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Was ist eigentlich “Social Intelligence”?

Ich hoffe Sie sind gut im Neuen Jahr gelandet! Den ersten Post starten wir mit einem Gastbeitrag von unserem Kollegen Marc Thomalla, er ist Chief Business Development Officer (CBDO)  bei ethority. Viel Gewinn bei der Lektüre!


Big Data,Monitoring,Social CRM,Social SEO, Social ROI.
Alles Begriffe, die immer wieder fallen wenn es um das Thema “Social Intelligence” geht. Das hatte mein Arbeitgeber auch zum Anlass genommen, auf der Sommerparty 2011 eine Video-Umfrage zu machen, wie die Gäste “Social Intelligence” definieren:

Schon in 2010 war Social Media Monitoring ein immer größer werdendes Thema. In den USA ohnehin längst Standard, schwappte der Hype auch nach Deutschland über. In 2011 kamen immer mehr so genannte “Monitoring Dienstleister” auf den Markt, die oftmals nur gewhitelabelte ™ Tools einsetzen und es als eigene Lösung verkaufen. Das führt aber dennoch dazu, dass die Masse an Daten immer mehr zunahm und weiterhin zunimmt. Social Intelligence bedeutet, die Masse an Daten zu bewältigen und gezielt auszuwerten, um mit den ganzen Informationen sein Geschäft voran zu treiben. Ob dies nun vielleicht eher in Richtung Produktentwicklung, Commerce oder schlicht Branding geht – die Daten müssen ausgewertet und gedeutet werden.

Bereits am 31.08.2011 schrieb ich über jenes Thema, was nun immer mehr Buzz in der Geschäftswelt bekommt.

So ziemlich jedes Blog mit mehr als 20 Lesern (sic!) wollte sich Gehör verschaffen. Die “Mega Trends 2012″ oder “Das erwartet uns in 2012 in Social Media” – das hatte genauso viel Unterhaltungswert wie ein Blu-ray Abend mit der kompletten Sissy-Staffel. Aber immer wieder tauchte der Begriff “Social Intelligence” auf – und das fand sich in fast keinem 2012er Hype-Post wieder. Zumindest angerissen hätte ich es, da es doch eben mehrere Faktoren enthält, die die “Intelligence” ausmachen.

Ich für meinen Teil behaupte, dass es in 2012 exis­ten­ti­ell wichtig sein wird für Unternehmen, Daten (wir sprechen wieder von “Big Data”) zu verstehen und nicht bloss zu sammeln. Der Rest ergibt sich von alleine – sofern man in der Lage ist, das vorhandene Wissen in Form von Daten in eine Strategie oder Unternehmens-Knowhow einfließen zu lassen.

Marketingberater 2.0 ist der Wissensblog der Agentur synergie-effekt.net. Mehr von uns gibt´s auch in unserem synergie-letter mit den Social Media Highlights des Monats.

 

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Facebook-Adventskalender und Internet-Marketing zu Weihnachten

Hat Sie das weihnachtliche Internet-Marketing-Fieber auch schon gepackt? Nein? Na, dann wird es höchste Zeit. Heute ist der 1. Dezember. Zeigen Sie Ihren Kunden, wo der Hase … äh, der Weihnachtsmann lang läuft.

Der Klassiker zu Weihnachten ist ein Adventskalender. Den ersten Internet-Adventskalender sah ich 1998. Er hat sich bis heute gehalten und wurde hier und dort immer ausgefallener.

Früher (oh, Mann, wie das online klingt…) , … früher “hing” der Adventskalender auf der eigenen Internet-Seite. Vom 1. bis 24. Dezember öffnete man Türchen, erfüllte Aufgaben und gewann Preise.

Adventskalender auf Facebook
Im Jahr 2011 gehört der Online-Adventskalender auf die Facebook-Seite.

Allfacebook.de zeigt Ihnen, wie Sie Ihren Adventskalender auf Facebook einbinden und ob Sie Richtlinien bei Facebook-Kampagnen beachten müssen.
Eigenes Weihnachts-Video auf Youtube
Sie mögen lieber Youtube als Facebook?

