneife dir das Twittern, wenn du emotional aufgewühlt bist, das könntest du bereuen.
21. Poste nicht abwechselnd in verschiedenen Sprachen. 1 Twitteraccount pro Sprache. Beispiel: @nicolede und @nicolesimon
22. Verhindere das du Spammern folgst. Vorher z.B.mit Tweepler überprüfen.
22. Vergiss Tools, die deine Followerzahl in kosmische Höhen treibt, wie z.B. Twittertrain oder Needfollower.com (mittlerweile als Betrugsseite gemeldet!). Das nimmt dir eh keiner ab und du wirkst eher unseriös, außer du heißt nicht zufällig Ashton Kutcher oder Robert Scoble.
Continue Reading »Exakt 8:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit, sonniges Wetter und eine noch tiefschlafende Partnerin. Diese freie Zeit habe ich genutzt einmal wieder ein kleines Posting online zu stellen. Rein zufällig bin ich auf Twitter auf dieses nette Verzeichnis, namens Twitter Groups gestoßen, das sich letztlich als relativ nützlich erwies. Nicht abschrecken lassen, dass es sich hierbei um einen amerikanischen Service handelt. Wie Ihr wisst tummeln sich deutsche Twitterati gern auf angelsächischen Twitterspielplätzen, um einen Wissensvorsprung zu erhalten. Deshalb wäre es für jeden Geschäftstreibenden äußerst vorteilhaft auch hier mit seinem guten Namen als Gruppe vertreten zu sein. 3 Highlights möchte ich kurz anreißen.1. Geschäftseintrag (Business Directory)Die Gelben Seiten für twitternde Unternehmen. So in der Art kann man sich Twitter Group´s Business Directory vorstellen. Ihr könnt hier euer Unternehmen hinzufügen, um mehr Follower und Kunden zu bekommen. So heißt es jedenfalls in dem Werbetext. Allerdings nicht ganz für lau – 49$ kostet ein Lifetimelisting. Aufgeführt werden Firmenname, Website und Twitter URL. Die Einträge werden dann auch nach Postleitzahlen und Vorwahlen sortiert – gilt jedoch nur für die USA.2. Werbung (Advertise)Ihr möchtet Euer Business, Seminar, Video, Website oder Blog bewerben. MIt 99$ po Tag seid Ihr dabei. Eure Anzeige (360×360 oder kleiner) erscheint auf allen Twitter Groups Seiten, außer auf denen für die bereits ein Sponsor gewonnen wurde. Twitter Groups spricht von tausenden von Nutzern pro Tag – ich lass mir spaßhalber ihre Mediadaten zukommen.3. Gruppen (Create a Group/ Join a Group)Das Einrichten von Twittergruppen empfand ich als die nützlichste Funktion. Zuerst registriert man sich mit seinem Twitteraccount. Danach legt Ihr euren Gruppennamen, eure Gruppen ID (meint Twitter-Hashtag) und wenn vorhanden eure Gruppenwebsite (Firmenhomepage, Xing oder Facebookprofil tut es notfalls auch). Zu Testzwecken habe ich die Gruppe Social Media Fans Germany ins Leben gerufen. Wenn Ihr mögt, schaut doch einfach mal vorbei!Fazit: Alles in allem erweist sich Twitter Groups als weitere gut frequentierte Plattform, um auf eure Person, euer Business und eure Webaktivitäten hinzuweisen. Den kostenpflichtigen Eintrag und die Werbung würde ich jedoch nicht empfehlen, da er nach meiner Meinung nach keinen sichtlichen Mehrwert insbesondere für deutsche Unternehmen bietet. Euch noch einen schönen Feiertag! EuerSebastian
Continue Reading »Zurzeit frohlocken Aufträge und mein Umzug in die Hansestadt. Da heißt es Prioräten setzen und auch mal wieder einen Blogeintrag posten (Höchste Zeit!). Und der sollte sich diesmal um das Lieblingsspielzeug Nummer eins der Social Media Enthusiasten und Markenbotschafter drehen: Twitter. Beispiele von funktionierenden Kampagen kursieren mittlerweile in regelmäßigen Abständen durchs Netz. Doch lässt sich damit wirklich Umsatz generieren und das Markenbewusstsein nachhaltig stärken. Dies können Agenturen mit vorhandendem Social Media Unit zurzeit auch nur wage schätzen. Schauen wir gemeinsam über den großen Teich, hier geben sich wirklungsvolle Social Media Marketing ausgeschlafener Unternehmen und Agenturen sowie kleine Experimente 2.0 die Klinke in die Hand. Aus der letzteren Kategorie möchte ich Euch gern