Dann erzählen Sie die Geschichte vom Christkind doch mal aus Sicht Ihres Unternehmens. Drehen Sie einen kurzen Film mit Ihrer Videokamera oder Ihrem Kamerahandy. Das muss nicht perfekt sein. Die Geschichte zählt. Wenn Sie ein Geschäft in Bethlehem gehabt hätten, was hätten Sie Maria und Josef zur Geburt von Jesus geschenkt?

ExCentric aus Lissabon nennen ihren lustigen Social-Media-Weihnachtsfilm “Die digitale Geschichte von Christi Geburt (Weihnachten 2.0)“. Unbedingt ansehen!
Guerilla-Marketing zu Weihnachten
Der ganze Weihnachtsrummel nervt Sie? Ein Adventskalender ist was für Kinder?

Scarlet One, ein belgischer Telekommunikations-Anbieter, erregte 2010 Aufsehen mit einer wilden Weihnachtskampagne. Scarlet One rief seine Kunden auf: “Benutzt unsere Produkte NICHT!”

Wer zu Weihnachten auf Handys, Internet und Fernsehen verzichtete, konnte Preise gewinnen. Die Aktion kam an und verbreitete sich, wen wundert’s, trotzdem online wie ein Lauffeuer.
Pflegen Sie persönliche Beziehungen
Es muss nicht immer ums Verkaufen gehen. Zeigen Sie Ihren Kunden einfach, dass Sie an sie denken. Pflegen Sie persönliche Beziehungen. Darum geht es doch schließlich zu Weihnachten, oder?

Also, schnappen Sie sich Ihre Mitarbeiter, Freunde oder Familie und fragen Sie sich: “Wie können wir unsere Kunden zu Weihnachten überraschen?” Das kann ein Facebook-Adventskalender sein oder ein Nikolaus-Video auf Youtube. Oder etwas völlig anderes.

Schreiben Sie unten einen Kommentar über Ihre Idee … und vergessen Sie den Link nicht  :)

Ihr Hans Steup aus Berlin

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ITB 10: Best Western 2.0

22. März 2010 by
ITB 10: Best Western 2.0

Leider kam ich erst jetzt dazu mein kleines ITB-Interview mit Best Western Deutschland zusammenzuschnipseln und auf Sevenload hochzujagen. Da synergie-effekt.net bereits Hotels des gleichnamigen Franchisegebers betreut, habe ich mich ganz besonders gefreut den hauseigenen Social Media Evangelist Alexander Birk anzutreffen, der uns nicht nur mit Saft und Chips gastfreundlich empfing, sondern uns auch gleich über das eifrige Web 2.0-Engagement der deutschen Tochter von Best Western aufklärte. 

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Webcasts @Tweetakademie & CommunityCampBerlin09

Was man in einem halben Jahr nicht an Webcasting geschafft hat, holt man in einer Woche nach. So zumindest kam mir das Eventhopping in der letzten Oktoberwoche vor. Auf meiner Tourliste stand zum einen die zweite Veranstaltung der Tweetakdamie in München sowie das CommunityCamp in Berlin.

Die Tweetakademie versteht sich selbst als Lehrveranstaltungreihe für die professionelle Kommunikation mit 140 Zeichen, die den Teilnehmern durch erfahrene Experten und experimentierfreudige Unternehmen vermitteln werden soll. In den Pausen sprach ich mit Michael Gebert, Nicole Simon, Robindro Ullah (DB Karriere) und Markus Walter (Allianz).
Link:

Auf dem CommunityCamp hießt die Devise wie gewöhnlich “Mitmachen statt nur zuzuhören”. Jeder Teilnehmer war gebeten sein eigenen Teil in Form von kleinen Sessions oder in Form von Feedback beizusteuern. Wir für uns, dass heißt mein Geschäftspartner Sebastian Wartenberg und ich, taten das in Form unserer beliebten Videointerviews. ;-) Als medienfreudige Gesprächspartner gesellten sich Robert Basic, Carolin Maras und CommunityCamp-Gründer Kai-Uwe Hellmann zu uns. Viel Spaß beim Zuschauen!

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Videorückblick: Community & Marketing 2.0 Summit 2009

Wie im letzten Beitrag vorgewarnt, besuchte ich am 16./17.09 den diesjährigen Community & Marketing 2.0 Summit, um mich als Social Media Berater wieder ein bißchen inspirieren zu lassen. Vor die Kamera liefen mir u.a. Dr. Carsten Ulbricht, Carmen Hillebrand, Markus Spiller, Marko Ripanti usw. An beiden Tagen  experimentierte ich mit meiner testweise zur Verfügung gestellen Kodak Zi6, deshalb entschuldigt mir die zeitweise veruckelten und lichtarmen Szenen. ;-) Das das ganze nicht zu langatmig wird, habe ich die Interviews in zwei leicht verdauliche Blöcke unterteilt: Tag Eins und Tag Zwei. Jetzt aber genug getippt, Vorhang auf und Manege frei!
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Auf zum Community & Marketing 2.0 Summit 2009

Nächste Woche findet in Hamburg die Webweek statt. Das gastierende PR 2.0 Forum und der Community & Marketing 2.0 Summit sind nur einige der Highlights, die zwischen dem 13. und 17.09.09 auf Web 2.0 Begeisterte warten. Als Neu-Hamburger bin ich mit bescheidenem Kameraequipment selbstverständlich auch vor Ort. Doch bis dahin ist noch ein bissl Zeit, so dass uns Mitinitiator und Moderator des Summits dazu noch ein paar Takte sagen kann. Übrigens erhält jeder von Euch einen speziellen Social Media Webcast Rabatt auf das Full-Conference-Ticket, den Ihr als Promotion-Code in der Online-Bestellmaske eingibt. Ich wünsche Euch viel Spaß und vielleicht sehen wir uns ja auf dem Summit oder dem PR 2.0-Forum.
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Orientierung im Social Web mit “web2null.tv”

Im Netz gibt es eine Fülle von Werkzeugen und Kommunikationstools, die den Dialog im Web 2.0 vereinfachen und den Dialog mit Stakeholdern verbessern sollen. Hier ein neuer Twitter-Client, dort eine innovative nutzergenerierte Produktempfehlungssuchmaschine. Doch welcher Dienst ist wirklich relevant für mein Business? Welcher Trend zeichnet ab Web 2.0 Himmel ab und was bedeuten einzelne Fachbegriffe, die ich als Marketer, PR-Berater und Unternehmer im Social Media Marketing kennen sollte? Meine Kollegen Dieter Schwarz, Dan Racek und Meinerwenigkeit haben dazu die Sendung web2null.tv auf Sevenload ins Leben gerufen, in der wir genau diesen Fragen auf den Grund gehen wollen. In den ersten beiden Screencast-Folgen, geben wir eine kleine Einführung in den beliebten Mikrobloggingdienst Twitter und stellen daraufhin den flexiblen Social Media Client "Peoplebrowsr" vor. Wir wünschen gute Unterhaltung und viel Gewinn beim Zuschauen. Fragen oder Feedback oder beides bitte an feedback@web2null.tv !

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Live von der Webciety

4. März 2009 by

Kollege Björn Negelmann lädt unterschiedliche Gesprächspartner zur Podiumsdiskussion in die Webciety Area ein. Darunter Rob Vegas, Martina Pickkardt, Ibu Evsan etc. Mitmachen könnt ihr, wenn Ihr Eure Tweets mit  @webciety09 verseht. Wir sind übrigens morgen vor Ort, um für Euch interessante Inhalte einzufangen. Jetzt aber gute Unterhaltung!

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Coporate Webcasts @friendfeed

13. Februar 2009 by

Für diejenigen, bei denen es im alltäglichen Netzgeflüster noch nicht angekommen ist, möchte ich noch kurz vor dem Wochenende auf unseren kürzlich gegründeten Friendfeedraum zum Thema Corporate Webcasts hinweisen!  Da dieses Thema auch ein Bestandteil unserer Geschäftstätigkeiten ist, möchten wir in diesem Webwinkel unsere Erfahrungen festhalten, Tipps untermischen und mit euch zusammen diskutieren! Wenn Ihr also vorhandenen Wissensdefizite ausgleichen wollt, habt ihr hier die Gelegenheit dazu!Viel Spaß und ein wunderschönes Wochenende! Euer Sebastian 