drei ausgewählte Fallbeispiele vorstellen.Fall 1: PizzaDie 1962 gegründete Pizzeria Pizzaparty aus Santa Clara, Kalifornien möchte neue Wegen gehen, um der jungen kommunikativen Internetgeneration Rechnung zu tragen und gleichzeitig state-of- the-art zu bleiben. Die innovative Pizzabäckerei wartete deshalb mit verschiedenen Features auf, um sich mit ihrer hungrigen Kundschaft zu vernetzen. Mittels Livecam kann das Zubereiten der runden Köstlichkeit just in time an den heimischen Bildschirmen nachverfolgt werden. Sonderaktionen und Feedback (Beispiel: Kostenlose Pizzen zum Superbowl) werden über Twitter und Facebook herangetragen. Auch das mobile Web kam dank einer iPhone-App nicht zu kurz. Fall 2: Twitter-BestellungJ.R. Cohen, Inhaber des Houstener Cafés Coffee Groundz, begeisterte sich schon von Anfang an für das neue Massengezwitscher. Er startete ein kleines Social Media Experiment, bei dem er gezielt die Beiträge von bekannten Twitterati aus dem Raum Houston abonnierte. Auf diesem Wege gelang ihm ein recht schneller Zugang zur lokalen Twitter-Szene. Am 31.10.08 gelang ihm dann endlich der Durchbruch. Einer seiner Follower bestellte per Direktnachricht einen Burrito, um ihn dann kurze Zeit später an der Theke "physisch" abzuholen. Cohen spielte das Spiel mit. Die Twitterati waren außer Rand und Band, denn dies war das aller erste Mal, dass jemand Twitter nutzte, um an Ort und Stelle zu ordern. In den USA ist es seitdem in vielen Restaurants gang und gäbe Bestellungen via Twitter aufzugeben.Fall 3: KundenbindungFreshbooks erspart Selbstständigen und kleinen Unternehmen die lästigen Arbeiten der Zeiterfassung, Angebots- und Rechnungerstellung – und das selbsredend online. Weltweit verfügt das Unternehmen über 600.000 Kunden. Das Unternehmen nutzt ebenfalls Twitter, um ihren Kunden zu zeigen, wie ernst sie selbst das Thema "Kundennähe" nehmen. Während eines täglichen Twitter-Monitoring stolperte das Social Media Team über ein Tweet einer Twitterin, die sich beklagte, dass sie von ihrem Date versetzt worden war. Rasch wurde festgestellt, dass es sich bei ihr um eine bestehende Kundin handelte. Am nächsten Tag sandten sie ihr einen prachtvollen Blumenstrauß zur Aufmunterung. Ihr könnt euch bestimmt denken, welches Echo diese kleine Geste in der Social Media Sphäre auslöste und was dies letztlich für den digitalen Ruf von Freshbook bedeutete.FazitIhr seht, es müssen nicht unbedingt große und teure Sozial Media Kampagnen sein, die Euer Unternehmen online bekannter machen und Eure Reputation positiv beeinflussen. Entscheidend ist, dass Ihr Euch vorher Gedanken macht, was Ihr konkret erreichen möchtet und welche Mittel ihr dafür einsetzen wollt oder könnt. Wie auch im klassischen Media-Mix heißt die Devise: "Klotzen statt Kleckern". Beschränkt Eure Ressourcen lieber auf wenige populäre Dienste, bei denen Ihr Eure Zielgruppe vermutet und gebt hier volle Manpower.In dem Sinne ein schönes Wochenende,Euer Sebastian
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Heute interviewe ich keinen Unternehmenslenker oder Experten, heute werde ich mal interviewt! Jetzt fragt Ihr euch bestimmt: und was war denn der Aufhänger, das mir diese Ehre zu teil wurde? Ganz einfach, wir haben uns wieder ein bisschen mehr Arbeit aufgebürdet als nötig, in dem wir jetzt das Twitterverhalten der Dax 30 Unternehmen einmal genauer unter die Lupe nehmen möchten. Vorrausgesetzt die Konzern-Kommunikatoren wissen diesen höchstbeliebten 140-Zeichen-Kanal zu schätzen und sind bereits bei den ersten Erprobungen.
Diese skurrile Meldung, die ich natürlich frohlockend in die Social Media Sphäre hinaustwitterte, interessierte auch den PR-Berater und Social Media Mitstreiter Bastian Scherbeck bei achtungkommunikation, dem ich heute in seinem Social Media PReview Podcast diesbezüglich einen kleinen Statusbericht ablegte.
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