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Es wurde mal wieder Zeit, dass ich einen
Fachartikel zu einem meiner Schwerpunktthemen verfasse, deshalb wundert
euch nicht wenn er an einigen Textpassagen die höfliche Anredeform
"Sie" aufweist. Ich wollte mir einfach die Mühe nicht mehr machen und
ihn an hier und dort abändern. Ich hoffe ihr könnt mit der
unpersönlichen Ansprache leben! Aber Ihr wisst ja, ich bin auch nur ein
halbperfekter, vielbeschäftigter Berater ;-)
Videoclips zählen mittlerweile zu den beliebtesten Medien im Mitmach-Web.
Der User konsumiert Sie aus Lust an der Unterhaltung oder um seinen
Wissenshorizont sukzessiv zu erweitern. Dementsprechend haben auch
bereits einige Unternehmen
hierzulande erste Gehversuche gewagt, um ihre Interessenten, Partner
und
Kunden auf Videoplattformen wie Youtube, Sevenload oder MyClips
mittels Bewegtbild abzuholen.
Die großen Konzerne machen es musterhaft vor. Siemens zum Beispiel richtet sich mit
seinem hauseigenem YouTube Kanal 
an den Konsumenten und informiert ihn über wichtige Fragen zur Umwelt,
Industrie, Energie und Gesundheit. Die Berliner Dokumentenplattform Xinxii.com
nimmt´s
mit Humor. In ihren Videoclips
nimmt der Berufsblödeler "Uwe" unterschiedliche Sachverhalte auf´s
Korn. Dadurch entsteht ein lockerer und sympathischer Bezug zur Marke. Sie merken, es gibt eine Reihe von Möglichkeiten und
Stilmitteln
, wie Sie ihren Corporate Webcast aufziehen und gestalten können.
Die wichtigsten Begrenzungspfähle auf dem Webcast-Terrain möchte Ihnen jetzt kurz vorstellen:1. ZuschauerWie
auch bei all den anderen Marketingmaßnahmen, sollten Sie
sich vorerst über Ihre Zielgruppe Gedanken machen. Handelt es sich bei
Ihnen
eher um Geschäftskunden, die an nüchternen und schnörkerlosen
Informationen interessiert
sind. Hierzu bekam ich neulich ein Feedback auf einer
Marketing-Veranstaltung. Ein Marketing
Manager aus der exportintensiven Maschinenbaubranche erhielt große
Aufmerksamkeit,
indem er schlichtweg Filmaufnahmen seiner Produktionsprozesse auf
YouTube
hochlud. Diese Aktion bescherte ihm im Nachhinein eine Reihe von
Aufträgen aus
dem amerikanischen und asiatischen Raum. Sie merken, ein Webcast muss
nicht immer professionell
produziert und die Massen unterhalten, dies kommt wie gesagt immer ganz
auf die
Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe an. Bei der reinen Enkundenansprache (B2C)
kann es da schon wieder ganz
anders aussehen. Hier sollte Ihr Webcast mit Unterhaltungselementen
unterfüttert sein, um
möglichst von vielen Usern weiterempfohlen und in deren Blogs
eingebunden zu werden. Den zugehörigen Code liefern die Videoportale
gleich kostenlos dazu mit aus. Dadurch erreichen Sie insgesamt eine
sehr hohe Reichweite auch jenseits der vielbesuchten Plattformen, auf
der Ihr Video gratis gehostet wird. Eine äußerst populäre Webcast-Reihe,
die ich gern immer wieder in
unseren Workshops anführe, stammt von dem amerikanischen
Küchengerätehersteller Blendtec. Der Moderator überzeugt den Zuschauer
von der Qualität seiner
Küchenmixer, in dem er unterschiedliche Gegenstände (iPhone,
Feuerzeuge,
Videokameras etc.) vor laufender Kamera zerschrotet. Viraleeffekte sind
in dem
Fall garantiert plus paradiesischer Abrufquoten!

2. Rahmenbedingungen
Wieviel Budget möchten Sie für Ihre Video-Aktivitäten
freimachen? Ziehen Sie es vor Ihren Clip selbst zu produzieren oder legen
Sie Ihre Dreharbeiten lieber in die Hände einer professionellen Agentur? Mein Tipp: Prüfen Sie zuerst
die Kapazitäten in Ihrem Mitarbeiterumfeld. Verfügen Sie möglicherweise über
Angestellte, die kein Problem haben vor dem
Kamera zu stehen oder mit dieser geschickt umgehen können. Sprechen Sie doch auch mal mit
Ihrer PR-Abteilung, dem Produktmanagement oder Vertrieb und belohnen Sie deren
Einsatz durch kleine Prämien, die nicht unbedingt monetärer Natur sein müssen. Sie sollten allerdings bevor
Sie auf Sendung gehen Ihr Team erstmal Trockenübungen machen lassen.

3. Format
Im nächsten Schritt überlegen Sie, welches Format
Sie als Webcast aufsetzen möchten. Am besten lassen sich hier in einem
gemeinsamen Brainstorming aller Beteiligten die besten Ergebnisse erzielen. Einige möchte Ihnen sozusagen schon einmal
als kleine Inspirationshappen auftischen:

InterviewsAls Produzent oder Dienstleister verfügen Sie über
hochgradiges Branchenwissen. Nutzen Sie diesen Heimvorteil und positionieren
Sie sich in Ihrer Nische als Experte. Interviewen Sie Ihre Lieferanten, Kooperationspartner und Kunden und erkundigen
Sie sich über deren Geschäft und Produkte. Wichtig dabei ist nur, dass Sie Ihren Usern einen griffigen Mehrwert liefern. Den erzielen Sie zum Beispiel, indem Sie Ihre Zuschauer mit einbeziehen. Wie wär´s in diesem Zusammenhang mit mit einem Gewinnspiel, bei dem es Ihr Produkt zu Gewinnen gibt oder exklusive News, die Sie nur in ihrer Webcast-Sendung preisgeben. Seien Sie kreativ! Aus
Fairness sollten Sie Ihren Gesprächspartnern die Fragen vorab per E-Mail oder
Fax zukommen lassen. Dadurch verhindern Sie mögliche Unterbrechungen während
der Dreharbeiten. Auch mein Geschäftspartner Sebastian Wartenberg und ich, unterhalten
mit „markt start!“ und dem „Social Media Webcast“ zwei Kanäle auf dem deutschen
Videoportal Sevenload
mit sehr guten Abrufquoten. Der ein oder anderen Workshopauftrag ist über diesen Medium bereits zu stande gekommen. Schauen Sie ruhig mal vorbei, um
sich einige Anregungen zu holen.
Magazin
Natürlich können Sie auch eine eigene Sendung im Magazinstil
anbieten. Hier vereinen Sie dann Reportagen, Interviews oder auch kleinere
Imagefilme. Mit dem BMW-webtv
ist das dem Münchener Autohersteller hervorragend gelungen. Er kombiniert verschiedene Stillmittel zu einem sehenswerten Entertainment-Format. Nach
meiner Ansicht, hätte man die Geschäftsphilosophie „Freude am Fahren“ nicht
besser herüberbringen können. Beim diesem Sendeformat sollten Sie überlegen, ob Sie nicht
besser mit Profis zusammenarbeiten. Erkundigen Sie sich nach freien Reportern
oder Prostproducern. Geben Sie diese Suchbegriffe doch einfach mal auf XING in
die Suchmaske ein.
Vorträge
Sie halten des Öfteren Vorträge auf Symposien oder Key-Notes
auf Veranstaltungen. Schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe und zeichnen Sie
Ihren Auftritt auf. Doch vergessen Sie bei all Ihrem Engagement nicht, sich
vorher beim Veranstalter eine Drehgenehmigung zu besorgen. Die brauchen Sie generell
in allen Räumlichkeiten, außer vor öffentlichen Einrichtungen wie z.B. Museen
oder Staturen. Untermischen Sie ihren Videoclip mit Musik, damit er nicht so
monoton wirkt und spielen Sie erklärende Titeleinblendungen mit
Zusatzinformationen ein. Vergessen Sie auch nicht Ihre Website mit anzuführen. Es gibt immer noch eine Vielzahl von
Unternehmen die diese Selbstverständlichkeit außen vor lassen.
Produktdemos
Dies ist ein Format, das den meisten Webcast-Produzenten
buchstäblich auf der Hand liegt. Setzen Sie Ihr Angebot bestmöglich in Szene. Wenn
Sie über dementsprechendes Budget verfügen, spricht auch nichts gegen Anmietung
eines kleinen Studios. Zeigen Sie dann wie Ihr Produkt funktioniert, gepflegt, gewartet oder auch repariert wird. Wie bereits erwähnt: es muss nicht immer alles humorvoll
inszeniert werden! Denn die Zuschauer sind online auch auf der Suche nach Tipps und
Ratschlägen. Ich war letztlich auch überglücklich, als ich ein Einbaueinleitung
für die Festplatte meines Notebook über Google aufstöberte. Diese war lediglich
eine 2D-Animation, erfüllte jedoch seinen Zweck allemal.
Testimonials
Sie führen Referenzen auf Ihrer Website an? Wieso verpassen diesen nicht noch einen Hauch mehr Glaubwürdigkeit und Nähe, indem Sie eine
einige als Video-Testimonials herausstellen. Sprechen Sie Ihre treuesten Kunden darauf
an, ob Sie Interesse haben in maximal 2 Minuten über die Erfahrungen mit Ihrem
Unternehmen und Ihren Produkten zu berichten. Zu dieser kostenlosen
Werbemaßnahme
werden diese bestimmt nicht „nein“ sagen.
Videowettbewerbe
Flankierend können Sie Videowettbewerbe veranstalten, um
Ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und Ihre Reichweite zu erhöhen. Die Aktion
müssen Sie noch nicht einmal aus eigener Kraft initiieren. Über das Videoportal Crazyaward können Sie
sich als Sponsor anmelden und Ihre Wettbewerbe mit den registrierten Usern
durchführen. Bequemer geht’s nicht. Jedenfalls treffen Sie hier schon auf eine
großen Pool von aktiven Videokreativen, die nur darauf warten loszufilmen!
4. Promotion
Jetzt müssen Ihre abgedrehten Webcasts nur noch online
verfügbar gemacht werden. Ich empfehle Ihnen hier die Einrichtung eines firmeneigenen
Kanals bei Youtube
und Sevenload. So verfügen Sie über zwei zentrale Plattformen,
die Sie mit Ihren übrigen Social Media Diensten, wie Ihrem Corporate Blog oder
Ihrem Facebook-Profil hervorragend vernetzen können. Sorgen Sie beim Hochladen
Ihrer Filmdateien, dass Sie die richtigen Schlagworte (Tags) wählen, so dass Sie
hierunter auch bei den wichtigsten Suchmaschinen ganz oben angeführt werden. Bei der Länge
des Produktionen
haben wir mit Zeiten bis 10 Minuten gute Erfahrungen gemacht.
Länger schauen sich Zuschauer Videoclips im Netz sowieso nicht an, außer sie
versprechen einen enormen Mehrwert. Das Filmangebot ist viel zu groß, um sich zu lange mit einer Sache zu beschäftigen. Wie auch jede andere Kommunikationsdisziplin funktioniert ein Webcast nach dem
Prinzip der Wiederholung und Einheitlichkeit. Sorgen Sie dafür mit einem Vor-/
-und Abspann samt Bauchbinde  im Corporate Design
.
Möglichst früh sollten Sie sich ebenfalls für eine Titelmelodie entscheiden,
die Sie dann beibehalten sollten. Eine eigens für Sie komponierte ist hier keine schlechte Wahl.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen einige Tipps mit auf dem Weg
geben und Ihnen dadurch eine Starhilfe in Sachen Webcast-Marketing geben. Haben Sie
hier noch weitere Fragen auf dem Herzen, dann kontaktieren Sie mich unter voss(at)synergie-effekt.net oder
besuchen uns auf unserer Website http://www.synergie-effekt.net.
Viel Erfolg mit Ihrer Videoproduktion!

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